Bachelorarbeit, 2013
45 Seiten, Note: C
1. Einleitung
1. 1 Thema der Arbeit
1. 2 Fragestellung
2. Hauptteil
2. 1 Das Format Sitcom
2. 1. 1 Charakteristika der Sitcom
2. 1. 2. Seinfeld
2. 2 Die Selbstreflexion
2. 3 Komik - Modelle
2. 3. 1 Thomas Hobbes – Lachen als Akt der Selbstaffirmation
2. 3. 2 Immanuel Kant – Auflösung gespannter Erwartung
2. 4 Komik in Seinfeld
2. 5 Die Komik in selbstreflexiven Seinfeld Episoden
3. Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktionsweise der Komik in selbstreflexiven Sitcoms am Beispiel der US-amerikanischen Serie "Seinfeld". Das primäre Ziel ist es zu ergründen, wie durch eine Meta-Ebene – konkret das Erzählen einer Sitcom innerhalb einer Sitcom – eine spezielle Form der Komik entsteht, die Fiktion und Realität vermischt und das Medium Fernsehen selbst hinterfragt.
2. 5 Die Komik in selbstreflexiven Seinfeld Episoden
Die Selbstreflexivität in «Seinfeld» zieht sich über die gesamte Staffel 4 ab der Episode «the pitch» (Episode 3, Staffel 4) hinweg. In «the pitch» wird Jerry von zwei Produzenten von NBC (National Broadcasting Company), dem Fernsehsender, der auch «Seinfeld» produzierte, angesprochen und bekommt das Angebot eine eigene Sendung zu bekommen.
Jerry erklärt George, dass er ein Angebot bekommen habe, worauf dieser reagiert:
GEORGE: They want you to do a TV show?
JERRY: Well, they want me to come up with an idea. I mean, I don't have any ideas.
GEORGE: Come on, how hard is that? Look at all the junk that's on TV. You want an idea? Here's an idea. You coach gymnastics team in high school. And you're married. And your son's not interested in gymnastics and you're pushing him into gymnastics.
Mit dem Satz «Look at all the junk that’s on TV» wird erstmals ein selbstreflexiver Bezug genommen, da «Seinfeld» als Fernsehsendung das Fernsehen und den Fernsehinhalt angreift und blossstellt, dabei aber Teil des Mediums und des Inhaltes ist. Der Satz «Look at all the junk that’s on TV» ist als solcher nicht komisch, die Komik des Satzes entsteht erst als George – also eine Fernsehfigur, diesen in einer Fernsehsendung sagt.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas, der persönlichen Motivation des Autors sowie der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Komik in selbstreflexiven Sitcoms.
2. Hauptteil: Detaillierte Analyse des Sitcom-Formats, des Begriffs der Selbstreflexion, theoretischer Komik-Modelle sowie deren konkrete Anwendung auf "Seinfeld".
3. Schlusswort: Zusammenführung der Ergebnisse und Reflexion darüber, wie das selbstbezügliche Lachen das Verständnis von Fiktion und Realität in modernen Fernsehformaten erweitert.
Seinfeld, Sitcom, Komik, Selbstreflexion, Meta-Ebene, Fernsehen, Humor, Show about nothing, Narration, Schauspielerei, Method acting, Fiktion, Realität, Dramaturgie, Thomas Hobbes, Immanuel Kant
Die Arbeit untersucht, wie in der Sitcom "Seinfeld" durch selbstreflexive Erzählstrukturen eine besondere Art der Komik erzeugt wird, die über konventionelle Humormuster hinausgeht.
Die Arbeit verknüpft die Analyse der Sitcom-Struktur, philosophische Theorien zum Komischen sowie die Konzepte der Selbstreflexion und Meta-Fiktion.
Das Ziel ist es, die Funktionsweise der Komik in einer "Sitcom-in-der-Sitcom" zu analysieren und zu zeigen, wie das Medium Fernsehen darin sein eigenes Sein kritisch hinterfragt.
Es werden dramaturgische Analysen ausgewählter Episoden durchgeführt und diese mit philosophischen Modellen zum Lachen (u.a. Hobbes, Kant) verknüpft.
Der Hauptteil behandelt die Charakteristika des Sitcom-Formats, definiert den Begriff der Selbstreflexion und untersucht spezifische Episoden, in denen die fiktive Ebene der Serie durchbrochen wird.
Wichtige Begriffe sind Selbstreflexion, Seinfeld, "Show about nothing", Meta-Komik und das Verhältnis von Fiktion und Realität.
Indem "Seinfeld" vorgibt, eine Show über "nichts" zu sein, legt sie die künstlichen dramaturgischen Regeln Hollywoods offen und nutzt diese Offenlegung selbst als Quelle für Ironie und Sarkasmus.
Die Selbstreflexion führt dazu, dass Schauspieler sich teilweise selbst oder Parodien ihrer selbst spielen müssen, was die Grenze zwischen Person und Rolle auflöst und zu einer komplexen, komischen Meta-Ebene führt.
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