Bachelorarbeit, 2013
42 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Motivation und Problemstellung
1.2. Gang der Untersuchung
2. Der Konzernlagebericht
2.1. Allgemeines zum Konzernlagebericht
2.2. Zweck des Konzernlageberichts
2.3. Inhalt des Konzernlageberichts
3. DRS 20 - Anwendung und Zielsetzung
3.1. Grundlagen- Definitionen
3.2. Leistungsindikatoren
3.3. Chancen-Prognose Risikobericht
3.4. Nachtragsbericht
3.5. Wirtschaftsbericht
3.6. Zusatzbericht
3.7. Auswirkungen
4. Integrated Reporting und Corporate Governance Kodex
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Nr. 20 (DRS 20) auf die Konzernlageberichterstattung. Ziel ist es, die Entwicklung dieses Standards kritisch zu hinterfragen, dessen Hintergründe zu beleuchten und darzustellen, wie die neuen Anforderungen die Unternehmenskommunikation sowie die Rolle des Konzernlageberichts als Instrument für eine transparente, wertorientierte Berichterstattung beeinflussen.
3.1 Grundlagen
Die Standards zur Risikoberichterstattung DRS 5, 5-10, 5-20 und Lageberichterstattung 15, 15a und 17 wurden im Zeitablauf der geschichtlichen Entwicklung zeitnah auf Basis der jeweiligen Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt. Auch diesmal war es die Folge der Finanzkrise die das DSRC auf den Prüfstand gerufen haben. In 2008 gab das DSRC eine Studie zur Prüfung der Anwenderfreundlichkeit aus der Perspektive unterschiedlicher Anwenderkreise (u.a. Ersteller, Kapitalgeber, Wirtschaftsprüfer oder Analysten) der Lageberichterstattung an den Lehrstuhl für internationale Unternehmensrechnung der Universität Münster in Auftrag. Die Ergebnisse verdeutlichten insbesondere eins: Die Deutschen Rechnungslegungs Standards sind nur unzureichend auf die unterschiedlichen Bedürfnisse zwischen kapitalmarktorientierten und nicht-kapitalmarktorientierten Unternehmen ausgelegt.
1. Einleitung: Diese Einleitung motiviert die Relevanz einer effizienten Corporate Governance und führt in die Überarbeitung des Standards Nr. 20 zur Verbesserung der Glaubwürdigkeit und Transparenz der Berichterstattung ein.
2. Der Konzernlagebericht: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen, den Zweck des Konzernlageberichts als eigenständiges Berichtsinstrument sowie die gesetzlichen Anforderungen an die Erstellung für Mutterunternehmen.
3. DRS 20 - Anwendung und Zielsetzung: Der Hauptteil analysiert die methodischen Neuerungen des DRS 20, insbesondere in Bezug auf Leistungsindikatoren, Risikoberichterstattung und die differenzierte Behandlung verschiedener Unternehmensgrößen.
4. Integrated Reporting und Corporate Governance Kodex: Dieses Kapitel beleuchtet die Verknüpfung von finanziellem Kapital mit nicht-finanziellen Aspekten im Kontext des Integrated Reporting als zukunftsweisendes Konzept.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Auswirkungen des Standards auf die künftige Entwicklung der Unternehmensberichterstattung im Spannungsfeld zwischen Transparenz und Regulierungsaufwand.
DRS 20, Konzernlagebericht, Rechnungslegung, Integrated Reporting, Corporate Governance, Leistungsindikatoren, Risikoberichterstattung, HGB, Finanzmanagement, Unternehmensbewertung, Stakeholder, Transparenz, Publizität, Nachhaltigkeit, Wertorientierung.
Die Arbeit analysiert die Einführung und die Auswirkungen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Nr. 20 (DRS 20) auf die Konzernlageberichterstattung deutscher Unternehmen.
Zentrale Themen sind die Harmonisierung der Berichterstattung, die Integration von Finanz- und Nachhaltigkeitskennzahlen sowie die Auswirkungen auf unterschiedliche Unternehmensgruppen.
Das Ziel ist die kritische Hinterfragung der neuen Anforderungen des DRS 20 und deren Einfluss auf die Qualität und Transparenz der Unternehmensberichterstattung.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und wertet aktuelle Rechnungslegungsstandards sowie empirische Erkenntnisse aus Studien zur Lageberichterstattung aus.
Der Hauptteil behandelt detailliert die Anwendungsbereiche des DRS 20, die Anpassung der Berichterstattung bei Risiken und Chancen sowie die Entwicklung hin zum Integrated Reporting.
Zu den prägenden Begriffen zählen Konzernlagebericht, DRS 20, Corporate Governance, Leistungsindikatoren und Integrated Reporting.
Die Arbeit zeigt durch das Prinzip der Informationsabstufung auf, dass nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen weniger detaillierte Anforderungen erfüllen müssen als kapitalmarktorientierte Konzerne.
Integrated Reporting zielt darauf ab, die isolierte Betrachtung von Finanz- und Nicht-Finanzkennzahlen aufzubrechen, um ein ganzheitliches Bild der unternehmerischen Wertschaffung zu vermitteln.
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