Masterarbeit, 2012
99 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
1.1. ZIELSETZUNG DER ARBEIT
1.2. VORGEHENSWEISE UND AUFBAU DER ARBEIT
1.3. ABGRENZUNGEN
2. GRUNDLAGEN EINER FUNKTIONSORIENTIERTEN ORGANISATION
2.1. ZIELE UND AUFGABEN EINER FUNKTIONSORIENTIERTEN ORGANISATION
2.2. UNTERSCHEIDUNG ZUM PROZESSORIENTIERTEN ORGANISATIONSMODELL
2.3. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER FUNKTIONSORIENTIERTEN ORGANISATION
2.4. BEURTEILUNG DER FUNKTIONSORIENTIERTEN ORGANISATION
2.5. KRITIK AN DER FUNKTIONSORIENTIERTEN ORGANISATION
3. GRUNDLAGEN EINER PROZESSORIENTIERTEN ORGANISATION
3.1. ZIELE UND AUFGABEN EINER PROZESSORIENTIERTEN ORGANISATION
3.1.1. Magisches Dreieck
3.1.2. Grundstruktur der prozessorientierten Organisation
3.1.3. Prozessmanagement
3.1.4. Werkzeuge und Methoden des Prozessmanagements
3.1.4.1. Prozessmodellierung und Visualisierung
3.1.4.2. Prozesskostenrechnung
3.1.5. PDCA-Zyklus
3.1.6. Performance Excellence nach dem TOYOTA Prinzip
3.1.7. Missverständnisse der prozessorientierten Organisation
3.2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER PROZESSORIENTIERTEN ORGANISATION
3.3. KRITISCHE BEURTEILUNG DER PROZESSORIENTIERTEN ORGANISATION
4. GEZIELTE REORGANISATION VON FUNKTIONS- ZUR PROZESSORIENTIERUNG
4.1. ZIELE UND AUFGABEN DER REORGANISATION
4.2. GRUNDSÄTZLICHE VORBEREITUNG FÜR DIE REORGANISATION
4.3. ABLAUF DER REORGANISATION VON DER FUNKTIONS- ZUR PROZESSORIENTIERTEN ORGANISATION
4.3.1. Erhebung der IST-Prozesse
4.3.2. Ermittlung der SOLL-Prozesse
4.3.3. Prozessorientierte Reorganisation und Integration
4.4. BEURTEILUNG DER REORGANISATION
4.5. RISIKOFAKTOREN DER REORGANISATION
5. FALLBEISPIEL: HYGBRA GMBH
5.1. AUSGANGSBASIS, ZIELSETZUNG UND VORBEREITUNGSMAßNAHMEN DER REORGANISATION BEI DER HYGBRA GMBH
5.2. PRODUKTIONSUNTERNEHMEN HYGBRA GMBH
5.3. IST-ZUSTANDSANALYSE
5.4. PLAN - DO - CHECK - ACT
5.5. RESSOURCENAUFWAND VERSUS RESULTIERENDE EFFIZIENZ
5.6. ERFAHRUNGSBERICHT DES PROZESSEIGNERS „PRODUKTION“
6. RESÜMEE UND AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Unterschiede zwischen funktions- und prozessorientierten Organisationsstrukturen zu analysieren und den effizientesten Weg für eine Reorganisation aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung, insbesondere der Implementierung von Prozessmanagement bei der HYGBRA GmbH, um durch kontinuierliche Verbesserungen Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz langfristig zu steigern.
1. EINLEITUNG
In Zeiten, in denen man um jeden Kunden kämpft und versucht kosteneffizient und am Markt flexibel zu sein, ist es umso wichtiger den Aufbau und den Ablauf seines Unternehmens zu kennen. Es ist von hoher Bedeutung im Unternehmenswachstum auch die Organisationsstrukturen anzupassen. Dies geschieht größtenteils als natürliche Reaktion der Organisation auf die Kundenbedürfnisse, Markterfordernisse oder Ähnliches. Allerdings ist man nach der Wirtschaftskrise auch nicht mehr in der Lage „nur“ auf Veränderungen zu reagieren, es müssen die Ressourcen und finanziellen Mittel gezielt eingesetzt werden um betriebswirtschaftlich verantwortungsbewusst handeln zu können. Die wichtigsten Abläufe eines Unternehmens liegen in den Kernprozessen, die maßgeblich und wertschöpfend am Erfolg des Unternehmens beteiligt sind.
So sprechen wir hier über Steigerung der Effektivität (Wirksamkeit), Erhöhung der Effizienz (Wirtschaftlichkeit), Steigerung der Flexibilität und gezieltem Zeitmanagement. Unbestritten ist, dass mangelnde Qualität in eine stetige Kundenfluktuation mündet. Diese wird sehr schnell im wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sichtbar. Daraus kann sehr schnell ein Sog werden, der das Unternehmen mehr und mehr negativ beeinflusst. Resultieren könnte möglicherweise fehlendes Kapital für Re-Investitionen, was zur Folge haben könnte, dass keine Produktflexibilität mehr gegeben ist. Zu guter Letzt kann die Mitarbeiterzufriedenheit durch fehlende Aufträge ebenfalls enorm dabei abnehmen. Um diesen Kreislauf zu meiden, können professionelles Prozessmanagement und der gezielte Einsatz von Ressourcen Abhilfe schaffen und nachhaltig die Organisation zu mehr Flexibilität und Wirtschaftlichkeit führen.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Notwendigkeit der Reorganisation vor dem Hintergrund von Wirtschaftskrise und Markterfordernissen sowie Vorstellung des Unternehmensbeispiels HYGBRA GmbH.
2. GRUNDLAGEN EINER FUNKTIONSORIENTIERTEN ORGANISATION: Detaillierte Betrachtung hierarchischer Strukturen, deren historischer Entwicklung sowie der Vor- und Nachteile dieses traditionellen Organisationsmodells.
3. GRUNDLAGEN EINER PROZESSORIENTIERTEN ORGANISATION: Erläuterung der prozessorientierten Struktur, des magischen Dreiecks, zentraler Managementmethoden wie PDCA-Zyklus und der Performance Excellence.
4. GEZIELTE REORGANISATION VON FUNKTIONS- ZUR PROZESSORIENTIERUNG: Strategische Anleitung zur Umstrukturierung, einschließlich der Ist-Analyse, der Planung von Soll-Prozessen und der Berücksichtigung menschlicher sowie organisatorischer Erfolgsfaktoren.
5. FALLBEISPIEL: HYGBRA GMBH: Konkrete Dokumentation der praktischen Umsetzung einer prozessorientierten Reorganisation im Produktionsbereich der HYGBRA GmbH mit Erfahrungsberichten.
6. RESÜMEE UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung des Reorganisationsprozesses und Ausblick auf die zukünftige Weiterentwicklung zur lernenden Organisation.
Prozessorientierung, Funktionsorientierung, Reorganisation, Prozessmanagement, Wertschöpfung, Effizienz, Effektivität, Unternehmenskultur, Kundenorientierung, Prozesskostenrechnung, PDCA-Zyklus, Change Management, HYGBRA GmbH, Produktionsplanung, Unternehmenswachstum.
Die Arbeit behandelt den strategischen und operativen Wandel von einer funktionsorientierten hin zu einer prozessorientierten Organisationsstruktur und dessen praktische Umsetzung.
Zentrale Themen sind Prozessmanagement, Reorganisation, Qualitätsmanagement (ISO 9001:2008) und die kontinuierliche Verbesserung der Unternehmenseffizienz.
Das Ziel ist der Vergleich beider Organisationsformen und die Ableitung eines effektiven, ressourcenschonenden Weges zur Reorganisation, illustriert am Beispiel der HYGBRA GmbH.
Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagenanalysen mit einer empirischen Fallstudie, inklusive IST-Zustandsanalysen, Prozessmodellierung, Zeitmessungen und Interviews mit Verantwortlichen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen beider Organisationsformen, die methodische Vorgehensweise bei der Reorganisation sowie die detaillierte Darstellung des Fallbeispiels bei der HYGBRA GmbH.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Prozessorientierung, Wertschöpfung, Effizienzsteigerung, Change Management und Unternehmensreorganisation geprägt.
Das Fallbeispiel dient als praktische Validierung der theoretischen Ansätze; es zeigt konkret auf, wie Prozesse (z.B. Wareneingang) optimiert und durch Einbindung der Mitarbeiter erfolgreich umgestaltet wurden.
Neben unklaren Zielen und mangelndem Management-Support ist insbesondere der Faktor „Mensch“ – also Widerstände, Ängste und eine fehlende Unternehmenskultur – ein kritisches Risiko für das Gelingen.
Die Autorin schlussfolgert, dass der Weg steinig ist, aber durch Einbindung der Betroffenen und methodische Disziplin nachhaltige Erfolge und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit erzielt werden können.
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