Diplomarbeit, 2011
98 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Umfeld
1.1.1 Das Unternehmen
1.1.2 Die Abteilung
2 Stand der Technik
2.1 NC-Verfahrenskette
2.1.1 NC-Verfahrenskette vs. Wasserfallmodell
2.1.2 Eigenschaften und Vorteile des Wasserfallmodells
2.1.3 Nachteile des Wasserfallmodells
2.2 Informationserzeugung in der NC-Verfahrenskette
2.2.1 Konstruktion
2.2.2 Grobplanung
2.2.3 Feinplanung
2.2.4 Informationstransfer zwischen Planungs- und Fertigungsbereich
2.2.5 Das CLDATA
2.2.6 CLDATA – Nebenteile des Satztyps 2000
2.2.7 Der NC-Postprozessor
2.2.8 G-Code
3 Die Lösung - Prozessoptimierung
3.1 Neues Prozessmodell für die Prototypenteilefertigung
3.1.1 Grobentwurf (Iteration 1)
3.1.2 Feinentwurf (Iteration 2)
3.1.3 Realisierung (Iteration 3)
3.1.4 Vorteile der Fertigungsspirale gegenüber der NC-Verfahrenskette
4 Die Lösung - Extended cutter location (XCL)
4.1 Warum XML?
4.2 Das XML-Schema (XCL.XSD)
4.2.1 Erläuterung der XMLSpy Symbole
4.2.2 XCL-Globale Elemente
4.2.3 XCL-Gruppen
4.2.4 Der Wurzelknoten (xcl)
4.2.5 Der „head“-Knoten (head)
4.2.6 Der „Werkzeug“-Knoten (tool)
4.2.7 Der „Aufspannungs“-Knoten (clamping)
4.2.8 Der „Sequenz“-Knoten (sequence)
4.2.9 Der „head“-Knoten (head) der Sequenz
5 Die Lösung – Integration in die vorhandene Prozess- und Systemlandschaft
5.1 Die Netzwerkumgebung
5.2 Der XCL-Manager
6 Ausblick
6.1 Umsetzung des XCL-Formates in der eigenen Abteilung
6.2 Entwicklung einer neuen DIN-Norm
6.3 Der „geometry“-Knoten
6.4 Schlusswort
Diese Arbeit zielt darauf ab, den Informationsfluss zwischen dem Planungs- und dem Fertigungsbereich bei der Prototypenfertigung zu optimieren, indem das bestehende CLDATA-Format durch ein XML-basiertes Datenformat ersetzt und in ein effizientes Prozessmodell integriert wird.
2.1.3 Nachteile des Wasserfallmodells
Für Werkstätten, die sich mit der Fertigung von Prototypen bzw. Versuchsteilen beschäftigen, ist dieses Vorgehensmodell nur bedingt geeignet. Im Fertigungsalltag überwiegen sogar die Nachteile des Wasserfallmodells.
Diese Nachteile sind (WIKI02, 2011):
Abfolgeproblem Einzelne Phasen laufen in der Theorie nacheinander ab, in der Praxis sind jedoch Rückschritte oft unvermeidlich.
Abgrenzungsproblem Eindeutig voneinander abgegrenzte Phasen sind unrealistisch – der Übergang zwischen ihnen ist in Wirklichkeit fließend: Teile eines Systems können sich noch in der Planung befinden, während andere schon in der Ausführung oder im Gebrauch sind.
Fehler und Änderungstoleranz o Frühes Festschreiben der Anforderungen ist sehr problematisch, was eventuell zu teuren Änderungen führt (mehrmals wiederholtes Durchlaufen des Prozesses bei Änderungen). o Unflexibel gegenüber Änderungen und im Vorgehen (Phasen müssen sequenziell abgearbeitet werden). o Fehler werden unter Umständen spät erkannt (Big Bang) und müssen mit erheblichem Aufwand entfernt werden.
Angemessenheitsproblem Je allgemeiner ein Schema ist, auf desto mehr Projekte ist es anwendbar – aber desto weniger Informationen sind in ihm enthalten. Je konkreter / detaillierter ein Schema ist, desto festgelegter ist es und auf desto weniger Projekte ist es anzuwenden.
1 Einleitung: Vorstellung der Problematik veralteter Schnittstellen in der NC-Verfahrenskette und Motivation für die Entwicklung eines XML-basierten Formates zur Optimierung des Informationsflusses.
2 Stand der Technik: Analyse der bestehenden NC-Verfahrenskette, der Prozessschritte, des Wasserfallmodells sowie eine detaillierte technische Einführung in das CLDATA-Format und den NC-Postprozess.
3 Die Lösung - Prozessoptimierung: Einführung eines neuen Prozessmodells, der NC-Fertigungsspirale, um die Abstimmungsprobleme zwischen Planung und Fertigung durch ein iteratives Vorgehen zu lösen.
4 Die Lösung - Extended cutter location (XCL): Beschreibung der technischen Spezifikation des neuen XCL-Formates, des zugrundeliegenden XML-Schemas und der Struktur einzelner Knoten wie head, tool und sequence.
5 Die Lösung – Integration in die vorhandene Prozess- und Systemlandschaft: Diskussion zur praktischen Implementierung in Firmennetzwerke und Vorstellung des XCL-Managers zur Erzeugung und Verwaltung der Daten.
6 Ausblick: Überlegungen zur weiteren Entwicklung, zur möglichen Standardisierung als DIN-Norm und zur tieferen Geometriebeschreibung im XCL-Format.
NC-Verfahrenskette, CLDATA, XML, XCL, Fertigungsspirale, Prozessoptimierung, CAD-CAM, Postprozessor, Prototypenfertigung, Datenaustausch, Informationsfluss, Werkzeugverwaltung, DIN 66215, G-Code, Systemintegration.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des Informationsflusses in der NC-Fertigung, indem ein neues XML-basiertes Datenformat für den Datenaustausch zwischen Planung und Produktion entwickelt wird.
Zentrale Themen sind die NC-Verfahrenskette, die Überwindung der Schwachstellen traditioneller Modelle wie dem Wasserfallmodell, die Einführung eines iterativen Prozessmodells und die Definition eines neuen XML-basierten Formats namens XCL.
Das primäre Ziel ist es, durch die Umwandlung von CLDATA-Daten in ein strukturiertes XCL-Format (XML) eine effizientere und modernere Datenbasis für die Fertigung zu schaffen, die den heutigen Anforderungen moderner Steuerungen entspricht.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse des Stands der Technik, dem Entwurf eines neuen, angepassten Prozessmodells (Fertigungsspirale) und der formalen Definition eines XML-Schemas (XCL.XSD) als technischer Lösungsansatz.
Der Hauptteil analysiert die Schwachstellen der aktuellen NC-Verfahrenskette, definiert das neue Prozessmodell "NC-Fertigungsspirale" und spezifiziert detailliert das XCL-Format sowie dessen Integration in die bestehende Systemlandschaft.
Wichtige Begriffe sind NC-Verfahrenskette, CLDATA, XML, XCL, Fertigungsspirale, Prozessoptimierung, CAD-CAM und Systemintegration.
Im Gegensatz zum sequenziellen Wasserfallmodell, das Fehler oft erst spät erkennt, erlaubt die Fertigungsspirale durch ihren iterativen Charakter eine frühzeitige Abstimmung zwischen Konstruktion und Fertigung und damit eine schnellere Fehlerbehebung.
Das CLDATA-Format ist veraltet und kann nicht alle für die Fertigung relevanten modernen Informationen (wie komplexe Werkzeugdaten oder spezifische Maschinenfunktionen) abbilden, was zu Informationsverlusten bei der Datenübergabe führt.
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