Magisterarbeit, 2009
68 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Englisch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik
1 Introduction
2 A Brief Introduction to Phrasal Verbs
2.1 Phrasal Verbs: The Definition of Phrasal Verbs
2.2 Syntactic peculiarities
3 Lexical status of particles in VPCs
3.1 Current Debate and Status quo
3.2 Towards A Solution to the Categorial Problem
3.2.1 Prepositions as Intransitive Prepositions
3.2.2 Adverbial Particles as a Separate Category
4 Syntax of Verb Particle Constructions
4.1 Particle Movement in Generative Grammar
4.1.1 Johnson (1991):Particle Verbs as Complex Heads
4.2 Small Clause Analysis in Particle Verbs
4.2.1 Elenbaas (2006):Lexical Decomposition Analysis in Particle Verbs
5 Diachronic Perspective of Phrasal Verbs
5.1 Grammaticalization and its mechanisms
5.2 A Brief Aside to the History of Phrasal Verbs
5.2.1 From Inseparable Prefix to Particle
5.2.2 Word order SOV > SVO
5.3 Semantic Change in the Particles in VPCs: Literal >Abstract
5.3.1 Metaphorisation in Phrasal Verbs: Between Loss and Gain
6 Conclusion
Diese Arbeit untersucht die syntaktische und semantische Heterogenität von Verb-Partikel-Konstruktionen im Englischen, um deren schwer klassifizierbaren Status zwischen Adverb und Präposition innerhalb generativer Grammatikmodelle zu erörtern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Mechanismen der Partikelbewegung und der Kasuszuweisung in diesen Konstruktionen unter Berücksichtigung diachroner Entwicklungen.
2.1 Phrasal Verbs: The Definition of Phrasal Verbs
The designation phrasal verb is generally used in two senses. Firstly, it serves as a global term for any kind of verb + adverb or preposition combinations , cf. Potter (1965) and Sinclair et al. (1989/2000), and secondly, in its narrow sense, to designate verb – spatial adverb combinations (cf. Kennedy [1920] 1967) such as put on, look up or take in and excludes prepositional verbs such as rely on, think about or depend on, as suggested by Quirk et al. (1972;1985), Palmer (1965) or Claridge (2000), inter alia.
Formally speaking, phrasal verbs consist, first of all, of monosyllabic and non-stative verbs of Germanic origin (cf. Potter 1965:287, Bolinger 1971:xi-xii, Brinton, Akimoto 1999:3), such as break, bring, call, cast, come, cut, do, fall, get, give, go, hang, hold, keep, kick, knock, lay, lie, live, look, make, move, pass, play, pull, push, put, run, send, set, sit, stand, stay, stick, take, talk, throw, turn (cf. Sinclair et al. 2000:vi) and adverbial particles aback, about, above, across, after, against, ahead, along, among, apart, around, as, aside, at, away, back, before, behind, below, beneath, between, beyond, by, down, for, forth, forward, from, in/into, of, off, on/onto, out, over, overboard, past, round, through, to, together, towards, under, up/upon, with, without (Sinclair et al. (2000:v).
1 Introduction: Die Einleitung umreißt die Heterogenität von Verb-Partikel-Konstruktionen und stellt die Herausforderung dar, diese komplexen Strukturen innerhalb linguistischer Frameworks zu beschreiben.
2 A Brief Introduction to Phrasal Verbs: Dieses Kapitel definiert Phrasal Verbs und erläutert deren syntaktische Besonderheiten sowie die Schwierigkeiten einer eindeutigen kategorialen Zuordnung.
3 Lexical status of particles in VPCs: Hier wird die Debatte über den lexikalischen Status der Partikeln geführt und untersucht, ob diese als Präpositionen oder eigenständige Kategorie betrachtet werden sollten.
4 Syntax of Verb Particle Constructions: Das vierte Kapitel widmet sich den generativen Analyseansätzen zur Partikelbewegung, einschließlich der Complex Head- und Small Clause-Analysen.
5 Diachronic Perspective of Phrasal Verbs: Dieser Teil betrachtet die historische Entwicklung von Verb-Partikel-Konstruktionen aus dem System der separablen Präfixe durch Grammatikalisierungsprozesse.
6 Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass die Schwierigkeit der Beschreibung in der engen Bindung an das Verb und der Grammatikalisierung der Partikeln begründet liegt.
Verb-Partikel-Konstruktion, Phrasal Verbs, generative Grammatik, Syntax, Semantik, Grammatikalisierung, Partikelbewegung, Small Clause Analyse, Complex Head Hypothese, Aspekt, Aktionsart, Wortstellung, Sprachwandel, Metaphorisierung, Präpositionaladverb.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Beschreibung von englischen Verb-Partikel-Konstruktionen (Phrasal Verbs) und deren komplexen syntaktischen und semantischen Eigenschaften.
Zentrale Themen sind die Wortstellung, die kategoriale Zugehörigkeit der Partikeln, die Mechanismen der Partikelbewegung und die diachrone Entwicklung durch Grammatikalisierung.
Das Ziel ist es, die Schwierigkeiten aufzuzeigen, die bei der Einordnung von Partikeln in phrasal verbs in etablierte linguistische Frameworks wie die X-Bar-Syntax entstehen.
Die Arbeit nutzt Ansätze aus der generativen Grammatik, vergleicht bestehende Theorien (z. B. Johnson, Kayne, Aarts, Elenbaas) und bezieht historische Sprachdaten ein.
Im Hauptteil werden der lexikalische Status der Partikeln, generative Analysen zur Partikelbewegung (Small Clause, Complex Head) und die historische Entwicklung von separablen Präfixen hin zu Partikeln diskutiert.
Wichtige Begriffe sind Verb-Partikel-Konstruktion, Generative Grammatik, Grammatikalisierung, Partikelbewegung, Aspekt und Wortstellung.
Partikeln besitzen oft einen hybriden Status, da sie keine klare lexikalische Kategorie wie Nomen oder Adjektiv bilden und zwischen der Funktion als Adverb und Präposition oszillieren.
Die Small-Clause-Analyse betrachtet die Partikel als Prädikat eines Small Clause mit dem Objekt als Subjekt, während die Complex-Head-Analyse Verb und Partikel als eine morphologisch-syntaktische Einheit (Complex Head) behandelt.
Die diachrone Perspektive erklärt, wie der Wandel der Wortstellung (OV zu VO) und der Verlust des alten Präfixsystems zur Herausbildung der modernen Verb-Partikel-Konstruktionen geführt haben.
In diesem Kontext bedeutet es, dass Partikeln durch den Verlust ihres ursprünglichen räumlichen/konkreten Inhalts (Bleaching) eine allgemeinere, oft aspektuelle Funktion übernommen haben.
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