Bachelorarbeit, 2012
86 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Personalmarketing
2.1.1 Begriff
2.1.2 Ziele
2.1.3 Aufgabenbereiche und Instrumente
2.1.4 Aktuelle Entwicklung: Trends und Herausforderungen
2.2 Web 2.0
2.2.1 Begriff
2.2.2 Plattformen
2.2.3 Aktuelle Entwicklung
3 Einsatz des Web 2.0 im Personalmarketing
3.1 Einordnung: Social Media im Personalmarketing
3.1.1 Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung
3.1.2 Zielgruppen
3.2 Besonderheiten der Kommunikation in sozialen Medien
3.3 Strategien für das Personalmarketing im Web 2.0
3.4 Social Media Richtlinien in Unternehmen
3.5 Social Media Monitoring und Erfolgsmessung
4 Chancen und Risiken
4.1 Interne und externe Risiken und Widerstände
4.2 Chancen und Mehrwert für Unternehmen und Bewerber
5 Praxisbeispiel
6 Handlungsempfehlung
7 Fazit und Ausblick
Diese Bachelor-Thesis untersucht die strategische Nutzung von Web 2.0-Kanälen im modernen Personalmarketing. Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten und Herausforderungen beim Einsatz sozialer Netzwerke für das Employer Branding und die nachhaltige Personalgewinnung (Social Media Recruiting) aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
2.2.2 Plattformen
In sozialen Netzwerken können User eigene Inhalte erstellen und Informationen, Meinungen und Erfahrungen austauschen. Im Folgenden werden die Plattformen Facebook (einschließlich der Applikation BranchOut), XING, LinkedIn, kununu und YouTube näher beschrieben und im Hinblick auf ihre Eignung für das Personalmarketing im Web 2.0 untersucht. Wie im Anschluss näher ausgeführt wird, besitzt Facebook als größtes soziales Netzwerk eine sehr hohe Reichweite in der für das Personalmarketing zukünftig besonders relevanten Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen. Die Karrierenetzwerke XING und LinkedIn werden überwiegend bzw. ausschließlich beruflich genutzt und besitzen daher einen hohen Stellenwert für den Personalbereich (siehe dazu auch 3.1). Das Arbeitgeberbewertungs-Portal kununu ist ebenfalls rein beruflich orientiert und aktuell neben jobvoting.de die größte Plattform dieser Art im deutschsprachigen Raum. YouTube ergänzt die genannten Kanäle durch Einbindung von Videoinhalten.
Die Einbeziehung aller für das Personalmarketing geeigneter Netzwerke wäre für diese Arbeit zu umfangreich. Das nachfolgende Prisma verdeutlicht die Vielzahl der aktuell existierenden Social Media Plattformen. Die Nutzung der Tools unterliegt gesellschaftlichen Trends. Das grundsätzliche Bedürfnis, sich auszutauschen und zu vernetzen allerdings ist in den Menschen verankert und wird sich im Laufe der Zeit lediglich auf neue Kanäle verlagern.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation durch den Fachkräftemangel, die Relevanz des Web 2.0 und definiert Zielsetzung sowie Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die Begrifflichkeiten und Ziele des Personalmarketings und beschreibt die Funktionsweisen sowie Trends der relevanten Web 2.0-Plattformen.
3 Einsatz des Web 2.0 im Personalmarketing: Analysiert, wie Unternehmen soziale Medien strategisch für Recruiting und Employer Branding nutzen und welche Voraussetzungen dabei erfüllt sein müssen.
4 Chancen und Risiken: Beleuchtet interne und externe Herausforderungen sowie den Mehrwert, den soziale Netzwerke sowohl für Unternehmen als auch für Bewerber bieten.
5 Praxisbeispiel: Veranschaulicht anhand der Deutschen Bahn AG, wie ein großes Unternehmen die verschiedenen Social Media Kanäle operativ in seine Personalmarketingstrategie integriert.
6 Handlungsempfehlung: Leitet auf Basis der theoretischen und praktischen Erkenntnisse konkrete Schritte für ein erfolgreiches Social Media Engagement im Personalmarketing ab.
7 Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung von Social Media als festen Bestandteil im Recruiting-Mix.
Personalmarketing, Web 2.0, Social Media, Employer Branding, Social Media Recruiting, Fachkräftemangel, Arbeitgebermarke, Soziale Netzwerke, XING, LinkedIn, Facebook, kununu, YouTube, Strategie, Personalbeschaffung
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen soziale Netzwerke (Web 2.0) nutzen können, um sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren und Fachkräfte effizient zu rekrutieren.
Die zentralen Felder umfassen Employer Branding, die strategische Planung von Social Media Aktivitäten, rechtliche Richtlinien für Mitarbeiter, Social Media Monitoring sowie das aktive Recruiting über Plattformen wie XING oder Facebook.
Das Hauptziel besteht darin, die Möglichkeiten der strategischen Nutzung von Social Media Plattformen für das externe Personalmarketing darzustellen, insbesondere im Hinblick auf Arbeitgebermarkenbildung und Personalbeschaffung.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung aktueller Trends und Plattformen sowie einer qualitativen Einzelfallanalyse am Beispiel der Deutschen Bahn AG.
Im Hauptteil werden Facebook, BranchOut, XING, LinkedIn, kununu und YouTube hinsichtlich ihrer Eignung und Reichweite für personalwirtschaftliche Zwecke detailliert analysiert.
Die Arbeit verknüpft theoretische Konzepte (z.B. Personalmarketingzyklus) mit praktischen Erkenntnissen aus aktuellen Studien und einem konkreten Praxisbeispiel aus der Großindustrie.
Die Deutsche Bahn nutzt Social Media zur authentischen Kommunikation durch Mitarbeiter, verknüpft verschiedene Plattformen (Facebook, YouTube, XING) und führt spezifische Kampagnen durch, um junge Zielgruppen frühzeitig anzusprechen.
Monitoring ermöglicht Unternehmen, die Wahrnehmung ihrer Marke in Echtzeit zu beobachten, Stimmungen frühzeitig zu erkennen, auf negatives Feedback zu reagieren und den Erfolg ihrer Maßnahmen durch Kennzahlen messbar zu machen.
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