Bachelorarbeit, 2010
39 Seiten, Note: 1,30
1. Einleitung
2. Vergütungssysteme
2.1. Kriterien der Vergütung
2.2. Anforderungen an Vergütungssysteme
2.3. Entgeltkomponenten
3. Aktienbasierte Managementvergütung
3.1. Aktienoptionen
3.2. Ausgestaltungsparameter von Aktienoptionsprogrammen
3.2.1. Festlegung des Basispreises
3.2.2. Finanzierung
3.2.3. Erfolgsziele
3.2.4. Eigeninvestment
3.2.5. Phasen bei der Gewährung von Aktienoptionen
3.3. Anforderungen an Aktienoptionsprogramme
3.4. Aktienoptionspläne
4. Empirische Untersuchung
4.1. Analyse der Aktienkursentwicklungen und Vorstandsvergütungen
4.1.1. Entwicklung der Vorstandsvergütung im Vergleich zur Entwicklung der Aktienkurse im Zeitraum von 2007 bis 2009
4.1.2. Durchschnittliche Entwicklung der Vergütung und des Aktienkurses im Zeitraum von 2004 bis 2009
4.2. Bewertung von Aktienoptionsprogrammen
4.2.1. Bewertungsverfahren
4.2.2. Ergebnisse der Bewertung von Aktienoptionsprogrammen
5. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Bedeutung und Ausgestaltung von aktienbasierten Vergütungssystemen für das Top-Management in DAX-Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Aktienkursentwicklungen und Vorstandsvergütungen während und nach der Finanzkrise zu analysieren sowie die Qualität aktueller Aktienoptionsprogramme mittels eines eigens entwickelten Scoring-Modells auf Basis spezifischer Gestaltungsparameter zu bewerten.
3.2.4. Eigeninvestment
Die Gewährung von Aktienoptionen sollte an ein Eigeninvestment des Managements gekoppelt sein, das zum Beispiel in Form von Aktien erfolgt. In diesem Fall muss die Führungskraft Aktien des eigenen Unternehmens erwerben und erhält dafür beispielsweise zehn Aktienoptionen, die bei Erfüllung der Zielvorgaben ausgeübt werden dürfen.
Sie ermöglichen eine Annäherung des Chancen-Risiko-Profils zwischen Aktionären und Optionsinhabern (vgl. Kramarsch (2004), S. 184f.), das heißt, dass das Management neben der Chance auf Einkünfte aus den Aktienoptionen auch an dem Risiko getroffener Entscheidung beteiligt ist. Das Eigeninvestment gewährleistet folglich, dass die Optionsberechtigten nicht nur an Gewinnen partizipieren, sondern auch an Verlusten in Form des Werteverfalls der eigenen Aktien und nicht wie ohne Eigeninvestment lediglich bei Verfehlung der Zielvorgaben ein Verfallen der Optionen befürchten müssen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Vorstandsvergütung nach der Finanzkrise und legt den Fokus auf die Bedeutung strukturierter Aktienoptionsprogramme.
2. Vergütungssysteme: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen von Vergütungssystemen, erläutert Gerechtigkeitskriterien und klassifiziert verschiedene Entgeltkomponenten.
3. Aktienbasierte Managementvergütung: Der theoretische Hauptteil analysiert Aktienoptionen, Ausgestaltungsparameter wie Basispreis und Erfolgsziele sowie spezifische Formen von Aktienoptionsplänen.
4. Empirische Untersuchung: Dieser Abschnitt wertet die historische Entwicklung von Vorstandsvergütungen im Vergleich zu Aktienkursen der DAX-Unternehmen aus und bewertet die Qualität der Programme mittels eines Scoring-Modells.
5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt die Notwendigkeit manipulationsresistenter Anreizsysteme sowie einer stärkeren Bindung durch Eigeninvestments hervor.
Aktienbasierte Managementvergütung, Aktienoptionen, Vorstandsvergütung, DAX, Finanzkrise, Long-Term-Incentives, Aktienkurs, Eigeninvestment, Sperrfrist, Erfolgsziele, Corporate Governance, Scoring-Modell, Vergütungssysteme, Performance, Anreizwirkung.
Die Arbeit analysiert die aktuelle Praxis der aktienbasierten Managementvergütung in DAX-Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklungen infolge der Finanzkrise.
Die zentralen Felder sind die Ausgestaltung von Vergütungssystemen, die Struktur von Aktienoptionsprogrammen sowie die empirische Korrelationsanalyse zwischen Managergehältern und Unternehmenswert.
Das Ziel besteht darin, den Zusammenhang zwischen Vergütung und Aktienkurs zu prüfen und mittels eines Scoring-Modells zu bewerten, inwieweit aktuelle Programme Optimierungspotentiale bieten.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine empirische quantitative Untersuchung, die Korrelationsanalysen und ein Scoring-Modell zur Bewertung der Programmausgestaltung umfasst.
Im Hauptteil werden die Grundlagen der Managementvergütung, die Funktionsweisen und Gestaltungsparameter von Aktienoptionen sowie eine empirische Bestandsaufnahme der DAX-Unternehmen behandelt.
Wesentliche Begriffe sind Aktienoptionen, Vorstandsvergütung, DAX, langfristige Anreizwirkung, Eigeninvestment, Finanzkrise und Corporate Governance.
Die Analyse zeigt, dass die Finanzkrise bei vielen Unternehmen zu einem Vergütungsrückgang führte, da Boni ausfielen und Aktienkurse einbrachen, was einen direkten linearen Zusammenhang in kurzfristigen Zeiträumen erschwert.
Das Eigeninvestment wird als kritischer Erfolgsfaktor angesehen, da es das Risiko-Chancen-Profil von Managern mit dem der Aktionäre angleicht und somit langfristige Entscheidungen fördert.
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