Masterarbeit, 2013
125 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen zu Personenhandelsgesellschaften
2.1 Haftung
2.2 Prüfungspflicht
3 Theoretische Grundlagen zu Eigenkapital
3.1 Eigenkapitaldefinition
3.2 Eigenkapitalfunktion im nationalen und internationalen Kontext
3.3 Bilanzierung des Eigenkapitals
3.3.1 Behandlung des Eigenkapitals nach Handelsgesetzbuch
3.3.1.1 Einführung
3.3.1.2 Offene Handelsgesellschaft
3.3.1.3 Kommanditgesellschaft
3.3.1.4 Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB
3.3.1.5 Bilanzgliederung nach dem Handelsgesetzbuch
3.3.2 Behandlung des Eigenkapitals nach International Financial Reporting Standards
3.3.2.1 Einführung
3.3.2.2 Regelungen des International Financial Reporting Standards for Small and Medium-sized Entities
3.3.2.3 Eigenkapital nach International Accounting Standard
3.3.2.4 Ausnahmeregelung für den Eigenkapitalausweis
3.3.2.5 Eigenkapitalausweis bei Nichtanwendung der Ausnahmeregelung
3.3.2.6 Bilanzgliederung nach International Financial Reporting Standards
3.4 Prüfung des Eigenkapitals im Hintergrund der Prinzipal-Agent-Theorie
4 Zur Abschlussprüfung der Personenhandelsgesellschaften
5 Prüfungsstrategie und Prüfungsplanung
5.1 Auftragsspezifische Planung
5.2 Risikoanalyse
5.3 Auswahl der Prüfungsmethoden
5.4 Prüfungsunterlagen
5.5 Prüfungsnachweise
5.6 Bildung der Prüffelder
6 Prüfung des Internen Kontrollsystems
7 Prüfung des Eigenkapitals nach dem Handelsgesetzbuch
7.1 Prüfung der einzelnen Positionen des Eigenkapitals nach Handelsgesetzbuch
7.1.1 Einführung
7.1.2 Prüfung der Kapitalanteile
7.1.3 Prüfung der Rücklagen
7.1.4 Prüfung des Bilanzergebnisses
7.2 Fallstudie zur Prüfung des Eigenkapitals bei einer GmbH & Co. KG
8 Sonderfall: Latente Steuern bei Personengesellschaften
8.1 Einführung
8.2 Prüfung der latenten Steuern
9 Prüfung des Eigenkapitals nach International Financial Reporting Standards
9.1 Einführung
9.2 Vom HGB abweichende Prüfungshandlungen nach IFRS
9.3 Prüfung der Abgrenzung des Eigenkapitals vom Fremdkapital
10 Angaben zum Anhang
10.1 Nach nationalen Regelungen
10.2 Nach internationalen Regelungen
11 Dokumentation und Berichterstattungspflichten
12 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Prüfung des Eigenkapitals bei Personenhandelsgesellschaften sowohl nach nationalen (HGB) als auch internationalen (IFRS/IFRS-SMEs) Regelungen. Dabei steht die Herausforderung für den Abschlussprüfer im Fokus, unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit ein zuverlässiges Urteil abzugeben, insbesondere bei freiwilligen Jahresabschlussprüfungen von kleinen und mittelgroßen Personenhandelsgesellschaften.
3.3.1.2 Offene Handelsgesellschaft
Gem. § 120 HGB gibt es für jeden Gesellschafter einer OHG einen Kapitalanteil und somit ein Kapitalkonto. Das Kapitalkonto stellt eine Grundlage für die Gewinn- und Verlustverteilung dar. Der Gesetzgeber schreibt bei der OHG lediglich ein variables Konto vor. Dort dürfen nur alle eigenkapitalrelevanten Vorgänge (u.a. die Pflichteinlage) gebucht werden, die mit dem Eigenkapital im Zusammenhang stehen, d. h. Gewinne, Verluste, Entnahmen und Einlagen. In der Praxis werden oft Mehrkonten-Modelle gebildet. Diese werden dann aufgegliedert: Das erste Konto bildet ein Festkonto (Kapitalkonto I), auf dem die Pflichteinlage gebucht wird, und das zweite ein variables Konto (Kapitalkonto II), auf dem die Gewinne, Verluste, Entnahmen und Einlagen verbucht werden. Darüber hinaus ist die Bildung weiterer Konten möglich, z. B. ein Entnahmekonto oder ein Rücklagenkonto. In Mehrkonten-Modellen werden diverse Konten einzelner Gesellschafter saldiert. Alle Konten der Gesellschafter ergeben das Eigenkapital der Gesellschaft; diese können saldiert ausgewiesen werden, müssen dies aber nicht. Sofern durch Entnahmen oder Verluste ein negatives Konto entsteht, kommt es zu einem aktivischen Ausweis unter „Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil persönlich haftender Gesellschafter“. Ein negatives Eigenkapital bringt in der Regel keine Forderung der Gesellschaft, weil eine gesetzliche Nachschusspflicht nicht besteht. Bei ausstehenden Einlagen sind diese offen von den Kapitalanteilen abzusetzen. Dahingegen werden eingeforderte ausstehende Einlagen unter Forderungen auf der Aktivseite ausgewiesen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der Arbeit, fokussiert sich auf die freiwillige Abschlussprüfung bei KMU und definiert den Gang der Untersuchung.
2 Theoretische Grundlagen zu Personenhandelsgesellschaften: Hier werden die verschiedenen Rechtsformen der Personengesellschaften sowie deren Haftungsstruktur und Prüfungspflichten dargelegt.
3 Theoretische Grundlagen zu Eigenkapital: Es erfolgt eine Definition des Eigenkapitals sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Bilanzierungsregeln nach HGB und IFRS.
4 Zur Abschlussprüfung der Personenhandelsgesellschaften: Das Kapitel behandelt die grundlegenden Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten bei der Durchführung der Abschlussprüfung.
5 Prüfungsstrategie und Prüfungsplanung: Hier werden die wesentlichen Faktoren der Prüfungsplanung, wie Risikoanalyse und Bildung von Prüffeldern, erläutert.
6 Prüfung des Internen Kontrollsystems: Der Fokus liegt auf der Bedeutung und dem Aufbau eines Internen Kontrollsystems für die Prüfungssicherheit bei KMU.
7 Prüfung des Eigenkapitals nach dem Handelsgesetzbuch: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte Anleitung zur Prüfung der Eigenkapitalpositionen und beinhaltet eine praxisorientierte Fallstudie.
8 Sonderfall: Latente Steuern bei Personengesellschaften: Hier werden die Besonderheiten und Prüfungshandlungen für latente Steuern im Kontext von Personengesellschaften analysiert.
9 Prüfung des Eigenkapitals nach International Financial Reporting Standards: Das Kapitel widmet sich der spezifischen Problematik der Abgrenzung zwischen Eigen- und Fremdkapital nach IFRS-Standards.
10 Angaben zum Anhang: Hier werden die Anforderungen an den Anhang für sowohl nationale als auch internationale Rechnungslegungsvorschriften dargelegt.
11 Dokumentation und Berichterstattungspflichten: Erläuterung der Anforderungen an den Prüfungsbericht und die Dokumentation der Prüfungsergebnisse.
12 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion der zukünftigen Entwicklungen bei der Abschlussprüfung für Personenhandelsgesellschaften.
Eigenkapital, Personenhandelsgesellschaft, Abschlussprüfung, Handelsgesetzbuch, HGB, IFRS, IFRS-SMEs, Bilanzierung, Haftung, Prüfungshandlungen, KMU, Kapitalkonto, Latente Steuern, Prinzipal-Agent-Theorie, Prüfungsplanung.
Die Arbeit befasst sich mit der Prüfung des Eigenkapitals von Personenhandelsgesellschaften im Rahmen von Jahresabschlussprüfungen nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften.
Der Schwerpunkt liegt auf kleinen und mittelgroßen Personenhandelsgesellschaften (insbesondere OHG, KG und GmbH & Co. KG), da diese vermehrt freiwillige Jahresabschlussprüfungen vornehmen.
Ziel ist die Analyse und Darstellung der notwendigen Prüfungshandlungen für das Eigenkapital, um trotz spezifischer Herausforderungen ein zuverlässiges Urteil über den Abschluss zu ermöglichen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der geltenden Normen (HGB, IFRS/IFRS-SMEs) und verknüpft diese mit der Prüfungspraxis, unterfüttert durch eine konkrete Fallstudie.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen, die Prüfungsstrategie, das Interne Kontrollsystem sowie die detaillierte Prüfung von Eigenkapitalpositionen und latenten Steuern unter HGB und IFRS.
Sie zeichnet sich durch die Verknüpfung von rechtlichen Rahmenbedingungen für Personengesellschaften mit den spezifischen Anforderungen der Wirtschaftsprüfung und internationalen IFRS-Standards aus.
Die Theorie dient als Fundament, um die Notwendigkeit der Abschlussprüfung aufgrund von Informationsasymmetrien zwischen Gesellschaftern und Management zu begründen.
Die Prüfung konzentriert sich auf die Plausibilität der Berechnungen und die korrekte Abbildung der steuerlichen Wertansätze in Ergänzungsbilanzen und deren Auswirkungen auf das Eigenkapital.
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