Examensarbeit, 2013
64 Seiten, Note: 1,3
Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der nationalsozialistischen Eliteanstalten für das Regime von 1933 bis 1945. Sie analysiert die Entstehung und Entwicklung dieser Schulen, ihre Konzepte und Strukturen sowie ihre praktische Umsetzung am Beispiel der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt Reichenau und der Adolf-Hitler-Schulen.
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit vor und erläutert die Bedeutung der Jugend für die nationalsozialistische Ideologie. Anschließend wird die Ausgangslage 1933 beschrieben, die den Kontext für die Veränderungen im Bildungssystem schafft.
Kapitel 3 beleuchtet die Veränderungen am Schulsystem unter nationalsozialistischer Herrschaft. Es werden die intraschulischen Maßnahmen zur Veränderung, wie die Einführung des Fachs Rassenkunde und die Umgestaltung des Lehrplans, sowie die schulorganisatorischen Maßnahmen, wie die Gleichschaltung des Schulsystems und die Gründung von Ausleseschulen, dargestellt.
Kapitel 4 befasst sich mit den Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (NPEAs). Es werden die Gründungsphase und das Konzept der NPEAs, ihre Organisation und Strukturen sowie die praktische Umsetzung am Beispiel der NPEA Reichenau dargestellt.
Kapitel 5 analysiert die Adolf-Hitler-Schulen (AHS) als Gegenstück zu den NPEAs. Es werden die Gründungsphase und das Konzept der AHS, ihre Organisation und Strukturen sowie ein Vergleich mit den NPEAs dargestellt.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Nationalsozialismus, das Bildungswesen, die Elitebildung, die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (NPEAs), die Adolf-Hitler-Schulen (AHS), die nationalsozialistische Erziehungstheorie, die Auslese, die Rassenideologie, die Gemeinschaftserziehung, die politische Indoktrination, die Militarisierung, die Jugendorganisationen, das Führerprinzip, die Selbstführung, die Ideologiekritik und die Nachkriegsentwicklung ehemaliger Eliteschüler.
Die Jugend galt als Garant für das „Tausendjährige Reich“. Sie sollte durch Erziehung zu „gewalttätigen, herrischen und unerschrockenen“ Individuen geformt werden.
NPEAs waren Internatsschulen zur Heranbildung einer politischen und militärischen Elite, die unter direkter Aufsicht des Staates (später der SS) standen.
Während NPEAs staatliche Einrichtungen waren, wurden die Adolf-Hitler-Schulen von der Deutschen Arbeitsfront und der Hitlerjugend getragen und waren stärker parteiorientiert.
„Auslese“ war das Prinzip, nur diejenigen zu fördern, die den rassenideologischen und körperlichen Anforderungen entsprachen, während „Schwache“ ausgesondert wurden.
Rassenkunde wurde als zentrales Fach eingeführt, um die NS-Ideologie der biologischen Überlegenheit wissenschaftlich zu legitimieren und die Schüler politisch zu indoktrinieren.
Neben Adolf Hitler prägten Theoretiker wie Ernst Krieck und Alfred Baeumler die Konzepte der nationalpolitischen Erziehung und der Gemeinschaftserziehung.
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