Masterarbeit, 2012
103 Seiten, Note: 1,42
1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsstand
1.3 Konkretisierung der zentralen Fragestellung und Zielsetzung
1.4 Beschreibung des Aufbaus
2. TERMINOLOGISCHE ABGRENZUNG
2.1 Spitzensport
2.2 Spitzensportler
2.3 Spitzenleistung
2.4 Erfolg
2.5 Nachhaltigkeit
2.6 Nachhaltigkeit im Spitzensport
2.7 Soziales Netz
2.8 Einblick in die Grundbegriffe systemischen Denkens
2.9 Systembegriff im Kontext seiner Umwelt
3. EINBLICK IN DIE SOZIOLOGIE DES SPITZENSPORTS
3.1 Kennzeichen des Spitzensports
3.2 Bedeutungsvolle Umwelten des Spitzensports
4. SOZIALISATION UND BINDUNG
4.1 Sozialisation
4.2 Persönlichkeitsmerkmale
4.3 Sozialisations- und Persönlichkeitsentwicklung durch Sport
4.4 Bindungen und Beziehungen
4.5 Bindungen und Beziehungen und die Konsequenzen für den Spitzensport
5. NETZWERKE UND SOZIALE UNTERSTÜTZUNG
5.1 Netzwerke
5.2 Soziale Unterstützung
6. PRIMÄRES NETZWERK DER SPITZENATHLETEN
6.1 Spitzenathlet
6.2 Private Komponente
6.2.1 Eltern
6.2.2 Geschwister
6.2.3 Netzwerk Gleichaltriger und Freundschaften
6.2.4 Partner
6.3 Sportlich-soziale Komponente
6.3.1 Trainer im Spitzensport
6.3.2 Coaching im Spitzensport
6.3.3 Qualifikations- und Persönlichkeitsanforderungen an Sport-Mental-Coachs
7. VORBEREITUNG DER QUALITATIVEN SOZIALFORSCHUNG
7.1 Organisation des Spitzensports in der Schweiz
7.1.1 Swiss Olympic – der Dachverband
7.1.2 Ethik-Charta der Swiss Olympic
7.2 Spitzensport-Konzept in der Schweiz
7.3 Das Cluster Spitzensport Schweiz
7.3.1 Der äußere Ring
7.3.2 Der mittlere Ring
7.3.3 Der innere Ring
7.4 Swiss Ski/Abteilung Ski alpin
8. PLANUNG DER UNTERSUCHUNG
8.1 Methode und Ablauf
8.2 Begründung und Darstellung der Methode
9. DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG
9.1 Postskript des Vorgesprächs der Gruppe 1
9.2 Postskript zur Eröffnung und zur Durchführung am 26.06.20102
9.3 Postskript des Vorgesprächs der Gruppe 2
9.4 Postskript zur Eröffnung und zur Durchführung am 09.08.2012
10. AUSWERTUNG
10.1 Grundlage
10.2 Analyse der Strukturlegetechnik
10.2.1 Inhaltliche Einzelübersicht
10.2.2 Kategorisierung gemäß Punkt 6
10.2.3 Erweiterung der Kategorienbildung
10.2.4 Zuteilung der Faktoren gesamt
10.3 Inhaltsanalyse der Gruppendiskussion
10.4 Interpretation der Ergebnisse
10.4.1 Private Komponente
10.4.2 Sportlich-soziale Komponente
10.4.3 Erweiterte Komponenten
11. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
11.1 Zusammenfassung
11.2 Ausblick
12. KRITISCHE REFLEXION
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen nachhaltigen Höchstleistungen im Spitzensport (hier: Skifahren alpin) und einem unterstützenden sozialen Umfeld. Ziel ist es, die psychologischen Voraussetzungen und die Rolle der unmittelbaren Lebenswelt von Spitzenathleten im Kontext von Sozialisations- und Bindungstheorien sowie systemischen Ansätzen zu überprüfen.
1.1 Problemstellung
Sport hat viele Facetten. Insbesondere die medialen Inszenierungen der Höchstleistungen sorgen für Aufregung, Neugierde, Spannung, Freude, Erholung, Aufschwung und Unterhaltung. Wie kommt es zu sportlichen Spitzenleistungen? Sind Träume, Talent, Gesundheit, systematisches Training und ein starker Wille ausreichend? Was brauchen Athleten um nachhaltig erfolgreich sein zu können? Im Hochleistungssport findet diese Frage kaum Aufmerksamkeit (vgl. Hänsel, Sternecker, Wollsching-Strobel, Wollsching-Strobel, 2009, S. 261). Da jedoch nur wenige Spitzenathleten auf lange erfolgreiche Karrieren zurückblicken können, ist diese Entwicklung schwer nachvollziehbar (vgl. Hänsel, Sternecker, Wollsching-Strobel, Wollsching-Strobel, 2009, S. 260).
Sind nachhaltige Spitzenleistungen von einem unterstützenden Umfeld abhängig? Folgende Aussage gibt vielleicht eine Antwort: „Becoming a swimmer, especially a successful swimmer, is much more than one person`s doing“(vgl. Weber, 2003, S. 12, zit. n. Kalinowski, 1985, S. 156). Dies gilt nach Weber (2003, S. 12) nicht nur für den Schwimmsport, sondern für den gesamten Spitzensport. Doch wer gehört zu diesem Personenkreis und wie sollen diese miteinander agieren?
Gehören zu diesem Kreis das Management, das Ärzteteam, das Trainerteam? Oder sind es die Eltern, Geschwister, Gleichaltrige, Lehrer, Ausbilder und Partner? Oder ist es das gesamte Netzwerk der genannten Gruppen? Welche Rolle spielt die gesamte unmittelbare Lebenswelt der Spitzenathleten?
Gemäß den Ausführungen von Hinde (1993, S. 7) bietet ein funktionierendes Netz persönlicher Beziehungen einen grundlegenden Schutz gegen Gefährdungen der psychischen und physischen Gesundheit. Vielleicht ist das auch die entscheidende Unterstützungsquelle für erfolgreiche, nachhaltige Höchstleistungen im Skifahren alpin während einer fordernden Wintersaison? In jedem Fall sind es die Beziehungen zu Mitmenschen, die die Persönlichkeitsentwicklung mitgestalten und das Leben nachhaltig prägen (vgl. Hinde, 1993, S. 7).
1. EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der Arbeit im Hinblick auf das soziale Umfeld und erläutert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Thesis.
2. TERMINOLOGISCHE ABGRENZUNG: Hier werden zentrale Begriffe wie Spitzensport, Erfolg, Nachhaltigkeit und soziale Systeme theoretisch eingeordnet.
3. EINBLICK IN DIE SOZIOLOGIE DES SPITZENSPORTS: Beleuchtet die soziologischen Kennzeichen des Hochleistungssports sowie die Bedeutung von Medien, Wirtschaft und Politik als Umweltsysteme.
4. SOZIALISATION UND BINDUNG: Analysiert, wie frühe Bindungserfahrungen und Sozialisationsprozesse die Entwicklung von Athleten und deren Beziehungsfähigkeit prägen.
5. NETZWERKE UND SOZIALE UNTERSTÜTZUNG: Beschreibt die Funktion von sozialen Netzwerken als Schutzfaktor und die Bedeutung inhaltlicher Unterstützungsleistungen.
6. PRIMÄRES NETZWERK DER SPITZENATHLETEN: Detaillierte Betrachtung der wichtigsten Bezugspersonen, unterteilt in die private Komponente und die sportlich-soziale Komponente wie Trainer und Coachs.
7. VORBEREITUNG DER QUALITATIVEN SOZIALFORSCHUNG: Stellt das organisatorische Umfeld des Schweizer Spitzensports (Swiss Olympic, Swiss Ski) dar.
8. PLANUNG DER UNTERSUCHUNG: Beschreibt die methodische Vorgehensweise, das Design der Gruppendiskussionen und die Strukturlegetechnik.
9. DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG: Dokumentiert den praktischen Ablauf der Interviews und die Teilnehmerstruktur.
10. AUSWERTUNG: Bietet eine detaillierte Analyse der erhobenen Daten durch Kategorisierung und Interpretation der Gruppendiskussionen.
11. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschung und Trainerbildung.
Spitzensport, Skifahren alpin, soziales Umfeld, soziale Netzwerke, Bindungstheorie, Trainer-Athleten-Beziehung, soziale Unterstützung, nachhaltige Höchstleistungen, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Systemtheorie, Gruppendiskussion, Strukturlegetechnik, Karriereentwicklung, Leistungsförderung.
Die Arbeit untersucht den Einfluss des sozialen Umfelds auf die Erbringung und Erhaltung nachhaltiger Höchstleistungen im alpinen Skisport.
Die zentralen Themen umfassen die Rolle der Familie, von Trainern, Freunden und Partnern sowie die Bedeutung von Sozialisation und psychologischen Bindungsmustern für Athleten.
Das Ziel ist die Überprüfung des Zusammenhangs zwischen einem unterstützenden sozialen Netzwerk und der Fähigkeit von Leistungssportlern, nachhaltig erfolgreich zu sein.
Es handelt sich um eine qualitative Sozialforschung, bestehend aus Gruppendiskussionen mit aktiven und ehemaligen Rennläufern sowie einer inhärenten Strukturlegetechnik.
Der Hauptteil umfasst sowohl eine fundierte theoretische Aufarbeitung der soziologischen und psychologischen Grundlagen als auch die empirische Auswertung der Interviews und grafischen Darstellungen.
Zu den Schlüsselwörtern gehören Spitzensport, soziale Unterstützung, Trainer-Athleten-Beziehung, Systemtheorie, Nachhaltigkeit und Persönlichkeitsentwicklung.
Da es sich um einen Hochleistungssport handelt, bei dem der Athlet oft isoliert und unter hohem psychischen Druck steht, fungiert ein stabiles soziales Netzwerk als wesentliche Ressource für die physische und psychische Gesundheit.
Der Trainer wird als Schlüsselperson wahrgenommen; die Untersuchung zeigt jedoch, dass seine Bedeutung als unterstützende Kraft individuell variiert und oft eine hohe Sozialkompetenz und Psychologie-Verständnis erfordert.
Die private Komponente umfasst Eltern, Geschwister und Partner als fundamentale emotionale Basis, während die sportlich-soziale Komponente den professionellen Bereich wie Trainer, Mentaltrainer und Servicemann abdeckt.
Die Autorin empfiehlt, die pädagogischen und psychologischen Kenntnisse in der Trainerausbildung zu verstärken, da diese Fähigkeiten für den nachhaltigen Erfolg der Athleten ebenso wichtig sind wie technisches Fachwissen.
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