Bachelorarbeit, 2013
57 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1 Das Krankheitsbild der Demenz
1.1 Epidemiologie
1.2 Ätiologie
1.3 Diagnostik
1.4 Therapie und Intervention
2 Modell der Validation nach Feil für den Umgang mit verwirrten, sehr alten Menschen
2.1 Grundlegende Annahmen der Validation
2.2 Demenzverständnis nach FEIL
2.3 Verlauf der Demenz nach FEIL
2.3.1 Phase I – mangelhafte Orientierung
2.3.2 Phase II – Zeitverwirrtheit
2.3.3 Phase III – Sich wiederholende Bewegungen
2.3.4 Phase IV – Vegetieren
2.4 Ziele der Validation
2.5 Anforderungen an die Pflegekräfte
2.6 Methoden der Validation
2.6.1 Die drei Schritte der individuellen Validation
2.6.2 Validation in Gruppen
3 Modell der person-zentrierten Pflege nach KITWOOD für den Umgang mit dementiell veränderten Menschen
3.1 Grundlegende Annahmen der person-zentrierten Pflege
3.2 Demenzverständnis nach KITWOOD
3.3 Verlauf der Demenz nach KITWOOD
3.4 Ziele der person-zentrierten Pflege
3.5 Anforderungen an die Pflegekräfte
3.6 Methoden der person-zentrierten Pflege
3.6.1 Dementia Care Mapping
3.6.2 Positive Interaktionen
4 Vergleich von Validation und person-zentrierter Pflege
4.1 Die grundlegenden Annahmen
4.2 Das Demenzverständnis
4.3 Der Verlauf der Demenz
4.4 Die Ziele der Modelle
4.5 Die Anforderungen an die Pflegenden
4.6 Die Methoden
4.7 Zwischenbilanz
5 Relevanz des Arbeitsfeldes für die Soziale Arbeit
5.1 Demenz als Herausforderung für die Soziale Altenarbeit
5.2 Soziale Arbeit in stationären Altenpflegeeinrichtungen
5.2.1 Alltagsbegleitung, -betreuung und -gestaltung
5.2.2 Angehörigenarbeit
5.2.3 Arbeit mit Mitarbeitern und dem Team
5.2.4 Konzeptentwicklung
5.2.5 Öffentlichkeitsarbeit
5.2.6 Zwischenbilanz
6 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht und vergleicht die zwei Ansätze "Validation nach Feil" und "person-zentrierte Pflege nach Kitwood" im Umgang mit Menschen mit Demenz. Ziel ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden dieser Modelle zu analysieren und aufzuzeigen, welchen wertvollen Beitrag die Soziale Arbeit in stationären Altenpflegeeinrichtungen leisten kann, um die Lebensqualität und den zwischenmenschlichen Umgang mit Betroffenen zu verbessern.
2.1 Grundlegende Annahmen der Validation
Grundlegend stützen sich die Methoden und Prinzipien der Validation nach FEIL auf ERIKSONs Theorie der Lebensabschnitte. ERIKSON schreibt, dass es in jedem Lebensabschnitt eines Menschen eine bestimmte Lebensaufgabe gibt, welche es zu vollenden gilt.
In der Phase des Säuglingsalters lernt der Mensch Vertrauen zu fassen. Ein Baby lebt ständig in der Gegenwart und ist nicht in der Lage Vergangenheit oder Zukunft wahrzunehmen. Wird es allein gelassen, so fühlt es seine momentanen Bedürfnisse stärker und wird unruhig, fängt an zu weinen. Kommt die Mutter immer wieder zu ihrem unruhigen oder weinenden Kind zurück, so kann dieses lernen, dass es liebenswert ist, dass es nicht verlassen und nicht zurückgestoßen wird. Ist es dem Kind in dieser Phase nicht möglich Vertrauen zu fassen, so ist der Grundstein für eigenverantwortliches Denken und Handeln nicht gelegt worden und die weitere Entwicklung wird sich schwierig gestalten.
In der frühen Kindheit lernt der Mensch Dinge zu beherrschen und Regeln einzuhalten. Grundlage dafür ist das Vertrauen, welches er im Säuglingsalter aufgebaut hat. Das braucht er um Dinge immer wieder zu probieren, bis sie funktionieren.
1 Das Krankheitsbild der Demenz: Dieses Kapitel erläutert die medizinischen und epidemiologischen Grundlagen der Demenz, einschließlich der Ursachen und gängigen diagnostischen sowie therapeutischen Verfahren.
2 Modell der Validation nach Feil für den Umgang mit verwirrten, sehr alten Menschen: Das Kapitel führt in das Validationskonzept ein, beleuchtet die vier Phasen der Demenz nach Feil und beschreibt die praktischen Methoden für den Umgang mit Betroffenen.
3 Modell der person-zentrierten Pflege nach KITWOOD für den Umgang mit dementiell veränderten Menschen: Hier wird der person-zentrierte Ansatz nach Kitwood dargestellt, der den Fokus auf die soziale Beziehung und das "Personsein" als zentrales Element der Pflege legt.
4 Vergleich von Validation und person-zentrierter Pflege: In diesem Kapitel werden beide Modelle gegenübergestellt und hinsichtlich ihrer theoretischen Annahmen, Ziele und Methoden analysiert.
5 Relevanz des Arbeitsfeldes für die Soziale Arbeit: Das Kapitel erörtert, warum Sozialarbeiter in stationären Altenpflegeeinrichtungen unverzichtbar sind und welche konkreten Aufgaben sie übernehmen können.
6 Fazit und Ausblick: Diese abschließenden Gedanken plädieren für ein ganzheitliches Verständnis von Demenz und eine gesellschaftliche Abkehr von rein defizitorientierten Stigmatisierungen.
Demenz, Validation, person-zentrierte Pflege, Naomi Feil, Tom Kitwood, Soziale Arbeit, stationäre Altenpflege, Empathie, Kommunikation, Lebensqualität, Biografiearbeit, Dementia Care Mapping, psychosoziale Intervention, Alterskrankheiten, Pflegewissenschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der professionellen Betreuung von Menschen mit Demenz und vergleicht dazu zwei etablierte Konzepte der Pflege und Kommunikation.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Validation nach Feil und der person-zentrierten Pflege nach Kitwood sowie deren praktische Relevanz für die Soziale Arbeit in Altenheimen.
Das Ziel ist ein fundierter Vergleich beider Modelle, um aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende Haltung und gezielte Methoden die Lebensqualität von Menschen mit Demenz gesteigert werden kann.
Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die existierende Modelle, Fachliteratur und Studien analysiert und in einen Vergleich setzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der beiden Modelle (Kapitel 2 und 3), deren Vergleich (Kapitel 4) und die Ableitung von Handlungsmöglichkeiten für Sozialarbeiter (Kapitel 5).
Die wichtigsten Begriffe sind Demenz, Validation, person-zentrierte Pflege, Soziale Arbeit und Lebensqualität.
Sozialarbeiter können durch ihre spezifischen Kompetenzen (z.B. psychosoziale Beratung, Angehörigenarbeit, Gruppenangebote) das Pflegepersonal entlasten und die Beziehungsqualität zu den Bewohnern nachhaltig verbessern.
Während Feil die Demenz stark aus der Perspektive der nicht bewältigten Lebensaufgaben (tiefenpsychologisch) betrachtet, betont Kitwood vor allem die Rolle der "malignen Sozialpsychologie" und die wechselseitige Beziehung zwischen dem Betroffenen und seinem Umfeld.
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