Bachelorarbeit, 2013
141 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Stand der Technik
2.1 Steuergeräte im KFZ
2.2 Software im KFZ-Steuergerät
2.3 Automotive Embedded Software Entwicklung
2.4 Kontext für AUTOSAR
3 AUTOSAR
3.1 Vorstellung
3.2 Motive und Ziele
3.3 Der Standard AUTOSAR
3.3.1 Die AUTOSAR Methodology
3.3.2 Die AUTOSAR Architecture
3.3.3 Die AUTOSAR Interfaces
3.4 Positive Aspekte von AUTOSAR
3.5 Kritische Betrachtung von AUTOSAR
3.6 Bemerkungen
3.7 AUTOSAR 4.0
4 Hauptteil
4.1 Arctic Studio
4.1.1 Kontext der Arbeit
4.1.2 Vorstellung
4.1.3 Inbetriebnahme
4.1.4 Arbeitsgrundlage
4.1.5 Workflow und Bezug zu AUTOSAR
4.2 Entwicklung eines AUTOSAR-basierten Eingebetteten Systems
4.2.1 Vorstellung der Hardware
4.2.2 Basis-Konfigurationen
4.2.3 Erstellung einer AUTOSAR-basierten Funktionalität und Interaktion mit modellbasierten Code-Generatoren
4.3 Evaluierung des Arctic Studio
5 Fazit und Ausblick
Ziel der Bachelorarbeit ist die Evaluierung der AUTOSAR-Entwicklungsumgebung "Arctic Studio" der Firma ArcCore AB, um deren Einsatzfähigkeit für die ITK Engineering AG im automobilen Umfeld zu prüfen. Dabei wird untersucht, wie das auf dem Eclipse-Framework "Artop" basierende Tool zur Realisierung von modellbasierten AUTOSAR-Funktionalitäten genutzt werden kann.
3.3.1 Die AUTOSAR Methodology
Die vermeintlich vollständigste Übersicht aus den Spezifikationen zur AUTOSAR-Methodik bietet die Abbildung 13. Sie verbildlicht nicht nur die groben Zusammenhänge der Aufgaben in der Software-Entwicklung für vernetzte KFZ-Steuergeräte mit AUTOSAR, sondern hebt zugleich drei abgrenzbare Bereiche hervor, die miteinander verzahnt sind: Die Systemkonfiguration, mit „System“ in der Abbildung gekennzeichnet, die Konfiguration der Steuergeräte, mit „ECU“ in der Abbildung gekennzeichnet und die Implementierung der verwendeten SWCs (Software Component), mit „Component“ in der Abbildung gekennzeichnet.
Neben Activities, als gelbe Pfeile dargestellt, und Products, mit blauen Kästchen symbolisiert, fallen auch gestrichelte Pfeile, die sogenannten Dependencies, die Abhängigkeiten zwischen Arbeitsprodukten im Meta-Modell kennzeichnen, ins Auge. Der Begriff der Iteration ist von großer Bedeutung in der Methodology: Oftmals ist ein einziger Durchgang für eine bestimmte Aufgabe nicht genügend, da viele der Arbeitsprodukte in starker Wechselwirkung stehen und aneinander adaptiert werden müssen. Das Dateiformat XML soll den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Activities vereinfachen.
Eine übergeordnete Rolle kommt der System-Entwicklung, in der Methodik mit Configure System bezeichnet, zu, da sie die Rahmenbedingungen für die anderen Arbeitsbereiche schafft. In dieser Tätigkeit liegt die eigentliche Ingenieursaufgabe, da die System-Architektur entworfen wird.
1 Einleitung: Beschreibt das Ziel der Arbeit, die Evaluierung der Entwicklungsumgebung Arctic Studio für die ITK Engineering AG im Kontext von AUTOSAR.
2 Stand der Technik: Erläutert die Rolle von eingebetteter Software, elektronischen Steuergeräten und dem V-Modell in der modernen Automobilentwicklung.
3 AUTOSAR: Führt in den AUTOSAR-Standard ein, beleuchtet Architektur, Methodik und Schnittstellen und diskutiert Potenziale und Kritikpunkte.
4 Hauptteil: Detaillierte praktische Inbetriebnahme, Konfiguration und Evaluierung des Arctic Studio sowie die Entwicklung eines AUTOSAR-basierten Systems.
5 Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse der Evaluierung zusammen und bewertet das Potenzial von Arctic Studio als kosteneffizientes AUTOSAR-Werkzeug.
AUTOSAR, AUTOSAR Methodology, Artop, Arctic Studio, Modellbasierte Entwicklung, Code-Generatoren, Steuergeräte, Software-Architektur, Applikationssoftware, Basissoftware, Eingebettete Systeme, V-Modell, RTE, SWC, Hardware-Abstraktion
Die Arbeit befasst sich mit der Inbetriebnahme und der technischen Evaluierung der AUTOSAR-Entwicklungsumgebung "Arctic Studio" für die ITK Engineering AG.
Die Arbeit deckt die Grundlagen von AUTOSAR, die Funktionsweise von Embedded-Software in Steuergeräten, die Modellbasierte Entwicklung und die Anwendung von Werkzeugketten im automobilen Sektor ab.
Das Ziel ist es, zu prüfen, ob "Arctic Studio" eine einsatzfähige und kosteneffiziente Alternative zu bestehenden Werkzeugen für AUTOSAR-Projekte bei der ITK Engineering AG darstellt.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zum Stand der Technik sowie auf eine praxisorientierte Evaluierung durch die Inbetriebnahme, Konfiguration und beispielhafte Entwicklung von Software-Funktionalitäten mit dem untersuchten Tool.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Beschreibung des Toolchain-Workflows von "Arctic Studio", die Konfiguration von Software-Komponenten und Basissoftware-Modulen sowie die Anbindung an modellbasierte Code-Generatoren wie TargetLink und Embedded Coder.
AUTOSAR, Arctic Studio, Modellbasierte Entwicklung, Steuergeräte, Software-Architektur, Embedded Systeme und Code-Generierung.
Die Performance wird durch Modularisierung und Abstraktionsebenen (wie die RTE) beeinflusst, was zu zusätzlichem Ressourcenbedarf führen kann; eine Kosten-Nutzen-Analyse ist daher im Einzelfall notwendig.
Frontloading bezeichnet den erhöhten Aufwand bei Konfigurationsentscheidungen in frühen Projektphasen, der jedoch den Integrationsaufwand am Ende des Entwicklungsprozesses signifikant reduziert.
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