Magisterarbeit, 2004
138 Seiten, Note: sehr gut
1. EINLEITUNG
1.1 Begründung des Untersuchungsgegenstandes
1.2 Zielsetzung und Abgrenzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. DEFINITORISCHE ABGRENZUNG
2.1 Verschiedene Dimensionen des Electronic Commerce
2.2 Verschiedene Ausprägungen der Logistik
3. HINTERGRÜNDE UND ENTWICKLUNG DES ELECTRONIC COMMERCE
3.1 Grundlage und Gegenstand des Internet
3.1.1 Entwicklung
3.1.2 Dienste
3.1.3 Nutzung
3.2 Entwicklung des Electronic Commerce
3.2.1 Weltweite Entwicklung des Electronic Commerce
3.2.2 Entwicklung des Electronic Commerce in Deutschland
3.2.2.1 Business-to-Business
3.2.2.2 Business-to-Consumer
3.2.3 Branchenerwartungen
4. OLD ECONOMY UND DIE NEUE „INTERNET-ÖKONOMIE“
5. POTENTIALE DER OLD ECONOMY DURCH ELECTRONIC COMMERCE
5.1 Wettbewerbsstrategische Potentiale des Electronic Commerce
5.1.1 Kostenführerschaftsstrategie
5.1.2 Differenzierungsstrategie
5.1.3 Hybridstrategie
5.2 Einsatzpotentiale entlang der Wertschöpfungskette
5.3 Potentialanalyse ausgewählter Marketinginstrumente eines Unternehmens
5.3.1 Kommunikationspolitik im Electronic Commerce
5.3.3.1 Online-Werbung im virtuellen Raum
5.3.3.2 One-to-One-Marketing
5.3.3.3 Affiliate Marketing
5.3.2 Produktpolitik im Zeitalter des Electronic Commerce
5.3.2.1 Produkteignung und Produktsubstitution durch digitale Güter
5.3.2.2 Mass Customization als Differenzierungsmerkmal im EC
5.3.3 Distributionspolitik im Electronic Commerce
5.3.3.1 Potentiale einer Multichannel-Strategie
5.4 Potentialanalyse der Distributionslogistik eines Unternehmens
5.4.1 Besonderer Stellenwert der Electronic Logistics
5.4.2 E-Fulfillment
5.5 Risiken und Hemmnisse bei der Nutzung von Electronic Commerce
5.6 Potentiale des Electronic Commerce aus Sicht ausgewählter Branchen
5.6.1 Automobilindustrie
5.6.2 Textilwirtschaft
6. OPTIMIERUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR INTEGRATOREN AUF GRUNDLAGE DER POTENTIALANALYSE
6.1 Einordnung von Integratoren in den logistischen Kontext
6.1.1 Genese von Integratoren
6.1.2 Einordnung in das Segment der Kurier-, Express- und Paketdienste
6.1.3 Einordnung in das System der Verkehrsträger und den Güterverkehrsmarkt
6.1.4 Derzeitige Marktstruktur und Tendenzen auf dem deutschen KEP-Markt
6.2 Wachstumspotential des KEP-Markts durch Electronic Commerce
6.3 Integration in Wertschöpfungsketten als Chance für KEP-Dienstleister
6.3.1 Optimierungsmöglichkeiten durch E-Fulfillment
6.3.3.1 Tracking & Tracing
6.3.3.2 Barcoding
6.3.3.3 Transpondertechnologien
6.3.2 Value-Added-Services
6.4 Optimierungsansätze bei ausgewählten Marketinginstrumenten
6.4.1 Kommunikationspolitik
6.4.2 Produktpolitik
6.5 Optimierung der Distributions- und Transportlogistik
6.5.1 Logistik der Endkundenbelieferung
6.5.2 Logistische Abwicklung zwischenbetrieblicher Geschäfte
6.5.3 Integratoren als Outsourcing-Partner
7. FORMULIERUNG DER HYPOTHESEN UND EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
7.1 Formulierung der Hypothesen
7.2 Auswahl eines empirischen Analyseverfahrens
7.3 Vorgehensweise bei der empirischen Untersuchung
7.4 Aufbau der Befragung
7.5 Überlegungen zum Analyseverfahren
7.5.1 Auswahl des geeigneten Interviewtyps
7.5.2 Stärken und Schwächen des gewählten Interviewtyps
7.5.3 Auswahl und Funktion der ExpertInnen
7.5.4 Hilfsmittel für die Interviewdurchführung
7.6 Erarbeitung eines Gesprächleitfadens
7.7 Ergebnisse der Expertenbefragung
7.7.1 Allgemeine Einschätzungen
7.7.2 Nutzung von Electronic Commerce im Unternehmen
7.7.2.1 Entwicklung in der Vergangenheit
7.7.2.2 Aktuelle Nutzung von E-Commerce
7.7.2.3 Zukünftige Entwicklungspotentiale des E-Commerce
7.7.3 E-Commerce und Logistik
8. RÄUMLICHE AUSWIRKUNGEN DER OPTIMIERUNGSANSÄTZE
9 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Ziel der Arbeit ist die Identifizierung der Potentiale des Electronic Commerce (EC) bei Unternehmen der Old Economy in Deutschland, um daraus theoretisch, empirisch und methodisch Optimierungsmöglichkeiten für Logistik-Integratoren abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Folgen der EC-Einsatz in der Old Economy für die Entwicklung von Integratoren hat und welche Möglichkeiten diese haben, ihre Geschäftsfelder durch logistische Mehrwertdienste in Wertschöpfungsketten zu optimieren.
5.3.3.3 Affiliate Marketing
Affiliate Marketing ist integrativer Bestandteil der Online-Werbung und ein relativ neues Marketing- und Vertriebskonzept. Der Grundgedanke ist die Eröffnung neuer Vertriebskanäle und der direkte Verkauf von Waren und Dienstleistungen auf Partner-Websites. Dieses Konzept basiert auf dem Zusammenspiel der drei Beteiligten Merchant, dem ursprünglichen Anbieter von Waren und Dienstleistungen, Affiliate, seinem Partner, der ihm hilft, einen zusätzlichen Vertriebskanal zu erschließen und dem Endkunden (vgl. Lücke, 2001, S. 1). Das Konzept beruht auf der Tatsache, daß das Angebot eines Merchants grundsätzlich für bestimmte Zielgruppen interessant ist. Man geht davon aus, daß Endkunden im Internet primär Websites besuchen, die eine hohe Affinität zu ihren Interessen aufweisen. Als Beispiel dienst hier der Kauf eines Reisekoffers, bei dem das Kaufbedürfnis erst geweckt wird, nachdem eine Reise gebucht oder geplant wurde (vgl. Lücke, 2001, S. 1). Das in Deutschland bekannteste Affiliate Programm wird seit Mitte 1999 vom elektronischen Buchhändler amazon.com aufgesetzt.
Laut Forrester Research wurden im Jahr 1999 bereits 18 % des gesamten Online-Einzelhandels in den USA über Affiliate Websites generiert. In einer 1999 veröffentlichten Studie („New Affiliate Marketing Models“) wird vorausgesagt, daß der Anteil der Online-Umsätze, der über Affiliate Websites generiert wird, bis 2003 auf 21 % steigen wird (vgl. o. V., 2002a, S. 6). Diese Form des Marketings ist auch für KEP-Dienstleister interessant, da z. B. ein Kunde eines Online-Shops automatisch Angebote oder zusätzliche Leistungen zur logistischen Abwicklung seiner Bestellung erhalten kann.
1. EINLEITUNG: Definiert das Thema, begründet das Interesse an EC-Potentialen in der Old Economy und erläutert Aufbau sowie Zielsetzung der Arbeit.
2. DEFINITORISCHE ABGRENZUNG: Erarbeitet grundlegende Definitionen für Old Economy, Electronic Commerce sowie verschiedene Dimensionen der Logistik und E-Logistics.
3. HINTERGRÜNDE UND ENTWICKLUNG DES ELECTRONIC COMMERCE: Analysiert die technologischen Wurzeln des Internet und die Entwicklung sowie Wachstumsprognosen des EC in Deutschland und weltweit.
4. OLD ECONOMY UND DIE NEUE „INTERNET-ÖKONOMIE“: Beleuchtet das Spannungsfeld zwischen traditionellen Wirtschaftsstrukturen und den Prinzipien der Internet-Ökonomie.
5. POTENTIALE DER OLD ECONOMY DURCH ELECTRONIC COMMERCE: Untersucht strategische Wettbewerbsvorteile und spezifische Potentiale entlang der Wertschöpfungskette, inklusive Marketing- und Logistikaspekten.
6. OPTIMIERUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR INTEGRATOREN AUF GRUNDLAGE DER POTENTIALANALYSE: Überträgt die Potentialanalyse auf die spezifische Rolle von Integratoren im KEP-Markt und definiert Ansätze für Mehrwertdienste.
7. FORMULIERUNG DER HYPOTHESEN UND EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Beschreibt die empirische Erhebung mittels Experteninterviews und wertet die Ergebnisse hinsichtlich der Hypothesen aus.
8. RÄUMLICHE AUSWIRKUNGEN DER OPTIMIERUNGSANSÄTZE: Diskutiert die verkehrlichen Folgen des EC-Wachstums und die Auswirkungen auf die Raumstruktur durch logistische Optimierungen.
9 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fasst die theoretischen und empirischen Ergebnisse zusammen und bewertet kritisch das Potential von Integratoren im EC-Kontext.
Electronic Commerce, Old Economy, Logistik, Integratoren, KEP-Markt, Wertschöpfungskette, E-Fulfillment, Supply-Chain-Management, Wettbewerbsstrategie, Mass Customization, E-Logistics, Online-Marketing, Outsourcing, Internet-Ökonomie, Distributionslogistik
Die Magisterarbeit untersucht die Potentiale des Electronic Commerce für Unternehmen der sogenannten Old Economy in Deutschland und leitet daraus Strategien für Logistikdienstleister, speziell für Integratoren, ab.
Zentrale Felder sind die wettbewerbsstrategische Einordnung von Unternehmen im EC, die Bedeutung von E-Logistik sowie die Rolle von Integratoren in der physischen Verteilung von durch EC generierten Warenströmen.
Das Ziel ist es, aus den EC-Potentialen der Old Economy konkrete Optimierungsmöglichkeiten für Integratoren (z. B. DHL, UPS) zu identifizieren, um deren Rolle in der modernen Wertschöpfungskette zu stärken.
Es handelt sich um eine qualitative empirische Untersuchung. Die Ergebnisse basieren auf Experteninterviews mit elf Entscheidungsträgern aus Unternehmen der Handels- und Automobilbranche.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der EC-Potentiale (Marketing und Logistik) und eine praktische Untersuchung der Optimierungsansätze für Integratoren, gestützt durch empirische Daten.
Electronic Commerce, Old Economy, Logistik, Integratoren, KEP-Markt, Wertschöpfungskette, E-Fulfillment und Supply-Chain-Management sind die prägenden Begriffe.
Die Arbeit definiert Old Economy über das Fehlen primärer, rein durch IuK-Technologien bedingter Geschäftsmodelle, wobei diese Unternehmen nun versuchen, durch EC ihre Marktposition zu stärken.
Die Logistik wird als "Achillesferse" des EC bezeichnet, da der Erfolg eines elektronischen Handels maßgeblich von der Qualität der physischen Distribution und den angebotenen Mehrwertdiensten (wie Tracking & Tracing) abhängt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

