Bachelorarbeit, 2013
44 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Methodik
2. Organisationsstrukturen im Krankenhaus
2.1 Definition und Kernaufgaben des Krankenhauses
2.2 Begriff der Organisation
2.3 Ablauforganisation
2.4 Aufbauorganisation
2.4.1 Arten der Organisationsform
2.4.2 Leitungssysteme einer Organisation
2.5 Organigramm
3. „Status Quo“ der Pflegekräfte im klinischen Bereich
3.1 Die Ausgangslage der Krankenhäuser
3.2 Zur Situation der Pflegekräfte
3.3 Das Management der Pflege
3.3.1 Managementaufgaben in der Pflege
3.3.2 Herausforderungen und Problemstellungen des mittleren Pflegemanagements
4. Lean Management
4.1 Begriff und Geschichte
4.2 Die fünf Kernprinzipien des Lean Management
4.3 Übertragbarkeit
5. Lean Management in der Pflege
5.1 Lean Hospital
5.2 Notwendigkeit und Umsetzung von Lean Hospital
5.3 Grenzen und Chancen des Lean Hospital für die Berufsgruppe der Pflege
6. Simulation des Konzeptes „Lean Hospital“ in der Pflege am Beispiel des Zentrums der Chirurgie des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main
6.1 Bestehende Strukturen im Bereich Pflege des ZCHIR
6.2 Anwendungsmöglichkeiten des Lean Hospital in der Pflege am Beispiel der bestehen den Strukturen des ZCHIR
6.2.1 „Simulation A”
6.2.2 „Simulation B”
6.3 Diskussion
7. Fazit
Die Arbeit untersucht das Konzept des Lean Management im Kontext der Pflege in Krankenhäusern. Das primäre Ziel ist es, die Chancen und Grenzen dieses Managementansatzes für die Berufsgruppe der Pflegenden zu analysieren, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Ökonomisierung und der Forderung nach Effizienzsteigerung bei gleichbleibender Qualität.
3.2 Zur Situation der Pflegekräfte
Zu den Kernaufgaben der Pflegenden gehören die Selbstständigkeit und Selbstpflegefähigkeit der Patienten zu fördern sowie unterstützend bei der Krankheitsbewältigung einzuwirken. In gleichem Maße ist auch die körperliche Unterstützung bei den zentralen Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL´s), wie bspw. der Körperpflege oder auch der Nahrungsaufnahme, ein Teil der Kernaufgaben professionell Pflegender.
Jedoch brachte die Einführung der DRG´s auch erhebliche Veränderungen für die Berufsgruppe der Pflegenden mit sich. Das entwickelte System bezieht sich auf diagnoseassoziierte Fallgruppen, d.h. die Finanzierung der erbrachten Leistung erfolgt auf Grundlage medizinischer Diagnosen. Das Leistungsspektrum des Pflegeaufwandes findet dabei keine bzw. nur wenig Beachtung. In diesem Zusammenhang verwundert es kaum, dass sich die Kalkulation des homogenen Pflegeaufwandes bei einzelnen Patienten oder Patientengruppen schwierig darstellt und Pflegeleistungen kaum hinreichend berechenbar sind.
Hinzu werden die Aussagen verschiedenster Krankenkassen veröffentlicht, deren Ansicht nach die Maßnahmen des Personalabbaus logische Folge der kürzeren Verweildauer und damit gerechtfertigt sind, da die wichtigsten pflegerischen Aufgaben aus der Krankenhausversorgung ausgelagert werden. Damit rückt der Pflegebereich aus dem Fokus der Betrachtung und Diskussion.
1. Einführung: Dieses Kapitel legt den Grundstein der Arbeit, erläutert die ökonomische Ausgangslage durch das DRG-System und definiert das methodische Vorgehen.
2. Organisationsstrukturen im Krankenhaus: Es werden die theoretischen Grundlagen der Aufbau- und Ablauforganisation sowie Leitungssysteme im Krankenhauskontext erläutert.
3. „Status Quo“ der Pflegekräfte im klinischen Bereich: Dieses Kapitel beschreibt die aktuelle belastende Situation der Pflegekräfte unter steigendem ökonomischen Druck und die Herausforderungen für das Pflegemanagement.
4. Lean Management: Es erfolgt eine theoretische Einführung in die Historie, die Kernprinzipien und die allgemeine Übertragbarkeit der Lean-Philosophie.
5. Lean Management in der Pflege: Übertragung der Lean-Prinzipien auf das "Lean Hospital"-Modell und Diskussion der Notwendigkeit sowie der Chancen und Grenzen für die Pflege.
6. Simulation des Konzeptes „Lean Hospital“ in der Pflege am Beispiel des Zentrums der Chirurgie des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main: Praktische Anwendung der Theorie in Form von zwei Simulationsmodellen, die reale Strukturen des Klinikums analysieren und optimieren.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion der Forschungsfrage unter Berücksichtigung der Chancen und Grenzen des Lean-Konzepts.
Lean Management, Pflege, Krankenhaus, Lean Hospital, DRG, Ökonomisierung, Prozessoptimierung, Pflegemanagement, Organisationsstruktur, Qualitätsmanagement, Patientenzentrierung, Effizienzsteigerung, Wertstromanalyse, Personaleinsatzplanung, Krankenhausmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Lean-Management-Konzepts im Krankenhausbereich, speziell mit dem Fokus auf die Berufsgruppe der Pflege und deren veränderten Arbeitsbedingungen.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen der DRG-Finanzierung, die theoretischen Grundlagen von Lean Management, das "Lean Hospital"-Konzept sowie die Organisationsentwicklung im Pflegebereich.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und wie Lean Management im Krankenhaus Anwendung finden kann und welche Chancen oder Grenzen sich daraus konkret für Pflegende ergeben.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine umfassende Literaturrecherche sowie auf eine simulationsbasierte Fallstudie, die an realen Strukturen eines universitären Zentrums der Chirurgie durchgeführt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Krankenhausstrukturen und Lean-Prinzipien sowie einen praktischen Teil, in dem zwei Simulationsmodelle zur Strukturveränderung entwickelt und diskutiert werden.
Wesentliche Begriffe sind Lean Management, Krankenhaus, Pflege, Ökonomisierung, Prozessorientierung und Organisationsstruktur.
Simulation A fokussiert auf eine zentrale Stabstellen-Struktur zur Prozesssteuerung, während Simulation B eine integrierte, interdisziplinäre Form des Lean-Managements durch Arbeitsgruppen und eine veränderte Zuteilung von Kompetenzen innerhalb des Zentrums für Chirurgie darstellt.
Die Autorin stellt fest, dass eine abschließende Bewertung der Kostensenkung schwierig ist, auch wenn durch die Verschlankung des mittleren Managements eine Reduktion der Personalkosten theoretisch zu erwarten wäre.
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