Bachelorarbeit, 2013
76 Seiten, Note: 1,7
0. Einleitung
1. Erstellung der Webseite der Baden-Württembergischen Übersetzertage 2013
1.1 Veranstaltungsreihe „Baden-Württembergische Übersetzertage“
1.2 Einbindung vs. Erstellung einer neuen Webseite
1.3 Entwicklungsprozess der Webseite der Übersetzertage 2013
1.4 Aufbau, Inhalt und Eigenschaften der Webseite der Übersetzertage 2013
1.5 Werkzeug zum Erstellen der Webseite: Imperia
2. Web-Usability und deren Umsetzung am Beispiel der Webseite der Baden-Württembergischen Übersetzertage 2013
2.1 Web-Usability – Eine Einführung
2.2 Webdesign und Layout
2.2.1 Berücksichtigung unterschiedlicher Soft- und Hardware
2.2.2 Visuelle Gesetzmäßigkeiten
2.2.3 Einhaltung webweiter Konventionen
2.2.4 Einhaltung von Webstandards
2.2.5 Viewport von Webseiten
2.2.6 Nutzerführung auf Webseiten
2.2.7 Mehrsprachige Webseiten
2.3 Typographie und Farben
2.3.1 Lesbarkeit
2.3.2 Schriftgröße
2.3.3 Schriftarten
2.3.4 Schriftfarbe und Schriftkontraste
2.3.5 Farbe und ihre Wirkung
2.4 Navigationsarchitektur
2.4.1 Navigationsstandards
2.4.2 Konsistente und effiziente Navigation
2.4.3 Links und Buttons
2.4.4 Alternative Navigationsmöglichkeiten
2.4.5 Neue Browserfenster und Pop-Up-Fenster
2.5 Erstellung des Inhalts
2.5.1 Hintergrund: Leseverhalten von Nutzern im Internet
2.5.2 Texte lesbar formulieren
2.5.3 Texte lesbar formatieren
2.6 Barrierefreiheit
2.6.1 Betroffene Benutzergruppen und mögliche Lösungswege
2.6.2 Sehbehinderte
2.6.3 Gehörbehinderte
2.6.4 Motorisch Behinderte
2.6.5 Lernbehinderte
2.6.6 Senioren
2.6.7 Leichte Sprache
3. Fazit
4. Ausblick
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, aktuelle Richtlinien für eine möglichst nutzerfreundliche Gestaltung von Webseiten zu analysieren und diese theoretischen Erkenntnisse exemplarisch bei der Erstellung der Webseite der Baden-Württembergischen Übersetzertage 2013 praktisch anzuwenden.
2.4.5 Neue Browserfenster und Pop-Up-Fenster
Webdesigner haben bei der Gestaltung einer Webseite die Möglichkeit, Links mit verschiedenen Eigenschaften auszustatten. So lässt sich festlegen, dass sich ein Link im gleichen oder in einem neuen Fenster öffnet oder aber in einem Pop-Up-Fenster aufgeht. Die erste beschriebene ist die am häufigsten genutzte Variante und wird von vielen Nutzern gar nicht wahrgenommen. Das Öffnen eines neuen oder eines Pop-Up-Fensters wird hingegen sehr wohl von den Nutzern registriert und kann – falsch eingesetzt – durchaus für Verwirrung sorgen. Usability-Experten wie Jakob Nielsen raten mit wenigen Ausnahmen von der Verwendung neuer Browserfenster ab, da dadurch unerfahrene Nutzer schnell den Überblick verlieren können, welche Inhalte sich in welchen Fenstern verbergen. Sie merken nicht, dass sich ein neues Fenster geöffnet hat und verstehen dann nicht, wieso der Zurück-Button nicht mehr funktioniert. Weiterhin können zu viele offene Fenster bei schwächeren Systemen Abstürze verursachen. Auch können Links als tot erscheinen, weil sich beim ersten Klicken scheinbar nichts verändert. In Wirklichkeit öffnet sich der Link aber in einem bereits geöffneten, versteckten Fenster im Hintergrund. Nielsen argumentiert außerdem, dass man die Entscheidung den Nutzern selbst überlassen solle, da mit einem einfachen Rechtsklick selbständig ein neues Fenster geöffnet werden kann (vgl. Nielsen 2006:65).
All das sind Gründe, warum man darauf verzichten sollte, Links in einem neuen Fenster aufgehen zu lassen. Es gibt allerdings auch Gründe, die dafür sprechen: Der am häufigsten angeführte Grund ist, dass die Nutzer auf der eigenen Seite gehalten werden sollen, indem sich ein Verweis auf eine externe Seite in einem neuen Fenster öffnet und somit die eigene Seite noch geöffnet bleibt. Der zweite Grund ist, um eine Abgrenzung zwischen der eigenen Seite und dem restlichen Internet zu schaffen. So merken die Nutzer, dass sie die aktuell besuchte Seite verlassen, wenn sich ein neues Fenster öffnet. Und drittens lassen sich so PDF-Dateien klarer von der eigentlichen Seite abheben, indem man sie in einem neuen Fenster öffnet.
0. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Internets, stellt die Bedeutung der Benutzerfreundlichkeit heraus und definiert die Ziele sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit anhand der Webseite der Übersetzertage 2013.
1. Erstellung der Webseite der Baden-Württembergischen Übersetzertage 2013: Das Kapitel dokumentiert den Entstehungsprozess, die strategischen Überlegungen zur Integration in den IÜD-Auftritt und die Verwendung des Content Management Systems Imperia.
2. Web-Usability und deren Umsetzung am Beispiel der Webseite der Baden-Württembergischen Übersetzertage 2013: Dieser Hauptteil analysiert zentrale Aspekte wie Webdesign, Typographie, Navigation und Barrierefreiheit und prüft deren praktische Umsetzung an der Webseite der Übersetzertage 2013.
3. Fazit: Das Fazit fasst die essenziellen Usability-Richtlinien zusammen und reflektiert kritisch über die erfolgreiche Anwendung sowie die technischen Restriktionen bei der Erstellung der untersuchten Webseite.
4. Ausblick: Der Ausblick prognostiziert zukünftige Entwicklungen im Webdesign, insbesondere im Hinblick auf Responsive Design, die Nutzung von HTML5 und CSS3 sowie die zunehmende Bedeutung von Barrierefreiheit und Leichter Sprache.
Web-Usability, Benutzerfreundlichkeit, Webdesign, Barrierefreiheit, Navigation, Content Management System, Imperia, Webstandards, HTML, CSS, Typographie, Lesbarkeit, Web-Konventionen, User Experience, Responsive Webdesign
Die Arbeit untersucht die Prinzipien der Web-Usability, also der Benutzerfreundlichkeit, und analysiert, wie diese Richtlinien konkret bei der Erstellung der Webseite der Baden-Württembergischen Übersetzertage 2013 angewandt wurden.
Zu den Kernbereichen gehören Webdesign und Layout, Typographie und Farbgestaltung, Navigationsarchitektur, Strategien für die Inhaltserstellung sowie die Einhaltung von Webstandards und die Umsetzung von Barrierefreiheit.
Das Ziel ist es, ein theoretisches Modell nutzerfreundlicher Gestaltung aufzustellen und dessen praktische Anwendbarkeit sowie die Grenzen der Umsetzung bei einer universitären Webseite zu demonstrieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Usability-Experten wie Jakob Nielsen, kombiniert mit einer praxisorientierten Fallstudie des Internetauftritts der Baden-Württembergischen Übersetzertage 2013.
Hier werden systematisch die unterschiedlichen technischen und gestalterischen Anforderungen an eine moderne Webseite diskutiert, inklusive konkreter Empfehlungen zu Schriftgrößen, Kontrasten, Menüstrukturen und der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.
Die zentralen Konzepte sind Web-Usability, Barrierefreiheit, User Experience, Webstandards wie CSS und HTML sowie das Content Management System Imperia.
Es handelt sich um das zentrale Werkzeug der Universität Heidelberg, das durch seine Voreinstellungen ein einheitliches Corporate Design sicherstellt, jedoch auch die Flexibilität für individuelle Gestaltungsanpassungen einschränkt.
Die Barrierefreiheit ist ein zentrales Anliegen der Arbeit, wobei kritisch beleuchtet wird, dass aufgrund technischer Restriktionen des universitären Systems einige Maßnahmen wie ein direkter Button zur Schriftvergrößerung oder Inhalte in "Leichter Sprache" nicht umgesetzt werden konnten.
Der Autor betont, dass Weißraum für eine klare Strukturierung und Harmonie essenziell ist und hilft, Informationen für den Nutzer in verständliche und lesbare Einheiten zu gliedern.
Nein, der Autor folgt der Einschätzung von Experten, dass diese Regel zwar oft sinnvoll ist, aber nicht krampfhaft angewendet werden sollte, wenn die Navigation auch mit einer etwas höheren Anzahl an Klicks logisch und effizient bleibt.
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