Bachelorarbeit, 2013
80 Seiten, Note: 2,4
1 Einführung in die Arbeit
1.1 Problemstellung und - abgrenzung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung
2 Kommunikation im Internet
2.1 Weiterentwicklung des Internets
2.2 Bedeutung der Medien als Kommunikationsinstrument
2.3 Virale Effekte im Internet
2.4 Veränderungen im Mediennutzungsverhalten
3 Soziale Netzwerke
3.1 Darstellung der Besonderheit der Netzwerke im Internet
3.1.1 Maslowsche Bedürfnispyramide
3.1.2 Effekt der Reputation
3.2 Erscheinungsformen sozialer Netzwerke im Internet
3.3 Social Commerce
3.4 Ziele von Aktivitäten in sozialen Netzwerken im Internet
3.4.1 Imageverbesserung
3.4.2 Interaktion mit Kunden
3.4.3 Kundenbindung
3.4.4 Erhöhung des Bekanntheitsgrades
3.4.5 Gewinnmaximierung
3.4.6 Produktoptimierung
3.5 Facebook
3.5.1 Entwicklung
3.5.2 Zahlen, Daten und Fakten zu Facebook
3.5.3 Funktionsweise von Facebook
4 Soziale Netzwerke aus ökonomischer Sicht
4.1 Teilnehmerbefragung der IFAA GmbH
4.1.1 Ziel der Teilnehmerbefragung
4.1.2 IFAA GmbH
4.1.3 Durchführung der Teilnehmerbefragung
4.1.4 Analyse der Fragebögen
4.2 Facebook-Analyse
4.2.1 Ziel
4.2.2 Durchführung
4.2.3 Analyse
4.3 Experteninterview
4.3.1 Ziel
4.3.2 Expertenauswahl
4.3.3 Leitfadenentwicklung
4.3.4 Durchführung und Analyse des Interviews
4.4 Gegenüberstellung der Ergebnisse
5 Chancen und Risiken sozialer Netzwerke am Beispiel Facebook
5.1 Nachfragebezogene Aspekte der Facebook-Kommunikation
5.1.1 Bedürfnisbefriedigung
5.1.2 Eigendarstellung
5.1.3 Informationsquelle
5.2 Unternehmensbezogene Aspekte der Facebook-Kommunikation
5.2.1 Servicefunktion
5.2.2 Informationsfunktion
5.2.3 Unterhaltungsfunktion
5.3 Chancen
5.3.1 Preiswerte Kommunikation
5.3.2 Direkte Kundenbeziehung
5.3.3 Zielgruppenspezifische Kommunikation
5.3.4 Servicefunktion als Selbstläufer
5.3.5 Unternehmensbild
5.3.6 Kundenempfehlungen
5.3.7 Markenbotschafter
5.3.8 Multiplikatoren
5.3.9 Preisbildung
5.3.10 Marktforschungstools
5.3.11 Personalauswahl
5.4 Risiken
5.4.1 Privates Profil statt Unternehmensseite
5.4.2 Keine Präsenz auf Facebook
5.4.3 Fehlerhafte Kommunikation
5.4.4 Präsenz auf Facebook ohne Kommunikation
5.4.5 Schlechte Evaluation
6 Handlungsempfehlungen zur praktischen Anwendung
6.1 Strategie
6.2 Balanced Scorecard
7 Fazit
7.1 Zukunftsperspektiven
7.2 Lösungsvorschlag
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Potenziale und Risiken der kommerziellen Nutzung sozialer Netzwerke, insbesondere von Facebook, für Unternehmen. Ziel ist es zu analysieren, ob Unternehmen durch eine Präsenz in sozialen Medien einen Mehrwert generieren und ihre Unternehmenskommunikation zielgruppenorientiert sowie effizient gestalten können.
3.1.2 Effekt der Reputation
Unter Reputation wird das Ansehen oder der gute Ruf eines Unternehmens verstanden. Hierbei handelt es sich um nicht materielle und somit schwer bewertbare Vermögensgegenstände eines Unternehmens. Die Reputation kann durch Erfahrungen oder auch durch die Kommunikation des Unternehmens nach außen entstanden sein. Sie kann aber auch durch die Meinung anderer geprägt worden sein. Daher ist es für Unternehmen sehr wichtig, eine Unternehmensreputation aufzubauen, um langfristig von dieser zu profitieren. Zum Aufbau der Unternehmensreputation müssen die Unternehmen ihre Interessensgruppen genau kennen, da diese den Unternehmenserfolg stark beeinflussen können.
Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Investoren, Journalisten usw. Grundlage für eine gute Reputation ist ein Vertrauensverhältnis zu jeder dieser Interessensgruppen. Der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen dem Unternehmen und seinen Interessensgruppen dauert in der Regel mehrere Jahre. Anschließend muss es dauerhaft gepflegt werden, da ein negatives Ereignis dieses Vertrauensverhältnis schnell zunichtemachen kann. Gelingt es dem Unternehmen, die Interessensgruppen genau zu definieren und regelmäßig zu überwachen, besteht die Chance, sich durch den Effekt der Reputation einen enormen Wettbewerbsvorteil aufzubauen.
1 Einführung in die Arbeit: Vorstellung des Themas, der Problemstellung sowie der Zielsetzung und des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 Kommunikation im Internet: Untersuchung der technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen der Online-Kommunikation sowie der Bedeutung viraler Effekte.
3 Soziale Netzwerke: Definition und Darstellung der Besonderheiten, Erscheinungsformen und Ziele von Aktivitäten in sozialen Netzwerken mit Fokus auf Facebook.
4 Soziale Netzwerke aus ökonomischer Sicht: Empirische Analyse mittels Teilnehmerbefragung, Unternehmensvergleich und Experteninterview zur wirtschaftlichen Relevanz.
5 Chancen und Risiken sozialer Netzwerke am Beispiel Facebook: Detaillierte Betrachtung von Potenzialen wie Kundenbindung und Risiken wie Social-Media-Krisen.
6 Handlungsempfehlungen zur praktischen Anwendung: Ableitung konkreter Strategien und Einsatz der Balanced Scorecard für Unternehmen.
7 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse, Ausblick auf Zukunftsperspektiven und ein Lösungsvorschlag für die Praxis.
Soziale Netzwerke, Facebook, Unternehmenskommunikation, Social Media Marketing, virales Marketing, Kundenbindung, Reputation, Web 2.0, Online-Kommunikation, Kundenbeziehung, Zielgruppenansprache, Social Commerce, Krisenmanagement, Balanced Scorecard, Marktforschung.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, erfolgreich als Kommunikationsmittel einsetzen können, um Mehrwert zu generieren.
Zentrale Themen sind die Kommunikation im Internet, Strategien in sozialen Netzwerken, Chancen und Risiken für Unternehmen sowie Methoden zur Erfolgsmessung.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen soziale Netzwerke kommerziell nutzen können und ob sie durch eine Präsenz einen messbaren Nutzen beziehungsweise Mehrwert erzielen.
Es werden drei empirische Untersuchungen kombiniert: eine Teilnehmerbefragung, ein Vergleich der Facebook-Aktivitäten dreier Großunternehmen und ein Experteninterview.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse von Nutzerbedürfnissen, der Durchführung von Facebook-Vergleichen sowie der Untersuchung von Chancen und Risiken, unterfüttert durch Fallbeispiele und Expertenwissen.
Wichtige Begriffe sind Soziale Netzwerke, Facebook, Unternehmenskommunikation, virales Marketing, Kundenbindung, Online-Strategie und Reputationsmanagement.
Ein privates Profil bietet keine professionellen Statistik-Tools, begrenzt die Anzahl der Kontakte und entspricht nicht den Nutzungsbedingungen von Facebook für kommerzielle Zwecke.
Die Arbeit empfiehlt, Kritik ernst zu nehmen, transparent darauf einzugehen und Beiträge nicht zu löschen, um das Vertrauensverhältnis nicht weiter zu beschädigen.
Sie dient als Controlling-Instrument, um die (oft weichen) Faktoren in sozialen Netzwerken messbar zu machen und strategische Ziele operationalisierbar zu gestalten.
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