Diplomarbeit, 2004
73 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele
1.3 Methodik des Vorgehens
1.4 Begriffsdefinition
2 BESCHREIBUNG UND AUFBAU VON E-MANUFACTURING
2.1 E-Manufacturing Produktionskonzept
2.2 Nutzen von E-Manufacturing
3 ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN IM UNTERNEHMEN
3.1 Integrierte Datenverarbeitung
3.1.1 Kommunikation mit XML und EDI
3.1.2 Integration des Produktionsbereiches
3.1.3 Integration innerbetrieblicher Systeme
3.1.4 Integration externer Betriebswirtschaften
3.1.5 Fazit
3.2 Forschung und Entwicklung
3.2.1 Computer aided Engineering als Basis für die Forschung und Entwicklung
3.2.2 Komponentenmanagement mit Engineering Data Management
3.2.3 Integration der Produktion in die Forschung und Entwicklung
3.2.4 Kürzere Produktentwicklungszyklen durch Collaborative Design
3.2.5 Rapid Prototyping
3.2.6 Fazit
3.3 Integration des Kunden in die Wertschöpfungskette
3.3.1 Erfassung des Kundenauftrags
3.3.2 Kundenauftragsverfolgung
3.3.3 Auswertung von kundenindividuellen Daten mit eCRM
3.3.4 Datensicherheit
3.3.5 Fazit
3.4 Produktionsplanung und Steuerung
3.4.1 Segmentierte Fertigungsorganisation
3.4.2 Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme
3.4.3 Direkte Produktionssteuerung mit Manufacturing Execution System
3.4.4 Maschinenwartung über das Internet
3.4.5 Dezentrale Regelkreise E-Kanban
3.4.6 Rapid Tooling
3.4.7 Fazit
4 E-MANUFACTURING ALS PRODUKTIONSKONZEPT FÜR DIE MASS CUSTOMIZATION
4.1 Mass Customization
4.2 Umsetzung der Mass Customization mit E-Manufacturing
4.3 Kritische Faktoren
5 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Erfolgspotenziale von E-Manufacturing und analysiert deren Einsatzmöglichkeiten zur Unterstützung betrieblicher Prozesse sowie als Produktionskonzept für Mass Customization.
3.1.1 Kommunikation mit XML und EDI
Für die Kommunikation zwischen Datenverarbeitungssystemen ist eine gemeinsame Sprache notwendig. EDI, eine Abkürzung für Electronic Data Interchange, versuchte durch eine hohe Standardisierung der Syntax und der Semantik eine schnelle und einfache Kommunikation zu ermöglichen. Dazu wurden ca. 220 verschiedene Nachrichtentypen für einen vollautomatisierten und medienbruchlosen Austausch von strukturierten Geschäftsdaten (z. B. Bestellung, Lieferavis, Rechnung) zwischen Computersystemen festgelegt.
Als nachteilig wird die relativ umfangreiche Ausstattung und starre Standardisierung angesehen, die einen flexiblen Datenaustausch nicht zulässt. Wegen der umfangreichen Ausstattung war diese Art von Datenaustausch für kleine und mittelständische Unternehmen sehr unattraktiv.
Eine Lösung bot die vom W3C (World Wide Web Consortium) entwickelte Extensible Markup Language, kurz XML genannt. Durch die Verwendung einer plattformunabhängigen Sprache benötigt sie keine proprietären Geräte, sondern kann mit jedem Browser erstellt und gelesen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass XML keine vorgegebene Anzahl von Nachrichtentypen hat, sondern dass die flexible Semantik die Übermittlung jedweder Nachrichten erlaubt.
1 EINLEITUNG: Darstellung der veränderten Wettbewerbsbedingungen vom Verkäufer- zum Käufermarkt und die daraus resultierende Notwendigkeit für E-Manufacturing.
2 BESCHREIBUNG UND AUFBAU VON E-MANUFACTURING: Definition des Konzepts E-Manufacturing und Analyse des potenziellen Nutzens für verschiedene Industriebranchen.
3 ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN IM UNTERNEHMEN: Detaillierte Untersuchung von E-Manufacturing-Lösungen in den Bereichen Datenverarbeitung, Forschung, Kundenintegration und Produktionssteuerung.
4 E-MANUFACTURING ALS PRODUKTIONSKONZEPT FÜR DIE MASS CUSTOMIZATION: Analyse der Eignung von E-Manufacturing zur Umsetzung hybrider Wettbewerbsstrategien zur massenhaften Unikatfertigung.
5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Vorteile von E-Manufacturing gegenüber den Herausforderungen der technischen Komplexität und Datenintegration.
E-Manufacturing, Supply Chain Management, Mass Customization, Electronic Data Interchange, XML, Enterprise Application Integration, Manufacturing Execution System, Produktkonfigurator, Rapid Prototyping, Datensicherheit, Produktionssteuerung, Informationstransparenz, Prozessoptimierung.
Die Arbeit analysiert das Produktionskonzept E-Manufacturing und untersucht, wie dieses durch den Einsatz von Web-Technologien und durchgängige Datenverarbeitung zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der integrierten Datenverarbeitung, der Forschung und Entwicklung, der Integration des Kunden in die Wertschöpfungskette sowie der Produktionsplanung und -steuerung.
Das Hauptziel ist die Bestimmung der Erfolgspotenziale von E-Manufacturing und die Erarbeitung konkreter Einsatzmöglichkeiten zur Optimierung unternehmerischer Prozesse.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Marktdaten zu E-Manufacturing, ergänzt durch Fallbeispiele und technische Systembeschreibungen.
Im Hauptteil werden Methoden wie XML/EDI zur Datenkommunikation, EDM-Systeme für die F&E, Konfiguratoren für den Kundenkontakt und MES-Systeme für die Produktionssteuerung detailliert beleuchtet.
Die zentralen Begriffe umfassen unter anderem E-Manufacturing, Mass Customization, Integration, Prozessbeschleunigung und IT-gestützte Produktionsplanung.
Sie dient als konkrete Anwendungsstrategie im vierten Kapitel, um zu zeigen, wie E-Manufacturing die hybride Wettbewerbsstrategie zwischen Kostenführerschaft und Differenzierung stützen kann.
Sie ist ein kritischer Faktor, da die Akzeptanz des Kunden bei der Online-Auftragserfassung maßgeblich von der Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit der Übertragungsverfahren (wie SSL) abhängt.
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