Diplomarbeit, 2006
138 Seiten, Note: 2,00
Einleitung
Problemstellung
Vorgehensweise
1 Der Wissensbegriff
1.1 Daten - Information - Wissen
1.2 „Stilles“, Implizites und Explizites Wissen
1.3 Individuelles und kollektives Wissen
2 Wissensmanagement
2.1 „The New Knowledge Management” (TNKM)
2.2 The Knowledge Life Cycle (KLC)
2.2.1 Technologische Anforderungen des KLC
2.3 Organisationales Lernen
2.3.1 Komplexe adaptive Systeme (CAS)
2.4 Technologische und soziale Dimension des WM
3 Wissensmanagement-Technologien
3.1 Abgrenzung und Definition
3.2 Spezifikation von WM-Technologien
3.3 Design-Prinzipien zur Implementierung und Integration
3.4 Grenzen der Technologien
4 Einführung von WM-Technologien
4.1 Modelle zur Einführung & Erfolgsmessung von WMS
4.1.1 Technology Acceptance Model
4.1.2 DeLone und McLeans IS Success Model
4.2 Individuelle Differenzen
4.2.1 Geschlecht
4.2.2 Alter
4.2.3 Intellektuelle Leistungsfähigkeit
4.2.4 Erfahrung
4.2.5 Kultureller Hintergrund
4.2.6 Zusammenfassende Analyse
4.3 Einführung von WMS als Change-Prozess
4.3.1 Dynamik von Veränderungen
4.3.2 Akzeptanz durch Partizipation
5 Reflexion des Status Quo
6 Rahmenmodell zur Einführung von WMS
7 Schlussbemerkung
8 Bibliographie
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein wissenschaftlich fundiertes theoretisches Rahmenmodell für die Einführung von Wissensmanagement-Technologien (KMS) in Unternehmen zu entwickeln, das insbesondere die Benutzerakzeptanz und individuelle Determinanten berücksichtigt.
3.3 Design-Prinzipien zur Implementierung und Integration
Die „Design-Prinzipien“ nach Stenmark und Lindgren sind vor allem für die Entwickler von WMS wichtig, welche beabsichtigen die „knowing-doing“-Kluft in Unternehmen zu überbrücken, in welchen die Mitarbeiter untereinander nicht voneinander wissen, was sie wissen und ebenso die gesamte Organisation nicht weiß, was sie weiß [StLi04, 1]. Doch wie sehen diese Design-Prinzipien nach Stenmark und Lindgren im Detail aus [StLi04, 8]?
1. Wissensmanagementsysteme sollten nicht als „Standalone“-Anwendungen eingeführt werden, mit welchen die Benutzer vorsätzlich interagieren müssen. Stattdessen sollte das System dann aufgerufen werden, wenn in der Praxis Wissen angewendet wird, wobei die Aktivitäten, mit welchen die Mitarbeiter beschäftigt sind, „verwertet“ werden. Dies zeigt, dass vermutlich mehrere kleine Systeme, welche sich jeweils mit bestimmten Aspekten des Wissensmanagements befassen, von Vorteil sind.
2. Wenn Wissensmanagementsysteme auf den Input vieler organisationaler Mitglieder angewiesen sind, so sollten vertraute oder geläufige Anwendungen, wie z.B. e-Mail-Anwendungen oder Web-Browser eingesetzt werden.
3. Systeme von morgen müssen im Stande sein, sich schnellen Veränderungen, auf welche Weise Wissen gemanagt wird und in welchen Bereichen dieses Wissen angewendet wird, anzupassen. WMS, welche auf starren und genau definierten Strukturen basieren sind wahrscheinlich weniger zu Anpassungen im Stande und folglich zum Scheitern verurteilt.
4. Um als attraktives System gesehen zu werden, sollte es den organisationalen Mitgliedern einen natürlichen Anreiz bieten. Nicht nur, um sich aktiv zu beteiligen, sondern auch damit, aktuelle und sorgfältig aufbereitete Informationen bereit zu stellen.
1 Der Wissensbegriff: Dieses Kapitel definiert und differenziert den Wissensbegriff, inklusive der Unterscheidung von Daten, Information und Wissen sowie der Typologisierung nach physischem, mentalem und kulturellem Wissen.
2 Wissensmanagement: Hier wird der Kernbereich des Wissensmanagements beleuchtet, wobei Modelle wie die "Wissensspirale" und der "Knowledge Life Cycle" (KLC) sowie die Bedeutung des organisationalen Lernens und komplexer adaptiver Systeme erläutert werden.
3 Wissensmanagement-Technologien: Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition von WMS, deren Abgrenzung zu allgemeinen Informationssystemen und den technischen Kriterien für deren erfolgreiche Implementierung.
4 Einführung von WM-Technologien: Der Fokus liegt auf der Benutzerakzeptanz. Es werden zentrale Modelle wie das Technology Acceptance Model (TAM) und das IS Success Model analysiert, sowie individuelle Einflussfaktoren (Geschlecht, Alter, etc.) und Change-Management-Ansätze diskutiert.
5 Reflexion des Status Quo: Eine Zusammenfassung und kritische Würdigung der zuvor erarbeiteten theoretischen Grundlagen als Basis für das zu entwickelnde Rahmenmodell.
6 Rahmenmodell zur Einführung von WMS: Dieses Kapitel präsentiert das entwickelte theoretische Rahmenmodell, welches die zuvor analysierten Konstrukte und Modelle in ein Change-Environment integriert.
Wissensmanagement, Wissensmanagementsysteme, Benutzerakzeptanz, Knowledge Life Cycle, Organisationales Lernen, Technology Acceptance Model, IS Success Model, Individuelle Differenzen, Wissensspirale, Change Management, Systemqualität, Informationsqualität, Partizipation, Kognitive Instrumente, Soziale Faktoren.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption eines Rahmenmodells für die Einführung von Wissensmanagement-Technologien in Unternehmen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Benutzerakzeptanz liegt.
Zentrale Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, die technischen Anforderungen an Wissensmanagement-Systeme, verschiedene Akzeptanzmodelle aus der Forschung sowie die Auswirkungen von organisationalen Veränderungsprozessen.
Die zentrale Fragestellung lautet: Welche Elemente und Konstrukte muss ein wissenschaftlich fundiertes Rahmenmodell für die Einführung von Wissensmanagement-Technologien beinhalten, das den Erfolg in Bezug auf die Benutzerakzeptanz erklärt?
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche und die Synthese bestehender theoretischer Modelle aus der Wirtschaftsinformatik, Sozialpsychologie und dem Change Management.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Wissen, die Analyse von Wissensmanagement-Modellen, die Spezifikation von WM-Technologien und die detaillierte Betrachtung von Modellen zur Benutzerakzeptanz und deren Erweiterung um individuelle Differenzen.
Die wichtigsten Begriffe sind Wissensmanagement, Benutzerakzeptanz, Knowledge Life Cycle, Technology Acceptance Model und Change Management.
Es dient als Basis für das "Basisgerüst" des entwickelten Rahmenmodells, da es als eines der wenigen Modelle explizit auf Wissensmanagementsysteme abgestimmt ist.
Das entwickelte Modell wird in ein "Change Environment" eingebettet, da die Einführung neuer Technologien innerhalb einer Organisation untrennbar mit organisatorischen Veränderungen verbunden ist.
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