Studienarbeit, 2013
80 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Rechtliche Rahmenbedingungen
3 Allgemeine Begriffe und wirtschaftliche Grundlagen
4 Determinanten des Immobilienmarktes
4.1 Bevölkerungsentwicklung
4.1.1. Entwicklung der Bevölkerungszahl
4.1.2. Struktur der Bevölkerung
4.2 Konjunkturelle Entwicklungen
4.3 Das individuelle Anspruchsniveau
5 Mietpreisentwicklungen bis 2011
5.1 Berlin
5.2 Hamburg
5.3 München
6 Mietpreisentwicklungen bis 2020
6.1 Trends die steigernden Einfluss auf den Mietpreis nehmen werden
6.2 Trends deren Einfluss auf den Mietpreis noch unklar ist
6.3 Trends die preissenkenden Einfluss auf den Mietpreis nehmen werden
6.4 Prognosen
7 Aufgaben, die sich aus der Prognose der Mietpreisentwicklung ergeben
8 Kritische Anmerkungen
Die Arbeit analysiert die Mietpreisentwicklung in Berlin, Hamburg und München, um eine fundierte Prognose bis zum Jahr 2020 zu erstellen und daraus resultierende städtische Handlungsfelder abzuleiten.
4.1.2 Struktur der Bevölkerung
Die Anzahl der deutschen Haushalte expandierte in den Jahren von 2005 bis 2011 von 39,2 Millionen um ca. 3,2 Prozent auf 40,4 Millionen. Die strukturelle Allokation der Gesamthaushalte veränderte sich in Deutschland in diesem Zeitraum nur geringfügig. Mit leichter Zunahme in Höhe von 2 Prozent sind 40 Prozent der Gesamthaushalte Deutschlands Ein-Personen-Haushalte. Mit Zurechnung der Zwei-Personen-Haushalte sind die Haushalte in Deutschland mit insgesamt knapp 75 Prozent auf Ein- und Zwei-Personen-Haushalte aufgeteilt. Im Vergleich zu der Gesamtbevölkerung ergibt sich hieraus, dass etwa 55 Prozent der deutschen Bevölkerung in Ein- und Zwei-Personen-Haushalten leben. Die typischen Familien-Haushalte stellen somit eine Minderheit dar. Bei allen Familienhaushalten, der Drei-, Vier- und Fünf- oder Mehrfamilienhaushalte, sind leichte Rückgänge zwischen 1 und 2 Prozent innerhalb des Beobachtungszeitraumes erkennbar. Diese Verteilung der privaten Haushalte sowie die Entwicklung der Haushaltszahlen Deutschlands spiegeln sich in adäquater Form in den Städten Berlin und Hamburg sowie München wider.
In allen Städten dominieren die Ein-Personen-Haushalte mit über 50 Prozent. Mit Anteilen von 24 bis 30 Prozent folgen in den genannten Städten die Zwei-Personen-Haushalte. Leichte Differenzierungen sind in den Vier-oder Mehr-Personen-Haushalten zu verzeichnen. In Berlin liegt der prozentuale Anteil lediglich bei 7,5 %, hingegen Hamburg und München 9,5 Prozent und mehr in dieser Gruppe erreichen.
1 Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, die Mietpreisentwicklung in Berlin, Hamburg und München zu analysieren und eine Prognose bis 2020 zu erstellen.
2 Rechtliche Rahmenbedingungen: Erläutert die mietrechtlichen Grundlagen des BGB sowie Mechanismen der Mietpreisanpassung und energetischen Modernisierung.
3 Allgemeine Begriffe und wirtschaftliche Grundlagen: Klärung immobilienwirtschaftlicher Grundbegriffe und des Marktmechanismus aus Angebot und Nachfrage.
4 Determinanten des Immobilienmarktes: Untersuchung der Faktoren Bevölkerungsentwicklung, Konjunktur und individuelles Anspruchsniveau als Einflussgrößen für die Wohnflächennachfrage.
5 Mietpreisentwicklungen bis 2011: Detaillierte Analyse der historischen Mietpreisverläufe in Berlin, Hamburg und München bis zum Jahr 2011.
6 Mietpreisentwicklungen bis 2020: Prognostische Einschätzung künftiger Mietpreisentwicklungen basierend auf identifizierten Markttrends.
7 Aufgaben, die sich aus der Prognose der Mietpreisentwicklung ergeben: Identifikation politischer Handlungsbedarfe zur Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum.
8 Kritische Anmerkungen: Reflexion über die Datenlage und die methodischen Grenzen der vorliegenden Untersuchung.
Mietpreisentwicklung, Wohnimmobilienmarkt, Bevölkerungsentwicklung, Haushaltsstruktur, Immobilienwirtschaft, Berlin, Hamburg, München, Wohnungsnachfrage, Kaufkraft, Mietspiegel, Prognose, Wohnraumknappheit, BGB, Demografischer Wandel
Die Arbeit untersucht die Mietpreisentwicklung in drei deutschen Metropolen und leitet daraus Prognosen für das Jahr 2020 ab.
Im Fokus stehen demografische Faktoren, Haushaltsgrößen, die wirtschaftliche Lage sowie rechtliche Rahmenbedingungen im Mietrecht.
Das Ziel ist eine fundierte Prognose der Mietpreise bis 2020 und die Identifikation daraus resultierender stadtplanerischer Aufgaben.
Die Arbeit nutzt den deduktiven Ansatz durch Auswertung von Fachliteratur und statistischen Erhebungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Immobilienmarkt-Determinanten und eine praktische Analyse der Mietpreisentwicklungen der untersuchten Städte.
Mietpreisentwicklung, Wohnungsmarkt, Demografie, Metropolen, Immobilienwirtschaft und städtische Wohnraumversorgung.
Da der Trend zu Ein- und Zwei-Personen-Haushalten die Wohnflächennachfrage pro Kopf signifikant beeinflusst und somit ein wesentlicher Treiber für Mietpreise ist.
Berlin weist im Vergleich zu Hamburg und München ein niedrigeres Einkommensniveau auf, wodurch Mietpreissteigerungen eine überproportionale soziale Belastung darstellen können.
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