Masterarbeit, 2012
95 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Outsourcing
2.2 Business Process Outsourcing
2.2.1 Definition
2.2.2 Theoretische Erklärungsansätze
2.3 Human Resources
3 Business Process Outsourcing von Human Resources
3.1 Eignung des Personalmanagements zum Outsourcing bzw. BPO
3.2 Marktpotentialanalyse in Deutschland
3.3 Die neue Rolle des HR- Managements
3.4 Vorteile bzw. Motive
3.4.1 Kostenmotive
3.4.2 Strategische Motive
3.4.3 Leistungsoptimierung
3.5 Nachteile bzw. Risiken
3.5.1 Kostenrisiken
3.5.2 Strategische Risiken
3.5.3 Leistungsrisiko
3.5.4 Arbeitsrechtliche Risiken
4 Durchführung eines BPO- Projektes: Recruiting
4.1 Planungsphase
4.2 Realisierungsphase
4.3 BPO- Projekte anhand von Beispielen
5 Strategische Handlungsempfehlungen für Business Process in Human Resources
6 Schlussbetrachtung
7 Anhang
Die Masterarbeit befasst sich mit der Analyse des Business Process Outsourcing (BPO) im Bereich des Human Resource Managements. Ziel ist es, die Eignung personalwirtschaftlicher Prozesse für das Outsourcing zu bewerten und einen Leitfaden für die erfolgreiche Implementierung eines solchen Projektes zu erstellen, wobei Kosten-Nutzen-Aspekte und Risikofaktoren kritisch hinterfragt werden.
3.5.2 Strategische Risiken
Der strategische Aspekt ist, genau wie das Kostenrisiko, ein wichtiges Entscheidungskriterium, ob ein BPO eingegangen wird oder nicht.
Dem BPO- Kunde muss bewusst sein, dass ein Abhängigkeitsverhältnis eingegangen wird und somit die Selbstständigkeit für den Bereich verloren geht. Mit dem Outsourcing verliert das Unternehmen weiterhin das Know- how bzw. die Kompetenz (wenn vorher vorhanden) und die Kontrolle über die ausgelagerten Prozesse.
In einer Studie geben 70 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass sie Angst vor einer zu starken Abhängigkeit von dem BPO- Dienstleister haben. Deshalb sehen viele Unternehmen von einem BPO im Personalbereich ab. Die größte Sorge ist der Datenverlust, welcher bei der Auslagerung an den BPO- Dienstleister stattfindet. Die Daten könnten an andere Unternehmen geleitet werden, wenn die Eigentumsrechte der Daten nicht korrekt im Vertrag festgelegt wurden. Weiterhin geben die Befragten in der Studie an, dass 40 Prozent Angst vor einem Kontrollverlust haben. Wie bereits am Anfang erwähnt, bemisst sich die Position einer Führungskraft an der Vielzahl seiner Verantwortlichkeiten, sei es an der Menge der Aufgaben oder der Mitarbeiter. Dementsprechend wollen die Führungskräfte nur wenig bis gar nichts delegieren und keine Kontrolle abgeben. Diese Sorge ist nicht komplett berechtigt. Die BPO- Kunden können heutzutage ohne Zeitverzögerung online auf ihre Daten zugreifen und haben somit die gesamte Kontrolle.
1 Einleitung: Hier werden das Problemfeld der Globalisierung, die Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung und das Ziel der Arbeit, die Tauglichkeit von HR-Prozessen für BPO zu prüfen, vorgestellt.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Outsourcing, BPO und Human Resources sowie theoretische Ansätze wie die Transaktionskostentheorie und den Resource Based View.
3 Business Process Outsourcing von Human Resources: Dieser Teil untersucht die Eignung des Personalwesens für BPO, das Marktpotential in Deutschland, die neue Rolle des HR-Partners sowie Chancen und Risiken.
4 Durchführung eines BPO- Projektes: Recruiting: Das Kapitel erläutert den Ablauf eines BPO-Projektes anhand eines fiktiven Unternehmensbeispiels und detaillierter Kostenanalysen.
5 Strategische Handlungsempfehlungen für Business Process in Human Resources: Dies ist ein praxisorientierter Leitfaden, der Checklisten für die erfolgreiche Umsetzung eines HR-BPO bietet.
6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und blickt auf die künftige Bedeutung von BPO im Personalwesen.
7 Anhang: Enthält weiterführende juristische Texte, Berechnungsdetails zum Fallbeispiel sowie einen Referenzfragekatalog.
Business Process Outsourcing, BPO, Human Resources, Personalmanagement, Outsourcing, Transaktionskostentheorie, Resource Based View, Kostenanalyse, Recruiting, Risikomanagement, Strategie, Prozessoptimierung, Service Level Agreement, Personalführung, Marktpotential.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen des Business Process Outsourcing (BPO) speziell im Bereich des Personalwesens.
Die Themen umfassen Outsourcing-Strategien, theoretische Erklärungsmodelle, Marktanalyse, Kosten-Nutzen-Bewertung sowie die praktische Durchführung von HR-Projekten.
Ziel ist es, die Eignung von Personalprozessen für ein BPO zu ermitteln und Unternehmen eine fundierte Entscheidungshilfe und Vorgehensweise an die Hand zu geben.
Es wird eine fundierte Literaturrecherche mit theoretischen Modellen (Transaktionskostentheorie, Resource Based View) kombiniert, ergänzt durch eine Fallstudienanalyse am Beispiel der „JA- Automotive“.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse von HR-Prozessen, der Berechnung von Kostenersparnissen, der Risikobewertung sowie der methodischen Durchführung eines BPO-Recruiting-Projektes.
BPO, Outsourcing, Personalmanagement, Kostenanalyse, Recruiting, Strategie, Risikomanagement und Prozessoptimierung.
Das Beispiel verdeutlicht, wie durch eine detaillierte Kostenanalyse der Vergleich zwischen Eigenleistung und Fremdvergabe gezogen werden kann, um eine fundierte Managemententscheidung zu treffen.
Besonders die Regelungen zum Betriebsübergang (§ 613a BGB) und die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats (§ 111 ff. BetrVG) sind essenziell für die Rechtskonformität eines BPO-Vorhabens.
Die Transformation des Personalers vom reinen Verwalter zum strategischen Partner verändert die Anforderungen an Prozesse und macht die Identifikation von Kernkompetenzen für das Outsourcing notwendig.
Sie dienen als verbindliche Vereinbarungen zur Qualitätssicherung zwischen dem Kunden und dem BPO-Dienstleister, um Leistungsdefizite zu minimieren und Transparenz zu schaffen.
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