Bachelorarbeit, 2012
111 Seiten, Note: 1,7
1. Grundlegung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
1.3 Begriffs-Kennzeichnung
2. Der Markt für Wirtschaftsprüfung: Ein Überblick
3. Historie zentraler EU-Richtlinien zum Thema Abschlussprüfung
3.1 Richtlinie über den Jahresabschluss von Gesellschaften bestimmter Rechtsformen (78/660/EWG)
3.2 Richtlinie über die Zulassung der mit der Pflichtprüfung der Rechnungslegungsunterlagen beauftragten Personen (84/253/EWG)
3.3 Richtlinie über Abschlussprüfungen von Jahresabschlüssen und konsolidierten Abschlüssen (2006/43/EG)
4. Das Weißbuch zur Reform der Abschlussprüfung: Die Entstehung
4.1 Gründe für weitere Regulierungen
4.2 Entstehungsverlauf des Weißbuchs
5. Der Richtlinienvorschlag zur Verbesserung des Binnenmarktes für gesetzliche Abschlussprüfungen
5.1 Inhalte des Richtlinienvorschlags
5.2 Ziele des Richtlinienvorschlags
6. Auswirkungen des Richtlinienvorschlags
6.1 Reaktionen und Einschätzungen zum Richtlinienvorschlag
6.1.1 Beschluss des Bundesrats
6.1.2 Stellungnahme der Wirtschaftsprüferkammer
6.1.3 Stellungnahme der Abschlussprüferaufsichtskommission
6.1.4 Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer
6.2 Auswertung des Fragebogens zum Richtlinienvorschlag
7. Zusammenfassung und Ausblick
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des EU-Richtlinienvorschlags zur Verbesserung des Binnenmarktes für gesetzliche Abschlussprüfungen auf den deutschen Prüfungsmarkt und analysiert dabei kritisch die Reaktionen maßgeblicher Interessengruppen wie Bundesrat, Wirtschaftsprüferkammer und IDW.
1.1 Problemstellung
Am 30. November 2011 veröffentlichte die Kommission der Europäischen Union (im Folgenden: EU) einen Vorschlag für eine Richtlinie zur Verbesserung des Binnenmarktes für gesetzliche Abschlussprüfungen.
Dieser Richtlinienvorschlag soll zur Änderung der aus dem Jahr 2006 stammenden Richtlinie über Abschlussprüfungen von Jahresabschlüssen und konsolidierten Abschlüssen (im Folgenden: Abschlussprüferrichtlinie) führen.
Ziel der geplanten Richtlinie: Verbesserung des Binnenmarktes für gesetzliche Abschlussprüfungen sowie Wiederherstellung des Vertrauens der Verbraucher in die Zuverlässigkeit der gesetzlichen Abschlussprüfungen.
1. Grundlegung: Einführung in die Problemstellung, den Untersuchungsaufbau und die Definition zentraler Begriffe für die Arbeit.
2. Der Markt für Wirtschaftsprüfung: Ein Überblick: Darstellung der hohen Marktkonzentration und der Dominanz der „Big Four“-Gesellschaften in Deutschland.
3. Historie zentraler EU-Richtlinien zum Thema Abschlussprüfung: Überblick über die Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Abschlussprüfer auf EU-Ebene.
4. Das Weißbuch zur Reform der Abschlussprüfung: Die Entstehung: Analyse der Ursachen für die Reformbemühungen und des Entstehungsprozesses des Weißbuchs.
5. Der Richtlinienvorschlag zur Verbesserung des Binnenmarktes für gesetzliche Abschlussprüfungen: Ausführliche inhaltliche Erläuterung der geplanten Änderungen und der spezifischen Ziele des Richtlinienvorschlags.
6. Auswirkungen des Richtlinienvorschlags: Analyse der Reaktionen von Fachgremien und Auswertung einer durchgeführten Umfrage unter großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
7. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der zentralen Ergebnisse und Einschätzung künftiger Entwicklungen im Hinblick auf die Reformpläne.
Abschlussprüfung, EU-Richtlinie, Binnenmarkt, Big Four, Wirtschaftsprüfer, Marktkonzentration, Prüfungsqualität, Wirtschaftsprüferkammer, Finanzkrise, Aufsicht, Transparenz, Prüfungsstandards, ISA, Reform, Interessengruppen
Die Arbeit analysiert kritisch den EU-Richtlinienvorschlag zur Reform des Binnenmarktes für gesetzliche Abschlussprüfungen und dessen mögliche Auswirkungen auf den deutschen Markt.
Der Fokus liegt auf der Marktkonzentration, den Hintergründen der EU-Reformen, den Inhalten des neuen Richtlinienvorschlags sowie den Positionen der deutschen Berufsverbände und Aufsichtsbehörden.
Ziel ist es, die geplanten EU-Vorschriften vorzustellen, ihre Auswirkungen auf den deutschen Markt zu untersuchen und die fachlichen Reaktionen darauf fundiert zu würdigen.
Es handelt sich um eine literarische Arbeit, die durch eine eigene, per E-Mail durchgeführte Umfrage unter den 23 größten deutschen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ergänzt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die Historie der Richtlinien, die Entstehung des aktuellen Reformvorschlags, eine detaillierte Inhaltsanalyse der Richtlinie sowie die Untersuchung von Stellungnahmen maßgeblicher Interessengruppen.
Wichtige Begriffe sind Abschlussprüfung, Marktkonzentration, Prüfungsqualität, EU-Binnenmarkt, Unabhängigkeit, Aufsicht und Berufsständische Interessen.
Der Bundesrat sieht unter anderem das Subsidiaritätsprinzip verletzt, lehnt die zentrale Aufsicht ab und warnt vor einer Überregulierung durch die Ausweitung des Begriffs „Unternehmen von öffentlichem Interesse“.
Die WPK befürchtet eine Gefährdung der Unabhängigkeit, übt Fundamentalkritik an der Öffnung für berufsfremde Investoren und hält die Regulierung freiwilliger Prüfungen für unverhältnismäßig.
Das IDW unterstützt die Anwendung internationaler Prüfungsstandards (ISA), lehnt jedoch die Liberalisierung der Eigentumsverhältnisse und die geplante Aufsichtsstruktur sowie die Ausweitung der Regulierungen ab.
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