Hausarbeit, 2011
50 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Definition von Begriffen
2.1. Einkommen
2.2. Armut
2.2.1. Dimensionen der Armut
2.2.1.1. Ökonomische Dimension von Armut
2.2.1.2. Die soziologische Dimension von Armut
2.2.1.3. Die kulturelle Dimension von Armut
2.2.2. Typologie der Armut
2.2.2.1. Integrierte Armut
2.2.2.2. Marginale Armut
2.2.2.3. Disqualifizierende Armut
2.2.2.4. Einige klassische Definitionen der Armut
2.2.3. Wie kann man Armut messen?
2.3. Reichtum
2.4. Migranten, Ausländer, Menschen mit Migrationshintergrund
2.5. Ansässige
2.6. Überblick über die Lebenslage der Ausländer in Deutschland
3. Vorstellung der Erhebungsorganisationen
3.1. Das IWG
3.2. Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP)
4. Analytischer Teil
4.1. Typ der Erhebung
4.2. Zielgruppen der Untersuchung
4.3. Datenanalyse
4.3.1. Analyse, Vertiefung
4.3.1.1. Einkommen als abhängige Variable
4.3.1.2. Bildung und Berufserfahrung als unabhängige Variable
4.3.2. Veränderung der Zusammensetzung der Bezieher mittlerer Einkommen.
4.3.3. Beitrag ausgewählter Bevölkerungsgruppen zur wachsenden Einkommensungleichheit
4.4. Mögliche Gründe für die ungleichmäßige Verteilung des Reichtums zwischen den Ansässigen und Menschen mit Migrationshintergrund.
4.4.1. Schlechtere Integrationspolitik im Vergleich zu der Mitte der 1980er Jahre
4.4.2. Sinkende Erwerbstätigkeitsquote von Migranten - steigende von Ansässigen
4.5. Gleiche Akademikerquote – aber geringere Arbeitsmarktchancen
4.6. Diskriminierung von Migranten
5. Schluss
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer qualitativen Forschungs- und Analyse-Methodik die Entwicklung der Einkommensverteilung in Deutschland zwischen 1986 und 2006. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit die häufig geäußerte Annahme zutrifft, dass Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland stärker von Armut betroffen sind als ansässige Deutsche.
4.4.1. Schlechtere Integrationspolitik im Vergleich zu der Mitte der 1980er Jahre
Die unangemessene Migrationspolitik in Deutschland trägt ihren Teil dazu bei, dass Menschen mit Migrationshintergrund ein schlechteres Einkommen haben als Ansässige. Sie werden in der Gesellschaft nicht integriert, somit auch nicht auf dem Arbeitsmarkt. Die schlechte Integrationspolitik zeigt sich vor allem in der geringeren Erwerbstätigkeit mit höherer Arbeitslosigkeit und niedrigeren Löhne bei Menschen mit Migrationshintergrund. Außerdem haben Migranten falsche berufliche Qualifikationen, die für den Arbeitsmarkt ungeeignet sind. Sprachliche und kulturelle Barrieren sowie die Diskriminierung von Migranten im Erwerbsleben spielen ebenfalls eine große Rolle.
1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsgegenstands und der Fragestellung zur Einkommens- und Armutsverteilung zwischen Ansässigen und Migranten in Deutschland unter Verwendung sekundärer Daten.
2. Definition von Begriffen: Klärung der wesentlichen ökonomischen und soziologischen Fachbegriffe wie Einkommen, Armut, Reichtum sowie der Abgrenzung zwischen Migranten und Ansässigen.
3. Vorstellung der Erhebungsorganisationen: Präsentation der Datenquellen, konkret des IWG Bonn und des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP), deren Erhebungsmethodik die Grundlage für die Analyse bildet.
4. Analytischer Teil: Detaillierte Untersuchung der Einkommensdaten, Altersstrukturen und Haushaltstypen unter Berücksichtigung von Bildungsstand und Erwerbsbiografien der Zielgruppen.
5. Schluss: Zusammenfassung der Ergebnisse, wonach Migranten im Vergleich zu Ansässigen vermehrt zur einkommensschwachen Bevölkerung zählen, und Formulierung politischer Handlungsempfehlungen.
Einkommen, Armut, Reichtum, Deutschland, Migrationshintergrund, Ansässige, Einkommensverteilung, SOEP, IWG, Arbeitsmarktintegration, Erwerbstätigkeit, Einkommensungleichheit, Soziale Herkunft, Berufsausbildung, Sozialpolitik.
Die Arbeit analysiert die Einkommensstruktur und die Verteilung des Reichtums in Deutschland zwischen 1986 und 2006 mit einem Fokus auf dem Vergleich zwischen Ansässigen und Menschen mit Migrationshintergrund.
Zentrale Felder sind die Armutsgefährdung, die Entwicklung des Medianeinkommens, die Rolle der Bildung und Erwerbsbeteiligung sowie die Auswirkungen der Migrationspolitik auf die wirtschaftliche Teilhabe.
Es wird untersucht, ob die in der Gesellschaft oft geäußerte Aussage, dass Menschen mit Migrationshintergrund stärker von Armut betroffen sind als ansässige Deutsche, durch empirische Daten belegt werden kann.
Der Autor nutzt eine qualitative Auswertung und Interpretation quantitativer Sekundärdaten, die von Forschungsinstituten wie dem IWG Bonn und durch das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) erhoben wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsdefinition, die Vorstellung der Erhebungsorganisationen und eine tiefe Datenanalyse, die nach soziodemographischen Merkmalen wie Alter, Haushaltsform und Qualifikationsgrad differenziert.
Typische Begriffe sind Einkommensungleichheit, Migrationshintergrund, Erwerbsquote, Armutsrisiko und Sozio-ökonomisches Panel.
Ein Grund ist die fehlende Anerkennung ausländischer Abschlüsse sowie die Passungsproblematik der erworbenen Qualifikationen gegenüber den spezifischen Anforderungen deutscher Unternehmen.
Alleinerziehende sind laut der Studie stark überproportional in der Gruppe der Einkommensschwachen vertreten, da der materielle Aufwand in diesen Familienmodellen oft nicht durch ein entsprechendes Einkommen gedeckt wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

