Bachelorarbeit, 2013
54 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Relevanz und Abgrenzung des Themas
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Relevante Grundlagen
2.1 Distribution
2.1.1 Definition der Distribution
2.1.2 Distribution als Teil der logistischen Kette
2.2 Nachhaltigkeit
2.2.1 Definition der Nachhaltigkeit
2.2.2 Nachhaltigkeit in der Logistik
2.3 Treiber nachhaltiger Logistik
2.3.1 Fossile Brennstoffe
2.3.2 Veränderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung
2.3.3 Politische und rechtliche Rahmenbedingungen
3. Nachhaltigkeitskonzepte in der Distribution
3.1 Nachhaltigkeitskonzepte im Transport
3.1.1 CO2 effizienter Fuhrpark
3.1.2 Eco-Driving
3.1.3 Änderung des Modal Split – Modal Shift
3.2 Nachhaltige Logistikimmobilien
3.3 Nachhaltige Netzwerkstrukturkonzepte
3.3.1 Struktur der Distributionsnetzwerke
3.3.2 IT-Einsatz zur Optimierung der Routen- und Tourenplanung
3.3.3 Transportkonsolidierung in Konsolidierungszentren
4. Bewertung
4.1 Katalog der Kriterien
4.1.1 Ökonomisches Potenzial
4.1.2 Ökologisches Potenzial
4.1.3 Realisierbarkeit
4.2 Bewertung der Konzepte
4.2.1 CO2 effizienter Fuhrpark
4.2.2 Eco Driving
4.2.3 Änderung des Modal Split – Modal Shift
4.2.4 Nachhaltige Logistikimmobilien
4.2.5 Struktur der Distributionsnetzwerke
4.2.6 IT-Einsatz zur Optimierung der Routen- und Tourenplanung
4.2.7 Transportkonsolidierung mit Konsolidierungszentren
5. Zusammenfassung und Zukunftsausblick
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, geeignete Handlungsfelder für den Einsatz von Nachhaltigkeitskonzepten in der Distributionslogistik zu identifizieren, deren ökonomisches und ökologisches Potenzial zu bewerten sowie ihre praktische Realisierbarkeit zu analysieren.
3.3.1 Struktur der Distributionsnetzwerke
Grundsätzlich muss jedes Unternehmen, das Güter zu seinen Kunden transportiert, sich für die Stufigkeit sowie horizontale Struktur seines Distributionsnetzwerkes entscheiden. Die Stufigkeit einer Lieferkette hängt davon ab, wie viele Zwischenstationen der Transport vom Erzeuger bis zum Kunde durchläuft. Dazu gehören zum Beispiel Umschlagpunkte, Läger oder auch Distributionszentren. Je größer die Anzahl der Zwischenstationen, desto größer ist die Stufigkeit des Netzwerkes. Dabei sind generell zwei Arten von Belieferungsformen zu unterscheiden. Die Direktbelieferung verzichtet dabei auf Zwischenstationen und führt den Transport direkt vom Produzent zum Kunden durch. Diese Variante bietet sich dann an, wenn ein Transport auf diesem Weg kontinuierlich vollständig ausgelastet ist. Die Alternative dazu stellt ein mehrstufiges Distributionsnetz dar. Dabei durchläuft der Transport eine oder mehrere Zwischenstationen auf dem Weg zum Kunden. Ein Beispiel für solch ein Distributionsnetz ist die Organisation in Zentralläger und Regionalläger. Diese Option bietet sich an, wenn die Direktbelieferung nicht genügend ausgelastet ist. Durch die Bündelung der Transporte in einer Zwischenstation wird so eine höhere Auslastung erreicht.
Die horizontale Struktur eines Netzwerks zeichnet sich durch die Anzahl der einer Distributionsstufe zugeordneten Logistikimmobilien. Je größer die Anzahl die Lägern und Distributionszentren, desto breiter ist die horizontale Struktur.
In der Vergangenheit, besonders seit den 80er Jahren, haben die Logistikfachleute bei der Gestaltung von logistischen Netzwerken in erster Linie die Faktoren Kosten und Geschwindigkeit in den Blickpunkt gestellt, was zu einer Zentralisierung der Knotenpunkte innerhalb der Netzwerke geführt hat. Doch unter wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Logistik, müssen bisherige Zielsysteme um den Faktor Ökoeffizienz erweitert werden, was zu Ergebnissen führen kann, die vom Status Quo abweichen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz einer nachhaltigen Distributionslogistik ein und definiert die Zielsetzung sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2. Relevante Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Begriffe der Distribution, die logistische Kette sowie die verschiedenen Aspekte und gesellschaftlichen Treiber der Nachhaltigkeit.
3. Nachhaltigkeitskonzepte in der Distribution: Hier werden konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit in den Bereichen Transport, Logistikimmobilien und Netzwerkstruktur detailliert vorgestellt.
4. Bewertung: Dieses Kapitel bewertet die zuvor vorgestellten Konzepte anhand von ökonomischen, ökologischen und realisierbarkeitsbezogenen Kriterien.
5. Zusammenfassung und Zukunftsausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der nachhaltigen Distribution.
Nachhaltigkeit, Distributionslogistik, Ökoeffizienz, Transportmanagement, CO2-Reduktion, Logistikimmobilien, Netzwerkstruktur, Konsolidierung, Modal Shift, Tourenplanung, Umweltschutz, Kosteneffizienz, Supply Chain Management, grüne Logistik, Nachhaltigkeitsbewertung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration und Bewertung von Nachhaltigkeitskonzepten innerhalb der Distributionslogistik.
Die Arbeit deckt die Bereiche Transport (Fuhrpark, Eco-Driving, Modal Split), Logistikimmobilien sowie die Gestaltung effizienter Netzwerkstrukturen ab.
Ziel ist es, Handlungsfelder für mehr Nachhaltigkeit in der Distribution aufzuzeigen und diese hinsichtlich ihres ökonomischen Potenzials, ökologischen Nutzens und ihrer praktischen Umsetzbarkeit zu bewerten.
Die Arbeit nutzt eine systematische theoretische Aufarbeitung der Grundlagen und eine anschließende kriteriengestützte Bewertung der verschiedenen Logistikkonzepte.
Der Hauptteil analysiert, wie durch technologische Anpassungen am Fuhrpark, energetische Optimierung von Immobilien und intelligente Netzwerkgestaltung CO2-Emissionen und Kosten gesenkt werden können.
Zentrale Begriffe sind Ökoeffizienz, Distributionslogistik, Nachhaltigkeit, Transportkonsolidierung und Supply Chain Management.
Der Modal Shift hin zu Verkehrsträgern wie Bahn oder Schiff kann die Emissionen deutlich reduzieren, wobei dies stark vom jeweiligen Streckenprofil abhängt.
Da viele Maßnahmen wie Konsolidierungszentren unternehmensübergreifende Prozesse erfordern, ist die Kooperation zwischen verschiedenen Wirtschaftssubjekten ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Entwicklung.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

