Masterarbeit, 2013
81 Seiten, Note: 1,3
I. Theorie
1. Einleitung
2. Programmmusik: Eine Begriffsgeschichte
3. Programmmusik: Eine Begriffserklärung
4. Die Absolute Musik als Gegenpol
5. Historischer Überblick über die Programmmusik
5.1. Die Vorläufer der Programmmusik
5.2. Die Geschichte der Programmmusik
6. Komponisten und Werke
6.1. Die Klassiker
6.2. Weitere Werke
7. Ziele der Thematisierung von Programmmusik
8. Das Kerncurriculum
8.1. Kerncurriculum für die Grundschule
9. Programmmusik in Schulbüchern- ein Einblick
9.1. Programmmusik in Zeitschriften
9.2. Weitere Materialien für Programmmusik in der Grundschule
10. Didaktisch- methodische Überlegungen zur Umsetzung von Programmmusik in der Grundschule
II. Empirische Untersuchung – Leitfadengestützte Befragung von Lehrkräften
1. Anlass der Studie
2. Fragestellungen
3. Zur Theorie der Datenerhebung
3.1. Das Experten-/ Leitfadeninterview
3.2. Der Interviewleitfaden
3.3. Beschreibung der Stichprobe
3.4. Durchführung der Interviews
3.5. Transkription
3.6. Vorgehensweise der Auswertung
4. Ergebnisse und Auswertung
5. Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6. Kritische Auseinandersetzung / Ausblick
7. Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die tatsächliche didaktische Umsetzung von Programmmusik im Musikunterricht der Grundschule. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Schüler durch handlungsorientierte Methoden für komplexe Werke begeistert und für klassische Musik geöffnet werden können.
Die Absolute Musik als Gegenpol
Beschäftigt man sich mit den zahlreichen Definitionen zur Programmmusik fällt auf, dass diese oft durch den Gegensatz zur „absoluten Musik“ erklärt wird. Carl Dahlhaus spricht von dem „Gegensatz, der zur Substanz des Begriffs gehört“18. Dieser Gegensatz der Begriffe führte im 19. Jahrhundert zu großen Diskussionen. Es gab schwere Konflikte zwischen Anhängern und Gegnern der Programmmusik. Im Folgenden sollen die Positionen des Für und Wider angedeutet werden.
Die beiden Begriffe „Programmmusik“ und „absolute Musik“ wurden im 19. Jahrhundert zu einem unvereinbaren Gegensatz. Der Konflikt entstand zwischen Anhängern und Gegnern der Programmmusik. Die Tatsache, dass die Kompositionen der Wiener Klassik nicht bewusst als nicht-programmatische Musik geschrieben wurden zeigt, dass sich der Gegensatz nicht auf das Komponieren auswirkte. Dasselbe Werk kann somit mal zur Programmmusik gezählt werden und mal deutlich von ihr abgegrenzt werden. Der Gegensatz existierte lediglich in der theoretischen Analyse der Werke, kompositionstechnisch gab es, wenn überhaupt, nur geringe Unterschiede.
I. Theorie: Der theoretische Teil beleuchtet die Definition, die geschichtliche Entwicklung von der Frühzeit bis ins 20. Jahrhundert sowie die didaktischen Potenziale der Programmmusik für die Grundschule.
II. Empirische Untersuchung – Leitfadengestützte Befragung von Lehrkräften: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise der Datenerhebung bei Musiklehrkräften und präsentiert die Ergebnisse zur praktischen Umsetzung im Unterricht sowie die Reflexion der Lehrpersonen dazu.
Programmmusik, Absolute Musik, Musikunterricht, Grundschule, Handlungsorientierung, Musikhören, Musik und Bewegung, Komponisten, Schulbuchanalyse, Qualitative Inhaltsanalyse, Musikpädagogik, Instrumentalkunde, Klassische Musik, Didaktik, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit analysiert, welche Rolle Programmmusik im Musikunterricht der Grundschule spielt, wie sie didaktisch eingebettet ist und wie Lehrkräfte dieses Thema in der Schulpraxis tatsächlich umsetzen.
Die Themen umfassen die Definition und Geschichte der Programmmusik, deren Einbindung in Curricula, die Analyse von Lehrmaterialien und eine empirische Befragung von Musiklehrkräften.
Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie Lehrer die vielfältigen Möglichkeiten nutzen, die Programmmusik für einen handlungsorientierten Musikunterricht bietet, um Kinder für klassische Musik zu begeistern.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen qualitativen Studie, basierend auf leitfadengestützten Interviews, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Es werden der Begriff der Programmmusik, der historische Überblick, die Bedeutung des Kerncurriculums sowie didaktische Methoden wie Malen, Bewegen und das Begleiten von Stücken erläutert.
Zentrale Begriffe sind neben Programmmusik und absoluter Musik vor allem handlungsorientiertes Musikhören, didaktische Methoden in der Grundschule und die Umsetzung in niedersächsischen Musikschulbüchern.
Die befragten Lehrkräfte zeigen sich grundsätzlich offen, wobei jedoch Unsicherheiten bei der fachlichen Definition bestehen; einige nutzen das Thema sehr engagiert, während andere zeitliche Einschränkungen oder mangelnde fachliche Sicherheit als Hindernisse angeben.
Schulbücher dienen als wichtiges Orientierungsmittel, wobei das Buch „Rondo“ am häufigsten für die Planung herangezogen wird, während viele Lehrkräfte ergänzend eigene Materialien oder CDs verwenden.
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