Bachelorarbeit, 2013
96 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Die „neat Idea“
1.2 Der E-Mail-Overload
1.2.1 Entstehung des E-Mail-Overload
1.3 Vom Overload zur Belastung
1.4 Folgen von Belastungen
1.5 Fragestellungen
2 Theorie
2.1 Stress und seine Erforschung
2.1.1 Vom Stress zu Eustress und Distress
2.1.2 Vom Eustress zum Distress – eine Sache der Balance
2.2 Maßgebliche Stresstheorien
2.2.1 Lazarus‘ Stufenmodell
2.2.2 Primäre Bewertung
2.2.3 Sekundäre Bewertung
2.3 Messung von Stress
2.4 Coping
2.5 E-Mail
2.5.1 Priorisierer und Archivierer
2.5.2 Vier Filer-Typen
2.5.3 Die E-Mail-Cleaner und die E-Mail-Keeper
2.5.4 Weitere Studien
2.6 Hypothesen
2.6.1 Gerichtet Hypothesen
2.6.2 Explorative Hypothesen
3 Methoden
3.1 Standortbestimmung
3.2 Fragebogengestaltung
3.2.1 Pretest des Fragebogens
3.3 Aufbau des Fragebogens
3.3.1 Instruktionen
3.3.2 Relevanz für die Studie
3.3.3 Klassifizierung Viel-Mailer versus Wenig-Mailer
3.3.4 Persönliche Stimmung in Bezug auf die Anzahl der E-Mails
3.3.5 Allgemeines E-Mail-Verhalten
3.3.6 Wahrgenommener Stress
3.3.7 Coping
3.3.8 E-Mail-Typen
3.3.9 Soziodemografie und Sonstiges
3.4 Datenaufbereitung
4 Ergebnis
4.1 Vorbereitung der Auswertung
4.2 Demographische Daten der Stichprobe
4.3 Errechneter Stress-Index
4.4 Gewählte Coping-Strategien
4.5 Nutzung von E-Mails
4.6 Stimmung bei steigender Nutzung
4.7 Zeit und Zusammensetzung der Nachrichten
4.8 Benachrichtigung und Bearbeitung von E-Mails
4.9 Hypothesenüberprüfung
5 Diskussion
5.1 Aufteilung „Berufstätige“ und „in Ausbildung“
5.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.3 Beurteilung der Hypothesenergebnisse
5.3.1 Hypothesen zu Stressförderern und Stresshemmern
5.3.2 Verworfene Hypothesen
5.3.3 Unterstützte Hypothesen
5.3.4 Offene Hypothesen
5.4 Fazit der Untersuchung
5.4.1 Stichprobe
5.4.2 Fragebogenkonstrukt und Itemgestaltung
5.4.3 Qualität der Daten
5.4.4 Optimierungspotenziale und Schlussfolgerungen
5.5 Weiterführende Studien
6 Handlungsempfehlung
Die Arbeit untersucht die Entstehung von Stress im beruflichen und studentischen Kontext durch das tägliche E-Mail-Aufkommen. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen E-Mail-Nutzungsverhalten, Bewältigungsstrategien (Coping) und dem individuell empfundenen Stress-Index zu identifizieren sowie Handlungsempfehlungen zur Stressreduktion abzuleiten.
1.2 Der E-Mail-Overload
Auch schon im Jahr 1996 nutzten Whittaker und Sidner den Begriff „E-Mail overload“, mit dem sie beschreiben, dass durch Funktionen, für die die E-Mail nicht gedacht war, Probleme beim Informationsmanagement durch überfüllte Posteingänge entstehen, bestehend aus zu erledigenden Aufgaben, halb gelesenen Unterlagen und fortlaufenden Unterhaltungen. Seither prägt der Begriff Overload eine Vielzahl der entsprechenden Literatur. Zur Bewältigung des Overloads haben Forsyth und Jenkins (2011) sich in einem Review mit der vorhandenen Literatur zum fachverwandten Thema „information overload“ beschäftigt. Ihrer Meinung nach finden sich überraschend wenig wissenschaftliche Literatur und Untersuchungen zum E-Mail Overload. Einhundertdreiundachtzig Milliarden E-Mails werden, nach Prognose der Radicati Group, im Jahr 2013 täglich versendet und empfangen. Rund 100 Milliarden dieser E-Mails, etwa 55%, werden in oder von Unternehmen verschickt. Bei 3,9 Milliarden E-Mail-Accounts weltweit bedeutet das rund 47 E-Mails pro Account am Tag (Radicati Group, 2013). Kein Wunder, dass es manch einem schwerfällt, mit der Menge an Informationen umzugehen. Da die Literatur zum Thema „E-Mail-Overload“ bisher noch begrenzt ist, im direkten Vergleich zum weit größeren Teil des etwas allgemeinerem Themas „information overload“, macht man sich die Parallelen dieser beiden zu Nutzen. So haben sich bereits Studien damit beschäftigt, Strategien zu finden, um den E-Mail-Overload zu reduzieren (Forsyth & Jenkins, 2011).
1 Einleitung: Vorstellung des Themas Coping mit E-Mails und Herleitung der Forschungsrelevanz aufgrund steigender E-Mail-Volumina.
2 Theorie: Fundierung durch Stresstheorien, insbesondere das transaktionale Stressmodell nach Lazarus, und Erläuterung von Coping-Strategien sowie E-Mail-Nutzungstypen.
3 Methoden: Detaillierte Beschreibung der Online-Befragung, der Fragebogenkonzeption und der statistischen Vorgehensweise zur Datenaufbereitung.
4 Ergebnis: Präsentation der statistischen Auswertung der 145 Datensätze hinsichtlich Stress-Index, Coping-Strategien und Nutzungsverhalten.
5 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse, insbesondere der Gruppenunterschiede, und kritische Reflexion der Untersuchungsmethodik.
6 Handlungsempfehlung: Ableitung konkreter Strategien zur Stressprävention und effizienteren Gestaltung der E-Mail-Kommunikation im Alltag.
E-Mail-Overload, Stressforschung, Coping-Strategien, Stress-Index, Arbeitsstress, Studienalltag, Informationsüberlastung, Lazarus-Modell, PSQ20, Selbstwirksamkeit, Kommunikation, E-Mail-Nutzungstypen, Stressreduktion, Arbeitsleistung, Datenanalyse.
Die Arbeit untersucht das subjektive Stressempfinden bei der Nutzung von E-Mails im beruflichen und studentischen Alltag sowie die angewandten Bewältigungsstrategien.
Die zentralen Themen sind Stressforschung, E-Mail-Management, psychologische Coping-Strategien, die Analyse von E-Mail-Nutzungstypen und die Frage nach deren Einfluss auf das Wohlbefinden.
Ziel ist es zu erörtern, ob Personen Stress durch E-Mails empfinden, welche Coping-Systematiken stresshemmend wirken und wie gestresste Nutzer ihren Alltag effizienter gestalten können.
Es wurde ein Online-Fragebogen entwickelt, der Daten zu Nutzungsverhalten, Stress-Index (PSQ20) und Bewältigungsstrategien (BriefCOPE) erhebt, und anschließend statistisch mit SPSS ausgewertet.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Stressmodelle, die detaillierte Methodenbeschreibung, die Auswertung der Umfrageergebnisse sowie die Diskussion dieser Erkenntnisse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Mail-Overload, Stress-Index, Coping-Strategien, Informationsmanagement und Selbstwirksamkeit charakterisiert.
Berufstätige verbringen signifikant mehr Zeit mit E-Mails, empfinden eine höhere Belastung und sehen sich einem größeren Nachrichtenvolumen sowie stärkerem beruflichem Verantwortungsdruck gegenüber.
Die wichtigste Strategie zur Reduktion von Distress ist die Verringerung des E-Mail-Volumens sowie der bewusste Umgang mit Abrufhäufigkeiten, um den Druck des ständigen Kontrollzwangs zu mindern.
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