Bachelorarbeit, 2011
112 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Fragestellung und Hypothese
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Definitionen und Zusammenhänge
2.1.1 Fortbildung
2.1.2 Weiterbildung in Abgrenzung zu Fortbildung
2.1.3 Motivation als Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungen
2.2 Verpflichtungen der Pflegekräfte zur Aktualisierung ihres Wissens
2.2.1 Verpflichtung aufgrund gesetzlicher Grundlagen
2.2.2 Verantwortung aufgrund des Berufsverständnisses
2.2.3 Verpflichtung durch bundeslandspezifische Berufsordnungen
2.3 Verpflichtungen der Pflegeeinrichtung zur Ermöglichung von Fortbildungen
2.3.1 Verpflichtung durch das Heimgesetz
2.3.2 Verpflichtung durch die Heimpersonalverordnung
2.3.3 Verpflichtung durch Rahmenverträge gemäß § 75 SGB XI
2.3.4 Vertragliche Verpflichtung für ambulante Einrichtungen gemäß § 132 und 132 a SGB V
2.4 Aktuelle Fortbildungsangebote in der Pflege
2.5 Bisherige Studienergebnisse
3 Untersuchungsmethodik
3.1 Feldzugang
3.2 Feldbeschreibung
3.2.1 Beschreibung der Einrichtungen
3.2.2 Beschreibung des Untersuchungsinstrumentes und Begründung der Fragen
3.2.3 Durchführung des Pretests
3.2.4 Abweichungen von der Planung
3.3 Methode der Datenauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Befragungszeitraum und Rücklauf
4.2 Beschreibung der Ergebnisse der Gesamtpopulation
4.3 Darstellung, Interpretation und Diskussion bivariater Zusammenhänge
4.3.1 Differenzierung nach Alter
4.3.2 Differenzierung nach Geschlecht
4.3.3 Differenzierung nach Berufsausbildung
4.3.4 Differenzierung nach Zusatzqualifikation
4.3.5 Differenzierung nach Art der Einrichtung
4.3.6 Differenzierung nach Art des Schulabschlusses
4.3.7 Differenzierung nach Dauer der Zugehörigkeit zur Einrichtung
4.3.8 Differenzierung nach Zufriedenheit mit der Bezahlung
4.3.9 Differenzierung nach Gesamtzufriedenheit mit der Arbeitssituation
5 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Fortbildungsverhalten und die Fortbildungsbereitschaft von Pflegekräften in Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe. Ziel ist es, Einflussfaktoren auf die Teilnahme an Fortbildungen zu identifizieren und die Forschungsfrage zu klären, wie motiviert Pflegekräfte in diesen Bereichen sind, an entsprechenden Maßnahmen teilzunehmen.
1 Einleitung
Lebenslanges Lernen gilt heute bereits als eine der grundlegenden Voraussetzungen für ein dauerhaftes Bestehen im Berufsleben. Eine Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen erscheint demnach als selbstverständlich. Bereits einige Jahrhunderte vor Christus stellte Laozi (Schmidt, 2011) fest:
Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.
Hört man damit auf, treibt man zurück.
~Laozi~
In den Gesundheitsfachberufen kann dieses „zurück treiben“ gravierende Folgen nach sich ziehen, da die zu betreuenden Pflegebedürftigen bei der täglichen Versorgung in einem hohen Maß vom aktuellen Fachwissen der Pflegefachkräfte abhängig sind. Aus diesem Grund soll die Relevanz der Fortbildungsbereitschaft von Pflegekräften im folgenden Kapitel weiter dargelegt werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung betont die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens in der Pflege zur Sicherung der Qualität und zur Bewältigung fachlicher Anforderungen.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert Fort- und Weiterbildung, beleuchtet die rechtlichen Verpflichtungen der Akteure und analysiert Motivationsfaktoren.
3 Untersuchungsmethodik: Hier werden der Feldzugang, die Einrichtungen, das Untersuchungsinstrument, der Pretest sowie die Methode der Datenauswertung dargelegt.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten der Befragung, inklusive des Rücklaufs, der Gesamtpopulation und der bivariaten Analysen verschiedener Einflussfaktoren.
5 Zusammenfassung der Ergebnisse: Hier werden die wichtigsten Erkenntnisse der empirischen Untersuchung zusammengefasst und die Hypothesen bewertet.
6 Fazit und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel diskutiert die Ergebnisse im Kontext bisheriger Forschung und leitet daraus Empfehlungen für zukünftige Untersuchungen ab.
Fortbildung, Weiterbildung, Pflegekräfte, Altenhilfe, Fortbildungsbereitschaft, Motivation, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsfachberufe, berufliche Qualifikation, empirische Untersuchung, Pflegequalität, lebenslanges Lernen, Fachwissen.
Die Arbeit befasst sich mit dem Fortbildungsverhalten und der Bereitschaft von Pflegekräften in der ambulanten und stationären Altenhilfe, sich fachlich weiterzubilden.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Fortbildungen, gesetzliche Verpflichtungen, Motivationsfaktoren sowie die Analyse von Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, Berufsausbildung und Arbeitszufriedenheit.
Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, wie hoch die Fortbildungsbereitschaft der Pflegekräfte ist und welche Faktoren diese positiv oder negativ beeinflussen.
Es wurde eine empirische Untersuchung mittels eines standardisierten Fragebogens durchgeführt, der unter 185 Pflegekräften aus zwölf verschiedenen Einrichtungen verteilt wurde.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen erörtert, das methodische Vorgehen beschrieben und die Ergebnisse anhand bivariater Zusammenhänge detailliert dargestellt und interpretiert.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Fortbildung, Altenhilfe, Motivation und Fortbildungsbereitschaft charakterisieren.
Die Studie zeigt, dass sich die Fortbildungsbereitschaft und die Beweggründe zur Teilnahme an Fortbildungen zwischen jüngeren und älteren Pflegekräften unterscheiden.
Es wurde festgestellt, dass Pflegekräfte in stationären Einrichtungen häufiger an Fortbildungen teilnehmen als Pflegekräfte in ambulanten Diensten.
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