Bachelorarbeit, 2008
22 Seiten, Note: 2
Einführung
1. Aufbau der Arbeit
2. Fragestellung
3. Begriffsdefinition
4. Kulturelle Globalisierung
5. Globale Einflüsse auf die Jugendkultur
5.1. Die digitale Lebenswelt – Das Fernsehen und das World Wide Web
5.2. Das Medium Musik
5.3. Mode von Welt
5.4. Der globale Sportplatz
6. Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss globaler Phänomene auf die westlich geprägte Jugendkultur. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit diese Phänomene die Lebenswelt junger Menschen formen, welche Identitätsbilder sie vermitteln und welche Chancen sowie Probleme sich daraus für die jugendliche Entwicklung ergeben.
5.4. Der globale Sportplatz
Wie es sich unschwer erkennen lässt, kann man die verschiedenen Einflüsse und Phänomene die auf die Jugend wirken nicht strikt voneinander trennen. So ist das globale Phänomen ‚Sport’ eng mit Medien und Mode verbunden. Da der aktive sowie der passive Sport gerade für junge Leute von großer Bedeutung ist und über Sprachen und Kulturen hinweg grenzüberschreitend betrieben wird, macht es Sinn sich näher damit zu beschäftigen.
Die Jugendphase ist die Zeit wo sich der Körper vollständig entwickelt, aufnahme- und lernfähig ist. Willensstärke, Konkurrenzkampf und Leistungsdenken werden geprägt. Somit wird der Sport zur Sozialisationseinheit und hat Bildungs- und Erziehungswert (Schäfer 2001).
Wenn hier von Sport die Rede ist, dann ist nicht nur der Vereinsport gemeint, sondern auch alle anderen Formen wie Fun-, Fitness-, Extrem- und Leistungssport bis hin zum passiven Sporterlebnis mit der gesamten Fankultur. Sport ist längst nicht mehr eine Männerdomäne und so beteiligen sich immer mehr Frauen an den großen Sportspektakels, auch wenn ihre Leistungen differenziert gemessen und bewertet werden. Der Sport beherrscht nicht nur das Fernsehprogramm am Abend und den Tagesablauf im Urlaub, sondern bestimmt durch Vorbilder und Sportstars Leistung, Schönheitsideale und Mode im täglichen Leben.
Einführung: Der Autor führt in das Phänomen der kulturellen Globalisierung ein und stellt dar, wie moderne Technologien das Zusammenwachsen unterschiedlicher Kulturen beschleunigen.
1. Aufbau der Arbeit: Es wird die Struktur der Untersuchung erläutert, die sich auf vier zentrale globale Einflüsse auf die Jugendkultur konzentriert.
2. Fragestellung: Die Arbeit definiert die Untersuchung der globalen Phänomene im Kontext der Chancen und Probleme für Jugendliche als zentrales Ziel.
3. Begriffsdefinition: Hier werden die theoretischen Grundlagen für die Begriffe Jugendkultur und Globalisierung unter Einbeziehung soziologischer Fachliteratur gelegt.
4. Kulturelle Globalisierung: Das Kapitel beleuchtet theoretische Diskurse zur Frage, ob Globalisierung zu einer einheitlichen Weltkultur führt oder hybride Formen hervorbringt.
5. Globale Einflüsse auf die Jugendkultur: In diesem Hauptteil werden die vier Bereiche digitale Lebenswelt, Musik, Mode und Sport detailliert auf ihre globalisierende Wirkung hin analysiert.
6. Zusammenfassung: Der Autor resümiert, dass Globalisierung nicht zu einem simplen Wertverfall führt, sondern eine komplexe Vielfalt an Identitäten und interaktiven Prozessen schafft.
Kulturelle Globalisierung, Jugendkultur, Digitale Lebenswelt, Identitätsbildung, Internet, Massenmedien, Musikbranche, Mode, Globaler Sport, Sozialisation, Weltkultur, Glocal Clash, Vernetzung, Kommunikationstechnologie, Medialisierung.
Die Arbeit analysiert, wie globale Einflüsse, insbesondere aus den Bereichen Medien, Mode, Musik und Sport, die Lebenswelt und Identitätsentwicklung heutiger Jugendlicher in westlichen Gesellschaften beeinflussen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Digitalisierung des Alltags, die Rolle der globalen Unterhaltungsindustrie, die symbolische Funktion von Markenkleidung und die Kommerzialisierung sowie Medialisierung des Sports.
Das Ziel ist es zu ergründen, welche globalisierten Phänomene die Jugendkultur formen, wie sich diese auswirken und ob dadurch eher eine globale Homogenisierung oder eine neue Form der kulturellen Vielfalt entsteht.
Der Autor nutzt eine theoretische Literaturanalyse soziologischer Fachliteratur und Studien (z.B. Shell Jugendstudie, Castells, Beck), um die Auswirkungen globaler Phänomene auf Basis bestehender wissenschaftlicher Erkenntnisse zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke, die untersuchen, wie das Internet, das Medium Musik, globale Modetrends und der moderne Sport als Identitätsanker für Jugendliche fungieren.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie kulturelle Globalisierung, Jugendkultur, Identitätsbildung, Medialisierung und das Konzept des "Glocal Clash" charakterisiert.
Die Medien fungieren als mächtige Sozialisationsinstanz, die durch die neuen Kommunikationstechnologien interaktiv geworden sind und so transnationale Gemeinschaften ermöglichen, die lokale Lebenseinstellungen prägen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass trotz des Anscheins einer einheitlichen Weltmode eine Hybridisierung stattfindet, bei der Jugendliche globale Marken und Stile individuell interpretieren und in ihren lokalen Kontext integrieren.
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