Bachelorarbeit, 2012
31 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielformulierung
1.3 Aufbau der Arbeit und Vorgehensweise
2 Ausgewählte Grundlagen zur Motivation, Führung und Rekrutierung
2.1 Motiv
2.2 Motivation
2.3 Volition
2.4 Führung
2.5 Systematische Personalrekrutierung
3 Selbstmotivation von Führungspersonen
3.1 Selbstbewusstsein stärken
3.2 Persönliche Ziele setzen
3.3 Durchhaltevermögen fördern
4 Rekrutierung von Vertriebsführungspersonen
4.1 Personalmarketing
4.2 Personalauswahl
5 Führung im Vertrieb
5.1 Führungsdimensionen
5.2 Remotivierung von demotivierten Mitarbeitern als zentrale Führungsaufgabe
5.2.1 Zielvereinbarungen
5.2.2 Dialog fördern durch partnerschaftliche Beziehung
5.2.3 Leistungsdimensionen
5.3 Personalentwicklung als Führungsaufgabe
6 Resümee
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Selbstmotivation von Führungskräften im Vertrieb und dem Unternehmenserfolg. Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Ansätze der Selbstmotivation, eine strategische Personalauswahl und eine zielgerichtete Personalentwicklung als Führungsaufgabe die Effektivität und Effizienz in Vertriebsteams nachhaltig steigern können.
3 Selbstmotivation von Führungspersonen
In der Fachliteratur gibt es die Grundannahme, dass es für Unternehmen von zentraler Bedeutung ist die Motivationslücke von Mitarbeitern zu schließen, was anhand von extrinsischer Motivation des Führungspersonals erfolgen soll. Im Regelfall werden in Organisationen unterschiedlichste Anreizsysteme eingesetzt, die dazu dienen sollten, den Mitarbeiter zu motivieren. Mithilfe von Mitarbeiterbefragungen konnte ermittelt werden, dass mindestens 90 Prozent aller Mitarbeiter die eigene Arbeitsmoral als hoch bezeichnen. Ausgehend von diesen Daten ist es nicht notwendig Mitarbeiter weiter zu motivieren, da lediglich eine Motivationslücke von zehn Prozent geschlossen werden kann. Daraus kann abgeleitet werden, dass Mitarbeiter Leistungswillen zeigen, wenn sie eine Branche und ein Unternehmen finden, für das es sich lohnt Leistung zu bringen. Menschen zeigen anspruchsvolle Leistungen für Unternehmen in denen es für sie selbst Sinn macht zu arbeiten. Eine Führungsperson ist ständig dem Druck ausgesetzt sich, besonders nach Misserfolgen, selbst zu motivieren. Für Personen, die sich Automatismen zur Selbstmotivation angeeignet haben, stellt die ständige intrinsische Motivation kein Problem dar. Im Gegensatz dazu, werden eingeprägte Verhaltensmuster sowie Einstellungen von Personen, die bereits erlernt wurden, nur durch einen erheblichen Lernaufwand umgelernt, wobei es für eine Führungsperson von zentraler Bedeutung ist positiv zu denken und diese authentisch zu verkörpern. Bei einer positiven Einstellung gegenüber unterstellten Mitarbeitern, Kunden, Vorgesetzten oder Lieferanten wird es der Führungsperson erleichtert, mit diesen Interessensgruppen eine gemeinsame Entscheidung zu treffen, da eine positive Einstellung gegenüber Mitmenschen den Weg zum Erfolg ebnet. Daraus folgt, dass beide Parteien das Gespräch mit einem positiven Gefühl aufgrund einer Win-Win Situation verlassen werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung der Selbstmotivation für Vertriebsführungskräfte angesichts steigenden Leistungsdrucks dar und formuliert die Forschungsfrage zum Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg.
2 Ausgewählte Grundlagen zur Motivation, Führung und Rekrutierung: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Kernbegriffe Motiv, Motivation, Volition, Führung und Personalrekrutierung als wissenschaftliches Fundament für die weiteren Ausführungen.
3 Selbstmotivation von Führungspersonen: Das Kapitel analysiert die psychologischen Systeme der Selbstmotivation und erläutert Instrumente wie die Stärkung des Selbstbewusstseins sowie das Setzen persönlicher Ziele.
4 Rekrutierung von Vertriebsführungspersonen: Hier werden Strategien des Personalmarketings und der Personalauswahl diskutiert, um die Passung zwischen Führungskraft und Unternehmenskultur sicherzustellen.
5 Führung im Vertrieb: Dieses zentrale Kapitel behandelt Führungsdimensionen, die Remotivierung demotivierter Mitarbeiter durch Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung der Personalentwicklung als Führungsaufgabe.
6 Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass die intrinsische Motivation der Führungskraft eine Grundvoraussetzung für die operative und strategische Effektivität eines Unternehmens ist.
Selbstmotivation, Führung, Vertrieb, Motivation, Volition, Personalmarketing, Personalauswahl, Personalentwicklung, Leistungsbereitschaft, Demotivation, Führungskompetenz, Unternehmenserfolg, Mitarbeiterführung, intrinsische Motivation, Change Management.
Die Arbeit behandelt die zentrale Rolle der Selbstmotivation für Führungspersonen im Vertrieb und deren Auswirkungen auf die Effektivität und den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle von Selbstmanagement, effizienter Personalauswahl, der aktiven Führung im Vertrieb sowie der psychologischen Motivationsforschung.
Das Ziel ist es, Führungskräften im Vertrieb Ansätze der Selbstmotivation aufzuzeigen, die sowohl die persönliche Leistungsfähigkeit erhöhen als auch als Vorbild für die Mitarbeiterführung dienen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und theoretischen Analyse aktueller psychologischer und managementwissenschaftlicher Konzepte, wie etwa der PSI-Theorie oder dem Change Management.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Motivation, die spezifischen Anforderungen an die Rekrutierung von Vertriebsführungskräften und die praktische Führung sowie Remotivierung von Mitarbeitern.
Wichtige Begriffe sind Selbstmotivation, Führung, Personalmarketing, Personalauswahl, Personalentwicklung, Volition und Unternehmenserfolg.
Da der Erfolg im Vertrieb oft mit variablem Einkommen verknüpft ist und die Führungskraft bei Misserfolgen eine hohe Frustrationstoleranz sowie ständige Eigenmotivation beweisen muss.
Die indirekte Führung schafft strukturelle Rahmenbedingungen für Motivation, während die direkte Führung auf der persönlichen Kommunikation und Interaktion mit dem Mitarbeiter basiert.
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