Bachelorarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 3,0
Einleitung
1 Bisheriger Forschungstand
2 Methodische Vorgehensweise
3 Definitionen
3.1 Definition „Tourismus“
3.2 Definition „Touristen“
3.3 Definition „Tourismusgeographie“
3.4 Definition „Energieträger“
3.5 Definition „erneuerbare Energie“
4 Eingrenzung und Begründung zu Wahl des Untersuchungsraumes
4.1 Tourismus
4.2 Erneuerbare Energien
5 Bisherige Angebote touristischer Art im Zusammenhang mit erneuerbaren Energieträgern in Nordfriesland
5.1 Besuchte Angebote
5.1.1 Messe Husum
5.1.2 Informationszentrum Wiedingharde
5.2 Nicht besuchte Angebote
5.2.1 Energieinsel Pellworm
5.2.2 Tönning – Multimar Wattforum
5.2.3 Windmillclimbing in der Wiedingharde
5.2.4 Ee4mobile
5.3 Auffälligkeiten
6 Experteninterviews
6.1 Artefact
6.2 Geschäftsführer des Solarparks Dürhus
6.3 Geschäftsführer eines Bürgerwindparks
6.4 Zusammenfassung der Interviews
7 Verbesserungsvorschläge und Idealfall
Fazit
Literaturverzeichnis
Anhang
Die Arbeit untersucht, inwieweit erneuerbare Energieträger im Landkreis Nordfriesland ein touristisch nutzbares Potenzial besitzen. Ziel ist es, die Hypothese zu überprüfen, ob die Region für die touristische Nutzung dieser Anlagen prädestiniert ist, und aufzuzeigen, wie Tourismus und erneuerbare Energien sinnvoll verknüpft werden können.
6.1 Artefact
Am Montag den 27.05.2013 habe ich ein Interview mit dem Geschäftsführer Herrn Werner Kiwitt des „Artefact“ Powerparks in Glücksburg an der Ostsee geführt. Die Transkription ist dem Anhang zugefügt. Die Audiodatei ist dem digitalen Medium angehängt. Im Ersten Teil des Interviews bin ich zunächst auf den Park selber eingegangen.
Zunächst wollte ich etwas über die Idee zu Entstehung eines „Energieerlebnisparks“ wissen. Herr Kiwitt antwortete darauf, dass die Grundidee nicht aus dem Blickwinkel Tourismus heraus entstanden ist. Die Initiative für das Zentrum für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg ging davon aus, dass erst mal herausgefunden werden sollte wie „nachhaltiges Bauen, Wohnen, Energieverbrauchen [und] Nutzen im nördlichen Deutschland aussehen könnte“ (Kiwitt 00.15-01.09). Weiter sagt er, dass es zunächst darum ging ein Fachpublikum zu erreichen und einen Technologietransfer in verschiedene Richtungen aufzubauen. Erst als die „allgemeine Öffentlichkeit“, so Kiwitt, neugierig wurde, wurden Führungen für Gruppen angeboten, welche dann auch kostenpflichtig waren, da man „nichts anderes zu verkaufen [hat] außer Bildung“ und keine Zuschüsse vom Staat oder Land bekommt. Der eigentliche Park mit dem Rundgang und den verschiedenen Stationen mit Erläuterungen ist erst im Jahr 2000 anlässlich der Expo in Hannover entstanden. Besucher können zu den Öffnungszeiten ihre Eintrittskarte kaufen und selbst auf „Entdeckungsreise“ gehen (Kiwitt 01.09-02.20).
Auf die Frage, welche Philosophie der Park habe, antwortete der Geschäftsführer damit, dass „artefact“ im Gegensatz zu anderen Erlebniszentren nicht aus kommerziellen Gründen aufgebaut wurde. Es gibt ein ökologisches Gesamtkonzept, was neben dem Hauptthema „Energie“, viele weitere Dinge zur nachhaltigen Konsumstruktur beinhaltet. Als Beispiel gibt Herr Kiwitt an, dass das Frühstücksbuffet nur regionale und fair gehandelte Produkte enthält (Kiwitt 02.20-03.50).
Einleitung: Vorstellung des Themas, Eingrenzung der Problemstellung und Formulierung der Arbeitshypothesen.
1 Bisheriger Forschungstand: Erläuterung der Literaturrecherche, die ergab, dass zu diesem Thema kaum wissenschaftliche Fachliteratur existiert.
2 Methodische Vorgehensweise: Begründung des gewählten qualitativen Forschungsdesigns mittels Experteninterviews und Darstellung des Auswahlprozesses der Experten.
3 Definitionen: Klärung zentraler Fachbegriffe wie Tourismus, Touristen, Tourismusgeographie, Energieträger und erneuerbare Energien zur wissenschaftlichen Fundierung.
4 Eingrenzung und Begründung zu Wahl des Untersuchungsraumes: Charakterisierung Nordfrieslands als Urlaubsregion und bedeutender Standort für erneuerbare Energien.
5 Bisherige Angebote touristischer Art im Zusammenhang mit erneuerbaren Energieträgern in Nordfriesland: Analyse bereits vorhandener touristischer Ziele mit Bezug zu erneuerbaren Energien und deren touristischer Erschließung.
6 Experteninterviews: Detaillierte Darstellung und Auswertung der geführten Gespräche mit Anlagenbetreibern und Experten.
7 Verbesserungsvorschläge und Idealfall: Skizzierung potenzieller zukünftiger Entwicklungen, Kooperationsmöglichkeiten und eines „Öko-Tourismus“-Konzepts.
Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion der aufgestellten Hypothesen.
Tourismus, Nordfriesland, Erneuerbare Energien, Windenergie, Solarparks, Nachhaltigkeit, Energietourismus, Experteninterviews, Öko-Tourismus, Besucherzentren, Akzeptanzförderung, Klimaschutz, Technikvermittlung, Bildungsurlaub, Kooperationen
Die Arbeit untersucht die touristischen Potenziale von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien im Landkreis Nordfriesland und wie diese mit bestehenden Tourismusangeboten vernetzt werden können.
Die zentralen Themen sind Tourismusgeographie, Erneuerbare Energien (Wind, Solar, Biogas), touristische Vermarktung und die gesellschaftliche Akzeptanz von Energieanlagen.
Die Arbeit möchte feststellen, inwieweit erneuerbare Energieträger ein touristisch nutzbares Potenzial aufweisen und wie diese als touristisches Produkt erschlossen werden können.
Es wird ein qualitatives Forschungsdesign verwendet, welches primär auf Experteninterviews mit Anlagenbetreibern und touristischen Anbietern sowie auf einer Bestandsaufnahme touristischer Angebote basiert.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Begriffsdefinition, die Analyse des Untersuchungsraums, eine Bestandsaufnahme aktueller touristischer Angebote mit Energiebezug sowie die Auswertung von Experteninterviews.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Tourismus, Nordfriesland, erneuerbare Energien, Akzeptanzförderung, Öko-Tourismus und Energietourismus charakterisiert.
Laut Experten führt der Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung bei einer Führung zu hohen finanziellen Verlusten durch Stillstandszeiten, und das touristische Interesse beschränkt sich häufig auf ein Fachpublikum statt auf Massentourismus.
Bildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche, wird als wesentlicher Baustein gesehen, um Fachwissen und Handlungskompetenzen zu vermitteln und somit die Akzeptanz für Energiewende-Themen langfristig zu erhöhen.
Das Konzept strebt ein Gesamtpaket an, in dem nachhaltige Mobilität (Elektrofahrzeuge), umweltfreundliche Unterkünfte und Bildungsangebote kombiniert werden, um eine neue, umweltbewusste Zielgruppe anzusprechen.
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