Diplomarbeit, 2004
98 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung
1.1. Problemstellung der Arbeit
1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise
1.3. Regionen und Regionale Innovationssysteme – Begriffsklärung
1.4. Zum Begriff der Region
1.5. Zum Begriff eines Regionalen Innovationssystems-RIS
1.6. Zur Umfrage der IT-Unternehmen
2. Die Globalisierung und der Paradigmenwechsel in der Wirtschaft „new industrial spaces“
2.1. Institutionsökonomische Perspektive
2.2. Wertschöpfungsketten als neues Produktionssystem
2.3. Elastische Produktion
2.4. Eine Typologie der Regionalen Innovationssysteme
2.4.1. Die institutionelle Infrastruktur in einem RIS
2.4.2. Die Unternehmen in einem RIS
2.5. F&E in einem RIS
2.5.1. Ausgaben für F&E und Innovationen
2.6. Innovationen durch Direktinvestitionen
2.7. Lernen als Prozess
2.8. Innovationsnetzwerk und das globale Netzwerk
3. Systemtransformation und ein Regionales Innovationsnetzwerk
3.1. Die Systemtransformation Polens
3.2. Beschäftigungsstruktur in Polen
3.3. Branchestruktur Polens
3.4. Die Probleme der Systemtransformation in Polen
3.5. Die Regionalpolitik Polens
3.5.1. Dezentralisierung und die administrative Reform 1999
3.6. Die F&E Politik Polens
3.6.1. Human Ressources und der F&E-Sektor in Polen
3.6.2. Die F&E Investitionen der Unternehmen
3.7. Der polnische IT-Markt im Kontext der EU Erweiterung
4. Der IT-Markt in Polen und die Kluft zu den westlichen Nationen
4.1. Die Struktur und die Charakteristik der IT-Branche in Polen
4.2. Der IT – Markt und der KMU Sektor in Polen
4.3. Die Verteilung des IT – Sektors auf die Woiwodschaften
4.4. Technologie – und Forschungsparks auf die Regionen verteilt
4.5. Die unternehmensunterstützenden Institutionen
5. Die IT-Branche in der Region Niederschlesiens
5.1. Makroökonomische Daten im interregionalen Vergleich
5.2. IT-Unternehmen in der Region
5.3. Die Umfrage der IT – Unternehmen
5.4. Die horizontale Zusammenarbeit in der Region Niederschlesiens
5.5. Die Zusammenfassung
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Entwicklung regionaler IT-Netzwerke in Polen am Beispiel der Region Niederschlesien im Kontext der Systemtransformation und bevorstehenden EU-Integration. Ziel ist es zu analysieren, ob sich Niederschlesien zu einem innovativen System entwickelt, das eine dynamische IT-Branche fördern kann.
Die Systemtransformation in Polen und globale wirtschaftliche Entwicklungen
Nach der Demokratisierung Polens und der anderen MOE Staaten nach 1989 kam es in dem Staat zu riesigen wirtschaftlichen Umwälzungen. Der 1990 eingeführte „Balcerowicz – plan“ liberalisierte zwar die bis dahin planwirtschaftlich gelenkte Wirtschaft, hat aber auf der anderen Seite negative aber auch damals unumgängliche Nebeneffekte mit sich gebracht. Für die zwischen 1945 – 1989 von der kommunistischen Regierung finanziell und strukturell unterstützte Schwerindustrie Polens war das der Anfang vom Ende.
Die Systemtransformation in Polen deckt sich zusätzlich mit den neuen globalen wirtschaftlichen Entwicklungen; „Globalization and innovation are two key motors of the contemporary international political economy, producing greater integration of economies through commerce, foreign investment, elongated supply chains and seamless financial flows“ (Cooke P. 2000, S. 12). Durch mehr Innovationen also schafft man es im internationalen Wettbewerb nicht das Schlusslicht zu sein.
1. Einführung: Umreißt die wirtschaftlichen Umwälzungen nach 1989 und stellt das Konzept des regionalen Innovationssystems (RIS) als theoretischen Rahmen vor.
2. Die Globalisierung und der Paradigmenwechsel in der Wirtschaft „new industrial spaces“: Diskutiert institutionsökonomische Perspektiven, Wertschöpfungsketten sowie die Bedeutung elastischer Produktion für die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen.
3. Systemtransformation und ein Regionales Innovationsnetzwerk: Analysiert den Transformationsverlauf in Polen, die regionale Arbeitsmarktstruktur und den Einfluss der F&E-Politik auf die Innovationskraft.
4. Der IT-Markt in Polen und die Kluft zu den westlichen Nationen: Beleuchtet die Struktur der polnischen IT-Branche sowie die Rolle von Forschungsparks und unterstützenden Institutionen beim Technologietransfer.
5. Die IT-Branche in der Region Niederschlesiens: Führt eine Fallstudie zu den IT-Unternehmen und der horizontalen Zusammenarbeit in Niederschlesien durch, um die Existenz regionaler Netzwerke zu prüfen.
Systemtransformation, Niederschlesien, IT-Branche, Regionales Innovationssystem (RIS), Globalisierung, Wertschöpfungsketten, Technologietransfer, Forschungs- und Entwicklungspolitik (F&E), KMU-Sektor, Innovationsnetzwerk, Wirtschaftsgeographie, Strukturwandel, Wissensgesellschaft.
Die Arbeit untersucht, ob und wie sich in der Region Niederschlesien ein innovatives IT-Netzwerk entwickelt, das Polen bei der Integration in das globale Wirtschaftssystem unterstützen kann.
Die zentralen Felder sind die wirtschaftliche Transformation Polens nach 1989, die Theorie regionaler Innovationssysteme und die spezifische Analyse der IT-Branche in Niederschlesien.
Das Ziel besteht darin, durch empirische Untersuchungen festzustellen, ob die sozioökonomischen Voraussetzungen in Niederschlesien ausreichen, um ein wettbewerbsfähiges regionales Innovationssystem (RIS) für die IT-Branche zu etablieren.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse statistischer Daten sowie eine eigene Umfrage unter in Niederschlesien ansässigen IT-Dienstleistungsunternehmen.
Der Hauptteil behandelt den theoretischen Rahmen (Globalisierung, RIS, elastische Produktion), die wirtschaftliche Situation Polens seit 1989 und die detaillierte Analyse der IT-Branche sowie deren institutionelle Einbettung in der Zielregion.
Systemtransformation, Regionales Innovationssystem (RIS), IT-Branche, Niederschlesien, Wissens- und Technologietransfer sowie Wettbewerbsfähigkeit.
Der KMU-Sektor ist laut der Arbeit zentral für die Flexibilität und Innovationskraft, benötigt jedoch eine stärkere Unterstützung durch regionale Netzwerke und öffentliche Institutionen, um global wettbewerbsfähig zu sein.
Der Autor äußert sich kritisch und sieht die Rolle der regionalen Förderagenturen als eher marginal an, da bisher kaum konkrete IT-Projekte oder Innovationsförderungen für die IT-Branche realisiert wurden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

