Bachelorarbeit, 2012
44 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung im Bereich Elektromobilität
2.1 Ziele der Bundesregierung
2.2.1 Elektromobilität durch erneuerbare Energie
2.1.2 Batterieforschung
2.1.3 Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur
2.2 Bisherige Maßnahmen im Bereich der Ladeinfrastruktur
3 Theorie
3.1 Standortauswahl
3.1.1 Standortplanung
3.1.2 Standortfaktoren
3.1.3 Standtorterschließung
3.1.4 Beispiel einer Verteilung mit bestimmten Vorgaben
3.2 Kooperation
3.2.1 Motive der Kooperationsbildung
3.2.2 Eine Win-Win-Partnerschaft
3.2.3 Horizontale Kooperation
3.2.4 Vertikale Kooperation
3.2.5 Diagonale Kooperation
3.2.5.1 Kooperation Energieversorger mit dem Einzelhandel
3.2.5.2 Kooperation mit öffentlichen Parkhäusern
3.2.6 Probleme von Kooperationen
4 Konzept
Phase 1 Zielsetzung
Phase 2 Informationen sammeln
Phase 3 Analogien und Unterschiede zur Verteilung von Rettungswachen
Phase 4 Kooperationspartner suchen
Phase 5 Mögliche Schwachstellen beachten
5 Fazit
Diese Arbeit erarbeitet ein Konzept für den Aufbau einer wirtschaftlichen Infrastruktur für Stromtankstellen in Deutschland, um das Ziel der Bundesregierung von einer Million Elektroautos bis 2020 zu unterstützen. Dabei wird untersucht, wie eine optimale Standortverteilung durch theoretische Ansätze und Kooperationsmodelle erreicht werden kann.
3.1.1 Standortplanung
In der Betriebswirtschaftslehre wird der Begriff Standort meist als geographischer Ort definiert an dem ein Unternehmen Produktionsfaktoren einsetzt. Zur Ermittlung des optimalen Standortes bedarf es einerseits der Kenntnis der relevanten Standortfaktoren und andererseits eines Verfahrens, das es ermöglicht die quantitativen und qualitativen Wirkungen der relevant erachteten Standortfaktoren zu bewerten. Aufgabe der Standortplanung ist es, aus einer Vielzahl von möglichen Standorten einen bzw. mehrere so auszuwählen, dass eine weitestgehende Übereinstimmung zwischen Standortanforderungen und Standortbedingungen mit dem Ziel der Maximierung des wirtschaftlichen Erfolges gewährleistet wird. Dies kann realisiert werden, wenn für eine komplexe und unsichere Entscheidungssituation eine möglichst optimale Informationsgrundlage geschaffen wird. Die Standortplanung bzw. der Standortplanungsprozess ist auch durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet und es kann erwähnt werden, dass die Initiierung und der Ablauf dieses Prozesses stets individuell und einzelfallabhängig sind. Im Allgemeinen wird der Standortentscheidungsprozess in vier bis fünf Phasen eingeteilt: Die Initiativphase, Konzeptphase, die Informationsbeschaffungs- und Bewertungsphase sowie letztendlich die Entscheidungsphase.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Elektromobilität vor dem Hintergrund des Klimawandels und stellt die Forschungsfrage zur Entwicklung eines Standortkonzepts für Stromtankstellen.
2 Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung im Bereich Elektromobilität: Dieses Kapitel erläutert die Regierungsziele zur Etablierung von Elektrofahrzeugen sowie den aktuellen Status der Batterieforschung und den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
3 Theorie: Der theoretische Teil behandelt die wissenschaftlichen Grundlagen der Standortwahl sowie die verschiedenen Formen unternehmerischer Kooperationen als Instrument zur Marktdurchdringung.
4 Konzept: Hier wird ein schrittweises Vorgehensmodell für die Verteilung von Stromtankstellen entwickelt, das Analogien aus dem Rettungswesen nutzt und die Suche nach geeigneten Kooperationspartnern sowie Risikoanalysen umfasst.
5 Fazit: Das Fazit bewertet das erarbeitete Konzept und betont die Notwendigkeit flexibler Ladeinfrastrukturen und fortlaufender technologischer Innovationen.
Elektromobilität, Stromtankstellen, Standortplanung, Ladeinfrastruktur, Kooperation, Bundesregierung, Standortfaktoren, Rettungswachen, Standortentscheidung, Batterietechnik, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Infrastrukturaufbau, Diagonale Kooperation, Risikomanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts zur wirtschaftlichen Verteilung von Stromtankstellen in Deutschland, um die Rahmenbedingungen für die angestrebte Million Elektrofahrzeuge zu schaffen.
Die zentralen Themen umfassen die staatlichen Förderziele, die Theorie der Standortplanung, verschiedene Kooperationsmodelle mit dem Einzelhandel oder Parkhausbetreibern sowie die praktische Umsetzung durch ein Phasenmodell.
Ziel ist es, ein praktikables Standortkonzept zu erarbeiten, das eine effiziente Versorgung von Elektrofahrzeugen mit Strom aus erneuerbaren Energien sicherstellt.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Übertragung betriebswirtschaftlicher Standortplanungsmodelle und den Vergleich mit Infrastrukturkonzepten aus dem Rettungsdienst.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Standortanalyse, die Darstellung von Kooperationsformen und die Ausarbeitung eines fünfphasigen Konzepts zur Standortverteilung inklusive einer Schwachstellenanalyse.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Elektromobilität, Standortplanung, Kooperationsmodelle, Ladeinfrastruktur und die politische Zielsetzung zur CO2-Reduktion.
Der Vergleich dient als Analogie zur flächendeckenden Bedarfsdeckung. Wie bei Rettungswachen, die gesetzliche Hilfsfristen einhalten müssen, lässt sich für Stromtankstellen eine räumliche Verteilung ableiten, die eine Mindestreichweite der Fahrzeuge berücksichtigt.
Diese diagonalen Kooperationen ermöglichen es, Ladepunkte dort zu installieren, wo Fahrzeuge ohnehin längere Zeit stehen, wodurch die langen Ladezeiten für Kunden nutzbar gemacht werden und Synergieeffekte für beide Partner entstehen.
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