Diplomarbeit, 2013
98 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung, Definitionen und Begrifflichkeiten
1.1. KBM/ CRM Definition
1.2. Ursprung und Entwicklung des KBM
1.3. Ziele des CRM
1.4. Formen des Kundenbeziehungsmanagement
1.4.1. Strategisches CRM
1.4.2. Operationales CRM
1.4.3. Taktisches CRM
1.5. Werkzeuge des CRM
1.5.2. Werkzeuge zur Kundendatengewinnung
1.5.3. Werkzeuge zur Datenanalyse/ Data Mining
2. Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen und Instrumentarien
2.1. Entstehung von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
2.1.1. Modelle der Kundenzufriedenheit
2.1.2. Emotionen und Involvement als Basis der Kundenzufriedenheit
2.1.3. Persuasive Techniken/ Einstellungsänderung
2.2. Entstehung von Kundenbindung
2.2.1. Theorie der Kognitiven Dissonanz
2.2.2. Theorie des wahrgenommenen Kaufrisikos
2.2.3. Kundenbindung durch Emotionen
2.2.4. Kundenbindung durch Brand Communities
2.2.5. Praxisbeispiel für KB durch Emotionalisierung und Verknappung
2.2.6. Kundenbindung durch Vertrauen
2.2.7. Kundenbindung durch Involvement
2.2.8. Kundenbindung durch Commitment und Konsistenz
2.2.9. Kundenbindung durch Generierung von Kundenmehrwert
2.2.10. Kundenbindung durch Empfehlungsmarketing
2.2.11. Kundenbindung durch Learning Relationships
3. Social Media Marketing (SMM)
3.1. Einführung und Begrifflichkeiten
3.2. Anwendungsbereiche des SMM
3.3. Werkzeuge/Instrumente des SMM
3.4. Anwendungsbereiche des SMM im CRM
3.4.1. Vertrauen im SMM
3.4.2. Involvement im SMM
3.4.3. Commitment im SMM
3.4.4. Empfehlungsmarketing im SMM
3.4.5. Brand Communities im SMM
3.4.6. Learning Relationship/Crowdsourcing im SMM
3.5. Data Mining im SMM
3.6. Akquise und Absatzsteigerung durch SMM
3.9. Emotionen im SMM
4. Kritische Betrachtungsweise des CRM im SMM
4.1. Vorteile des CRM im SMM
4.2. Nachteile des CRM im SMM
5. Perspektivische Betrachtungsweise des CRM
5.1. Zukunftsaussichten des CRM im SMM
6. Fazit
Die Arbeit untersucht das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und dessen Erweiterung durch Social Media Marketing (SMM), mit dem Ziel, Determinanten für eine erfolgreiche und nachhaltige Kundenbindung zu identifizieren und die Anwendbarkeit moderner Web-2.0-Werkzeuge in CRM-Strategien zu validieren.
Persuasion durch Priming
Priming nennt man das Prägen eines kognitiven und emotionalen Zustandes, bei dem man, vor der eigentlichen persönlichen Ansprache/ Kommunikation, mittels eines vorausgehenden Reizes implizite Gedächtnisinhalte beim Rezipienten aktiviert. Unter Anwendung dieser Technik, kann gewünschtes Verhalten oder Emotionalisierung hervorgerufen werden. Priming bedient sich dazu der Eigenarten des Erinnerungssystems, welches, durch seine „einfache“ Gestaltung, einen raschen und unkomplizierten Zugriff auf die gespeicherten Erinnerungen erlaubt. Aktiviert werden diese Speicherzugriffspunkte durch sog. „trigger-features“ (Cialdini (2007), S. 3), die wiederum durch vorgeprägte Emotionen, das Thema betreffend, ausgelöst werden. Priming wirkt am besten unmittelbar und kurzfristig auf den Konsumenten, d. h. der Effekt des Primings verblasst rasch, kann aber durch gezielte längerfristige Konditionierung bei der Zielgruppe zu einem „long-time-priming“ ausgeprägt werden. Dabei unterscheidet man zwischen positivem Priming (Erinnerungen des Wertesystems werden stimuliert, gute Emotionen entstehen) und negativem Priming (Erinnerungen des Wertesystems werden negativ stimuliert, negative Emotionen/ Rückschlüsse entstehen).
1. Einführung, Definitionen und Begrifflichkeiten: Das Kapitel definiert CRM als ganzheitlichen Managementansatz und skizziert dessen historische Entwicklung von produkt- bis hin zur netzwerkorientierten Unternehmensführung.
2. Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen und Instrumentarien: Hier werden psychologische Modelle der Kundenzufriedenheit (wie das GAP- oder Kano-Modell) und Determinanten der Kundenbindung, wie Vertrauen, Involvement und Commitment, analysiert.
3. Social Media Marketing (SMM): Dieses Kapitel beleuchtet SMM als Werkzeug für Dialog und Kundenbindung und untersucht Anwendungen wie Brand Communities, Crowdsourcing und Data Mining.
4. Kritische Betrachtungsweise des CRM im SMM: Es werden die Vor- und Nachteile des Einsatzes von CRM in sozialen Medien abgewogen, wobei Themen wie Kosteneffizienz, aber auch Risiken wie der Kontrollverlust behandelt werden.
5. Perspektivische Betrachtungsweise des CRM: Ein Ausblick auf zukünftige CRM-Trends, insbesondere im Bereich mobiler Technologien wie Augmented Reality und Location Based Networks.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass CRM in sozialen Medien für moderne Unternehmen aufgrund der Marktgegebenheiten zwingend erforderlich geworden ist.
Kundenbeziehungsmanagement, CRM, Kundenbindung, Social Media Marketing, SMM, Kundenzufriedenheit, Involvement, Commitment, Data Mining, Brand Communities, Vertrauen, Empfehlungsmarketing, Learning Relationship, Online-Marketing, Behavioral Targeting
Die Arbeit analysiert die Strategien und Werkzeuge des modernen Customer Relationship Management (CRM) und wie diese unter Einbezug von Social Media Marketing zur nachhaltigen Kundenbindung optimiert werden können.
Im Mittelpunkt stehen die verhaltenswissenschaftlichen Grundlagen der Kundenbindung, die Entwicklung von Marken-Communities sowie die technischen und strategischen Möglichkeiten des Web 2.0 für das Kundenmanagement.
Die Arbeit untersucht, ob und in welchem Maße Social Media Marketing dazu beitragen kann, die Kundenzufriedenheit zu steigern und welche spezifischen Methoden einen Mehrwert für das CRM schaffen.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die Integration betriebswirtschaftlicher Theorien mit verhaltenspsychologischen Ansätzen und die Auswertung von Praxisbeispielen bekannter Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Kundenbindung (z.B. Kano-Modell, kognitive Dissonanz) und die praktische Anwendung von SMM-Instrumenten wie Social Monitoring und Crowdsourcing.
Zu den Kernbegriffen zählen Kundenbindung, Social Media Marketing, Involvement, Vertrauen, Data Mining und der strategische Einsatz von Brand Communities.
Das Kano-Modell dient als systematischer Ansatz, um Produktmerkmale nach ihrer Wirkung auf die Kundenzufriedenheit zu klassifizieren und somit gezielt Begeisterungsfaktoren für das CRM abzuleiten.
Das Experiment wird herangezogen, um das tief verwurzelte menschliche Bedürfnis nach Gehorsam gegenüber Autoritäten zu verdeutlichen, was wiederum die Macht und Glaubwürdigkeit von Influencern im Marketing erklärt.
Apple dient als exemplarisches Beispiel für eine erfolgreiche Markenstrategie, die durch Emotionalisierung, Exklusivität und den Aufbau einer starken Brand Community Kunden langfristig an das Unternehmen bindet.
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