Bachelorarbeit, 2013
87 Seiten, Note: 3
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise und Aufbau
2 BEGRIFFSABGRENZUNG UND DEFINITION
2.1 Marketing und Vertrieb
2.2 Internationaler Vertrieb
2.3 Business-to-Business Geschäftsbeziehung
2.4 KMU
2.5 Zusammenfassung
3 STRATEGISCHE GRUNDLAGEN IM VERTRIEB
3.1 Wesentliche Bestandteile einer Vertriebsstrategie
3.2 Vertriebsprozess und Vertriebsmanagement
3.2.1 Vertriebsprozess
3.2.2 Vertriebsmanagement
3.3 Zusammenfassung
4 VERTRIEBSORGANISATION
4.1 Möglichkeiten der internen Vertriebsorganisation
4.2 Vertriebssystem: Absatzkanäle und Vertriebspartner
4.3 Zusammenfassung
5 BESONDERHEITEN IM VERTRIEB
5.1 Besonderheiten im B2B-Bereich
5.1.1 Kundenstrategie
5.1.2 Vertriebssystem
5.1.3 Entscheidungsprozesse
5.1.4 Reduzierte Anonymität
5.1.5 Kundenzufriedenheit
5.1.6 Vertriebsprozesse im B2B-Bereich
5.2 Besonderheiten im Vertrieb: KMU
5.2.1 Wettbewerb
5.2.2 Vertriebsorganisation
5.2.3 Vertriebspartner
5.2.4 Vertriebscontrolling
5.2.5 Internationalisierung
5.3 Zusammenfassung
6 HERAUSFORDERUNGEN IM INTERNATIONALEN VERTRIEB
6.1 Motivation
6.2 Grundlegende strategische Überlegungen
6.2.1 Flexibilität
6.3 Marktsegmentierung und Markteintritt
6.4 Organisation
6.4.1 Direkter vs. indirekter Vertrieb
6.4.2 Innendienst vs. Außendienst: Stufen des internationalen Vertriebsprozesses
6.4.3 Vertriebsführung- und Kontrolle
6.5 Gestaltung und Koordination des Vertriebssystems
6.6 Kaufverhalten und Konsumentenverhalten
6.6.1 Personenbezogenes Kaufverhalten
6.6.2 Organisationales Kaufverhalten
6.7 Kundenzufriedenheit
6.8 Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern
6.8.1 Vertrauen und Kontrolle
6.8.2 Abhängigkeit
6.8.3 Heterogene IT-Systeme
6.8.4 Unstimmigkeiten
6.8.5 Auswahl von Vertriebspartnern
6.9 Kulturelle Unterschiede
6.10 Rechtliche Schranken
6.11 Produktportfolio
6.12 Preispolitik
6.13 Vertriebslogistik
6.14 Zusammenfassung
7 FAZIT UND AUSBLICK
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Herausforderungen im internationalen Vertrieb für Unternehmen, insbesondere im B2B-Bereich und bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), zu identifizieren und zu analysieren. Da die Internationalisierung für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich ist, untersucht die Arbeit die strategischen und organisatorischen Besonderheiten, um Ansätze für eine erfolgreiche Neuausrichtung des Vertriebs zu liefern.
6.4.1 Direkter vs. indirekter Vertrieb
Wie einleitend erwähnt, ist eine der wesentlichen Entscheidungen im Rahmen der Organisation, die Frage nach der passenden Vertriebsstruktur. Analog zum Inlandsvertieb, muss man sich im internationalen Vertrieb für direkten oder indirekten Vertrieb entscheiden (vgl. Kapitel 4.2). Grundsätzlich können hierfür dieselben Faktoren wie im Inland berücksichtigt werden (z.B. Kosten, Marktkenntnis, Kontrollmöglichkeiten, etc.). Vor allem im internationalen Vertrieb spielt der Faktor der Unternehmensgröße eine wichtige Rolle. Gerade KMU verfügen selten über genügend Ressourcen, um eine eigene Niederlassung im Ausland zu eröffnen. Generell sollte man eher einen indirekten Vertrieb wählen, wenn es wenig Erfahrung im Auslandsmarkt gibt. In diesem Fall kann man vom Know-How der Vertriebspartner profitieren. Eine für KMU sehr gut geeignete Lösung ist die Mischform zwischen direktem und indirektem Vertrieb. Diese setzt eine Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern, welche die Vertriebsaktivitäten im Ausland übernehmen, voraus, und zusätzlich muss das Unternehmen Mitarbeiter zur Verfügung stellen, die bei Bedarf zu Reisenden werden, und vor Ort im betroffenen Auslandsmarkt aktiv werden. In diesem Sinne kann auch ein fließender Übergang von indirektem zu direktem Vertrieb zustande kommen. Es kann natürlich auch eine Aufteilung innerhalb eines Landes erfolgen. So können bestimmte Regionen direkt bearbeitet werden, und der Rest mit Hilfe des Vertriebspartners, indirekt.
Die Herausforderung bei dieser sogenannten hybriden Marktbearbeitung besteht darin, dass man ungleiche Behandlung von Kunden vermeiden muss, und die verschiedenen Aktivitäten entsprechenden Koordinationsaufwand verursachen. Weiters muss auch in diesem Fall ein einheitlicher Marktauftritt garantiert werden.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz des Vertriebs bei KMU und B2B-Unternehmen sowie die Definition der Forschungsfragen und des methodischen Vorgehens.
2 BEGRIFFSABGRENZUNG UND DEFINITION: Klärung der Kernbegriffe Marketing, Vertrieb, internationaler Vertrieb, B2B und KMU als theoretische Basis der Arbeit.
3 STRATEGISCHE GRUNDLAGEN IM VERTRIEB: Darstellung der Bedeutung einer fundierten Vertriebsstrategie sowie der Definition von Vertriebsprozessen und der Führungsaufgabe des Vertriebsmanagements.
4 VERTRIEBSORGANISATION: Analyse der internen Vertriebsstrukturen und der Wahl des Vertriebssystems, insbesondere hinsichtlich der Entscheidung zwischen Direkt- und Indirektvertrieb.
5 BESONDERHEITEN IM VERTRIEB: Untersuchung spezifischer Herausforderungen für KMU und B2B-Unternehmen, einschließlich Kundenstrategie, Entscheidungsprozessen und Controlling.
6 HERAUSFORDERUNGEN IM INTERNATIONALEN VERTRIEB: Vertiefende Analyse der Komplexität im Auslandsgeschäft, von Markteintrittsstrategien über kulturelle Unterschiede bis hin zu Preispolitik und Logistik.
7 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Aufzeigen der Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Internationaler Vertrieb, B2B-Marketing, KMU, Vertriebsstrategie, Vertriebsorganisation, Vertriebsprozess, Kundenzufriedenheit, Markteintritt, Vertriebspartner, interkulturelle Kompetenz, Preismanagement, Vertriebslogistik, Strategische Planung, Kundenbindung, Internationalisierung.
Die Arbeit behandelt die Herausforderungen, die für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im internationalen B2B-Vertrieb entstehen.
Zu den Schwerpunkten zählen strategische Vertriebsplanung, organisatorische Gestaltung, die Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern sowie länderspezifische Rahmenbedingungen.
Ziel ist es, die Herausforderungen im internationalen Vertrieb zu identifizieren, um Unternehmen bei der strategischen Neuausrichtung und Effizienzsteigerung zu unterstützen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Analyse existierender Fachmodelle und deren Anwendung auf die Spezifika von B2B und KMU.
Im Hauptteil werden strategische Grundlagen, Besonderheiten im B2B-Geschäft und bei KMU sowie detaillierte Herausforderungen im internationalen Kontext (z.B. Kultur, Recht, Logistik) analysiert.
Internationaler Vertrieb, B2B, KMU, Strategie, Vertriebsorganisation, Kundenzufriedenheit und Markteintritt sind zentrale Begriffe.
Da KMU oft begrenzte Ressourcen haben, ist ein stark verhaltensorientiertes Controlling notwendig, das jedoch sehr zeitaufwendig ist, anstatt auf einfach messbare Ergebnis-Kennzahlen zu setzen.
Das Buying Center repräsentiert die Gruppe der Personen, die an der Kaufentscheidung beteiligt sind, was den Verkaufsprozess im Vergleich zum B2C-Geschäft deutlich komplexer macht.
Es besteht häufig ein Zielkonflikt zwischen Zentrale und Partner, zudem ist die direkte Kontrolle der Vertriebsaktivitäten und die Qualität des Informationsflusses oft eingeschränkt.
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