Bachelorarbeit, 2013
60 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Gliederung und Methodik
2. Hintergrund des Guerilla Marketings
2.1 Die Start-up und KMU Branche im Überblick
2.2 Historie des Guerilla Marketings
2.3 Definition
2.3.1 Warum Guerilla Marketing?
2.3.2 Ablauf einer Guerilla Aktion
2.4 Kernkonzept des Guerilla Marketings
3. Methoden und Praxis
3.1. Guerilla Sensation
3.1.1 Definition
3.1.2 Praxisbeispiel
3.2 Ambient Media
3.2.1 Definition
3.2. Praxisbeispiel
3.3 Ambush Marketing
3.3.1 Definition
.3.2 Praxisbeispiel
3.4 Viral Marketing
3.4.1 Definition
3.4.2 Praxisbeispiel
3.5 Guerilla Mobile
3.5.1 Definition
3.5.2 Praxisbeispiel
3.6 Low Budget Marketing
3.6.1 Definition
3.6.2 Praxisbeispiel
Zwischenfazit
4. Guerilla Marketing als Erfolgsfaktor
4.1 Marketing Kategorisierung nach Ries und Trout
4.2 Die unterschiedlichen Ansätze des GM
4.3 Strategien für Start-ups und KMU
4.3.1 Was es zu beachten gilt
4.3.2 Pro und Contra von Guerilla Marketing
5. Case Study: Guerilla Marketing als Recruiting Instrument
5.1 Situationsanalyse
5.2 Zielsetzungen
5.3 Kommunikationsstrategie
5.3.1 Traditionelles Marketing
5.3.2 Guerilla Marketing
6. Guerilla Trends der Zukunft
7. Fazit
Die Arbeit analysiert die Handlungsmöglichkeiten und Strategien des Guerilla Marketings für junge Unternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das primäre Ziel ist es, auf Basis der theoretischen Grundlagen und praktischer Fallbeispiele effektive Marketing-Ansätze zu identifizieren, die bei geringem Budget eine maximale Aufmerksamkeit und Wettbewerbsvorteile ermöglichen, wobei ein besonderer Fokus auf der Anwendung als Recruiting-Instrument liegt.
3.1.2 Praxisbeispiel
Im Frühjahr 2001 startete IBM für das Computer-Betriebssystem LINUX eine groß angelegte Graffiti Kampagne unter dem Titel „Peace, Love and Linux“. In großen Städten wie San Francisco oder Chicago wurden Graffitis mit den Friedenszeichen, Herzen und Pinguinen aufgesprayt, wie in den folgenden beiden Abbildungen zu erkennen ist.
Problematisch bei dieser Aktion war, dass die Graffitimacher davon ausgegangen waren, dass die Farbe abwaschbar sei; dies war jedoch nicht der Fall. Das Ergebnis war, dass IBM die Reinigungskosten von rund 23.000 Euro übernehmen und eine Geldstrafe in Höhe von 114.000 Euro zahlen musste (vgl. Schulte 2007, S.40 – 41). Hier zeigt sich, dass Guerilla Aktionen oftmals an der Grenze zur Legalität stehen und auch viele Gefahren mit sich bringen, aber dieses Thema wird in Kapitel 4 nochmals aufgegriffen und näher beleuchtet.
Abgesehen von dem hohen Bußgeld hatte die Kampagne jedoch auch positive Auswirkungen: Wie beabsichtigt, berichteten zahlreiche Medien über diese Werbeaktion und brachten LINUX enorm viel Aufmerksamkeit.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Reizüberflutung durch Werbung und die Notwendigkeit für Start-ups und KMU, mit innovativen, kostengünstigen Guerilla-Methoden Aufmerksamkeit zu erlangen.
2. Hintergrund des Guerilla Marketings: Dieses Kapitel definiert Guerilla Marketing, beschreibt dessen historischen Ursprung in militärischen Taktiken und erläutert, warum es als „Brain statt Budget“-Ansatz für kleinere Unternehmen essenziell ist.
3. Methoden und Praxis: Hier werden die zentralen Instrumente des Guerilla Marketings wie Guerilla Sensation, Ambient Media, Ambush und Viral Marketing anhand konkreter Praxisbeispiele detailliert vorgestellt.
4. Guerilla Marketing als Erfolgsfaktor: Das Kapitel analysiert die strategischen Erfolgsfaktoren für Start-ups und KMU, beleuchtet rechtliche Grenzen und stellt die Vor- und Nachteile von Guerilla-Aktionen gegenüber.
5. Case Study: Guerilla Marketing als Recruiting Instrument: Diese Fallstudie wendet die zuvor erarbeiteten Marketingstrategien auf ein konkretes Szenario an, um hochqualifizierte Nachwuchskräfte für ein Beratungsunternehmen zu gewinnen.
6. Guerilla Trends der Zukunft: Dieser Abschnitt analysiert zukünftige Entwicklungen im Marketing, wobei der Fokus auf dem Trend zum User Generated Content und der zunehmenden Bedeutung des Internets liegt.
7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Guerilla Marketing kein Ersatz für klassisches Marketing ist, sondern eine wirkungsvolle, kreative Ergänzung, die besonders für budgetlimitierte Unternehmen von großem Nutzen sein kann.
Guerilla Marketing, Start-ups, KMU, Ambient Media, Viral Marketing, Ambush Marketing, Sensation Marketing, Employer Branding, Low Budget Marketing, Strategische Planung, Werbeeffizienz, Marktdifferenzierung, Kommunikation, Kundenbindung, Innovation.
Die Arbeit untersucht Guerilla Marketing als kosteneffiziente und innovative Strategie für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups, um sich in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld Gehör zu verschaffen.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Herkunft des Konzepts, die Vorstellung verschiedener Guerilla-Instrumente (z. B. Viral Marketing, Ambient Media), die strategische Planung sowie rechtliche Herausforderungen.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen und Best Practices für KMU zu erarbeiten, um durch kreative, unkonventionelle Maßnahmen eine hohe Werbewirkung zu erzielen, ohne auf hohe Budgets angewiesen zu sein.
Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturrecherche, die Analyse zahlreicher Praxisbeispiele und eine detaillierte Fallstudie (Case Study) zur Veranschaulichung der theoretischen Konzepte.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Instrumente (Methoden), die Analyse der Erfolgsfaktoren im Vergleich zu Großkonzernen sowie eine praxisnahe Kommunikationsstrategie für ein konkretes Unternehmen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Guerilla Marketing, KMU, virale Strategien, Ambient Media, Employer Branding und kreative Marktdifferenzierung charakterisiert.
Es bietet die Möglichkeit, mit geringem finanziellen Mitteleinsatz durch originelle Ideen eine hohe Aufmerksamkeit zu generieren, was besonders für junge Unternehmen mit begrenztem Kapital entscheidend ist.
Da Guerilla Marketing oft provokant ist und an Grenzen stößt, betont die Arbeit die Notwendigkeit, rechtliche Rahmenbedingungen wie das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zu kennen, um juristische Konsequenzen zu vermeiden.
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