Diplomarbeit, 2003
97 Seiten
1 Kurzdarstellung
2 Arbeit
2.1 Vorbemerkungen
2.2 Grundlegendes
2.3 Ausgangssituation
2.3.1 Brandrisken von PVC-isolierten Kabeln und Leitungen sowie Rohren
2.5 Untersuchungen an einem Objekt
2.5.3 Gebäudeangaben
2.5.4 Büroausführung
2.7 Untersuchung über die Möglichkeiten der Brandlastreduktion
2.7.1 Brandlast der Leitungen je Büro
2.7.2 Brandlast der Netzwerkverkabelung je Büro
2.7.3 Brandlast des Kabeltragsystems der Büros
2.7.4 Bürogesamtbrandlast-Vergleich „herkömmliche – dezentrale Installation“
2.7.5 Brandlast der Büroanspeisungen, der Etagen- sowie der Netzwerkverkabelung
2.7.6 Versorgung der Etagenverteiler und der Netzwerk-Steigverkabelung
2.7.7 Gesamtbrandlast-Vergleich
2.7.8 Mengenvergleiche
2.7.9 Schlussfolgerung
2.8 Sonstige Brandschutzmaßnahmen
2.8.1 Vorschriftsgemäße Leiterdimensionierung und Sicherungszuordnung:
2.8.2 Richtige Typenwahl
2.8.3 Erdung, Blitzschutz, Überspannungsschutz
2.8.3.1 Erdung
2.8.3.2 Blitzschutz
2.8.3.3 Überspannungen
2.8.3.3.1 Die Ursachen
2.8.3.3.2 Galvanische Einkopplung
2.8.3.3.3 Induktive Einkoppelung
2.8.3.3.4 Kapazitive Einkopplung
2.8.3.4 Schutz
2.8.4 Brandschutz durch Fehlerstrom-Schutzschalter
2.8.5 Brandschutz durch Fehlerstrom-Überwachung
2.8.6 Fünfleitersystem
2.9 Installations- und gerätetechnische Vorschläge, basierend auf den Untersuchungsergebnissen
2.9.2 Schienenverteiler
2.9.2.1 Allgemeines
2.9.2.2 Anwendungsbereich
2.9.2.3 Normen
2.9.2.4 Planung
2.9.2.5 Aufbau
2.9.2.6 Komponenten
2.9.2.6.1 Schienenkasten
2.9.2.6.2 Abgänge
2.9.2.6.3 Zubehör
2.9.2.7 Montagezeit und –kosten
2.9.2.8 Anpassungsfähigkeit
2.9.2.9 Brandschutz/Brandverhalten
2.9.2.10 Betriebssicherheit – Qualität
2.9.2.11 Wirtschaftlichkeit
2.9.3 Energiebussysteme
2.9.3.1 Allgemeines
2.9.3.2 Reduktion von Kosten, Mengen und Brandlast
2.9.3.3 Etagenverkabelung
2.9.3.3.1Energiebus System Hager-Tehalit
2.9.3.3.2Flachkabelsystem (Dätwyler/Woertz)
2.9.3.3.2.1 Komponenten
2.9.3.3.2.1.1 Leitung
2.9.3.3.2.1.2 Anschlusskomponenten und Zubehör
2.9.3.3.2.1.2 Verlegung
2.9.3.3.2.1.3 Brandverhalten
2.9.3.3.2.1.4 Kostenbetrachtung
2.9.3.3.2.1.5 Zukunftssicherheit
2.9.4 Brüstungskanal
2.9.4.1 Stahlblech-Installationskanal
2.9.4.2 Kanalsteckdose
2.9.4.3 Zubehör/Brandschutzpolster
2.9.5 Brüstungskanal-Verkabelung
2.9.5.1.1 Komponenten
2.9.5.1.1.1 Kabelabgangsklemme
2.9.5.1.1.2 Abgangsstecker
2.9.5.2 Verkabelungs-System WAGO Winsta / Hager-Tehalit
2.9.5.3 Flachkabelsystem (Dätwyler/Woertz)
2.9.5.3.1 Komponenten
2.9.5.3.1.1 Leitung
2.9.5.3.1.2 Anschlusskomponenten und Zubehör
2.9.5.3.1.3 Einspeise- und Abgangsklemme
2.9.5.3.1.4 Endstück
2.9.5.3.1.5 Zubehör
2.9.5.3.2 Verlegung
2.9.5.3.3 Brandverhalten
2.9.5.3.4 Kostenbetrachtung
2.9.5.3.5 Zukunftssicherheit
2.9.6.1 Fehlen von Brandlastangaben in Katalogen
2.9.6.2 Bewußtseinsbildung
Teil III
3.1 Bilder, Zeichnungen, Beilagen:
3.2 Fußnotenverzeichnis
3.3 Literaturverzeichnis
3.4 Lieferantenverzeichnis
Diese Diplomarbeit untersucht Möglichkeiten zur Modernisierung der Elektroinstallation in Bürogebäuden mit dem primären Ziel, durch die Reduzierung von Brandlasten sowie die Implementierung vorbeugender Schutzmaßnahmen die Sicherheit für Personen und Sachwerte signifikant zu erhöhen.
Brandrisken von PVC-isolierten Kabeln und Leitungen sowie Rohren
In den vergangenen Jahren haben mehrere große Brände, bei denen Kabel und Leitungen betroffen waren, für Aufsehen und beträchtliche Schäden gesorgt. Folgende Brände mit PVC-Kabeln und Leitungen sind bekannt:
• Telefonvermittlung der Telekom, Düsseldorf, 1988
• Kunsthalle Düsseldorf, 1988
• U-Bahn Düsseldorf, 1991
• Deutscher Dom in Berlin, 1994
• Klinikum Aachen, 1995
• Flughafen Düsseldorf, 11. April 1996 (17 Tote, 88 Verletzte)
Ausgehend von diesen spektakulären und großen Schaden anrichtenden Bränden, bei denen auch Personen betroffen waren, konnten Anstrengungen festgestellt werden, solche Vorkommnisse in Zukunft hintan zu halten beziehungsweise deren Auswirkungen zu minimieren.
Die deutsche Musterbauordnung 96 (MBO) erfuhr nach dem Flughafenbrand, in einer Sitzung am 4./5. Dezember 1997 eine Änderung und wurde zur MBO 1997. Eine der wichtigsten bekannten Aktivitäten ist die neue MLAR (= Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen) in der Fassung aus dem Dezember 1998 der Bundesrepublik Deutschland welche in der Zwischenzeit aktualisiert wurde und als MLAR März 2000 nach wie vor Gültigkeit hat.
1 Kurzdarstellung: Einführung in die Problematik moderner technischer Gebäudeinfrastruktur und die zentrale Bedeutung des vorbeugenden Brandschutzes.
2 Arbeit: Umfassende Analyse der aktuellen Brandrisiken durch verwendete Baumaterialien und PVC-Installationen sowie rechtlicher Rahmenbedingungen.
2.7 Untersuchung über die Möglichkeiten der Brandlastreduktion: Detaillierte Berechnung und Vergleich verschiedener Installationsvarianten zur Senkung der Brandlasten in Büroräumen.
2.8 Sonstige Brandschutzmaßnahmen: Erörterung technischer Vorkehrungen wie Leiterdimensionierung, Erdungsanlagen, Fehlerstrom-Schutzschalter und Differenzstrom-Überwachung zur Brandvermeidung.
2.9 Installations- und gerätetechnische Vorschläge, basierend auf den Untersuchungsergebnissen: Praktische Empfehlungen zur Umsetzung von Fünfleitersystemen, Schienenverteilern und Energiebussystemen.
Elektroinstallation, Vorbeugender Brandschutz, Brandlastreduktion, Dezentrale Energieverteilung, PVC-freie Installation, Halogenfreie Werkstoffe, Fehlerstromschutzschalter, Überspannungsschutz, Schienenverteiler, Energiebus, Gebäudesystemtechnik, Personenschutz, Brandrisiko, Kabeltragsysteme
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von Elektroinstallationen in modernen Bürogebäuden unter besonderer Berücksichtigung brandlastsenkender Maßnahmen und des vorbeugenden Brandschutzes.
Zentrale Themen sind die Brandlastminimierung durch Materialwahl und Installationsführung, der Einsatz dezentraler Energieverteilungssysteme sowie technische Brandschutzmaßnahmen wie Differenzstromüberwachung.
Das Hauptziel ist aufzuzeigen, dass durch eine durchdachte Netzstruktur und eine sorgfältige Produktauswahl eine erhebliche Reduktion der Brandlast erzielt werden kann, ohne die Baukosten signifikant zu erhöhen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse geltender Normen und eine projektbasierte quantitative Untersuchung, die Brandlasten verschiedener Installationsarten rechnerisch vergleicht.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Ausgangssituation, dem Vergleich zwischen konventioneller und dezentraler Installation sowie detaillierten gerätetechnischen Vorschlägen für eine sicherere Elektroinstallation.
Wichtige Begriffe sind Brandlastreduktion, dezentrale Energieverteilung, halogenfreie Installation, Brandschutz und elektrische Anlagensicherheit.
Die Arbeit hebt hervor, dass Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) nicht nur dem Personenschutz dienen, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der Detektion von brandgefährlichen Erdschlussströmen spielen.
Schienenverteiler werden empfohlen, da sie einen kunststoffarmen Aufbau aufweisen, eine hohe Betriebssicherheit bieten, flexibel erweiterbar sind und eine geringere Brandlast als klassische Kabelinstallationen aufweisen.
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