Bachelorarbeit, 2013
124 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Problematik
1.3 3-Säulen der Altersversorgung
1.3.1 Gesetzliche Rentenversicherung
1.3.2 Betriebliche Altersversorgung
1.3.3 Private Altersversorgung
1.4 3-Säulen versus 3-Schichten Modell
1.4.1 Basisversorgung
1.4.2 Zusätzliche Versorgung
1.4.3 Kapitalanlageprodukte
2. Rechtliche Rahmenbedingungen
2.1 Begriff der betrieblichen Altersversorgung
2.2 Merkmale der betrieblichen Altersversorgung
2.3 Geltungsbereich
2.4 Leistungsarten
2.5 Verjährung und Gestaltungsfreiheit
2.6 Unisex-Tarife
3. Vertragsformen
3.1 Einzelzusage
3.2 Vertragliche Einheitsregelung
3.3 Gesamtzusage
3.4 Betriebliche Übung
3.5 Tarifvertrag
3.6 Betriebsvereinbarung
3.7 Gleichbehandlungsgrundsätze
4. Zusagearten
4.1 Leistungszusage
4.2 Beitragsorientierte Leistungszusage
4.3 Beitragszusage mit Mindestleistung
4.4 Reine Beitragszusage
4.5 Höhe der Leistung
5. Finanzierungsformen
5.1 Arbeitgeberfinanzierung
5.1.1 Unverfallbarkeit dem Grunde nach
5.1.2 Unverfallbarkeit der Höhe nach
5.1.3 Vor- und Nachteile Arbeitgeber
5.1.4 Vor- und Nachteile Arbeitnehmer
5.2 Arbeitnehmerfinanzierung
5.2.1 Entgeltumwandlung
5.2.1.1 Unverfallbarkeit dem Grunde nach
5.2.1.2 Unverfallbarkeit der Höhe nach
5.2.2 Eigenbeträge
5.2.3 Vor- und Nachteile Arbeitgeber
5.2.4 Vor- und Nachteile Arbeitnehmer
5.3 Mischfinanzierung
5.3.1 Vor- und Nachteile Arbeitgeber
5.3.2 Vor- und Nachteile Arbeitnehmer
6. Durchführungswege
6.1 Unmittelbare Versorgungszusage
6.2 Mittelbare Versorgungszusage
6.3 Riester-Förderung
7. Direktzusage
7.1 Steuer- & bilanzrechtliche Behandlung beim Arbeitgeber
7.1.1 Anwartschaftsphase
7.1.2 Leistungsphase
7.2 Steuer- & sozialversicherungsrechtliche Behandlung beim Arbeitnehmer
7.2.1 Anwartschaftsphase
7.2.2 Leistungsphase
7.3 Vor- und Nachteile der Direktzusage
7.3.1 Arbeitnehmersicht
7.3.2 Arbeitgebersicht
8. Direktversicherung
8.1 Steuer- & bilanzrechtliche Behandlung beim Arbeitgeber
8.1.1 Anwartschaftsphase
8.1.2 Leistungsphase
8.2 Steuer- & sozialversicherungsrechtliche Behandlung beim Arbeitnehmer
8.2.1 Anwartschaftsphase
8.2.2 Leistungsphase
8.3 Vor- und Nachteile der Direktversicherung
8.3.1 Arbeitnehmersicht
8.3.2 Arbeitgebersicht
9. Pensionskasse
9.1 Steuer- & bilanzrechtliche Behandlung beim Arbeitgeber
9.1.1 Anwartschaftsphase
9.1.2 Leistungsphase
9.2 Steuer- & sozialversicherungsrechtliche Behandlung beim Arbeitnehmer
9.2.1 Anwartschaftsphase
9.2.2 Leistungsphase
9.3 Vor- und Nachteile der Pensionskasse
9.3.1 Arbeitnehmersicht
9.3.2 Arbeitgebersicht
10. Unterstützungskasse
10.1 Steuer- & bilanzrechtliche Behandlung beim Arbeitgeber
10.1.1 Anwartschaftsphase
10.1.2 Leistungsphase
10.2 Steuer- & sozialversicherungsrechtliche Behandlung beim Arbeitnehmer
10.2.1 Anwartschaftsphase
10.2.2 Leistungsphase
10.3 Vor- und Nachteile der Unterstützungskasse
10.3.1 Arbeitnehmersicht
10.3.2 Arbeitgebersicht
11. Pensionsfonds
11.1 Steuer- & bilanzrechtliche Behandlung beim Arbeitgeber
11.1.1 Anwartschaftsphase
11.1.2 Leistungsphase
11.2 Steuer- & sozialversicherungsrechtliche Behandlung beim Arbeitnehmer
11.2.1 Anwartschaftsphase
11.2.2 Leistungsphase
11.3 Vor- und Nachteile des Pensionsfonds
11.3.1 Arbeitnehmersicht
11.3.2 Arbeitgebersicht
12. Änderungsmöglichkeiten & Anpassungspflicht
12.1 Rahmen für Änderungen
12.2 Zusagen verschlechtern
12.3 Einseitiger Widerruf
12.4 Betriebsrat
12.5 Anpassungspflicht
13. Insolvenzrechtliche Besonderheiten
13.1 Verbraucherinsolvenz
13.2 Arbeitgeberinsolvenz
13.3 Versorgungsträgerinsolvenz
14. Sonstige Besonderheiten
14.1 Vorzeitige Altersleistung
14.1.1 Voraussetzungen
14.1.2 Höhe der Leistung
14.1.3 Wegfall der Leistung
14.2 Arbeitswechsel
14.3 Abfindung
14.4 Rente mit 67 & Hartz IV
15. Ausblick & Zusammenfassung
15.1 Zukunftsprognose
15.2 Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert kritisch die betriebliche Altersversorgung (bAV) in Deutschland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der schwindenden Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung. Ziel ist es, die verschiedenen Durchführungswege, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die steuerlichen Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer fundiert darzustellen, um Entscheidungshilfen für eine ergänzende Altersvorsorge zu bieten.
1.2 Problematik
Obwohl im Vergleich zum Jahr 2010 die Einwohnerzahl um 92.000 (+0,1 %) Personen gestiegen ist, ist die demogarfische Entwicklung in Deutschland ein weit diskutiertes Thema. Die Problematik liegt darin, dass die Zahl der Gestorbenen die Zahl der Geborenen immer mehr übersteigt und dieses Geburtendefizit führt zu einem Abnehmen der Bevölkerung, welches auch nicht durch Einwanderungen kompensiert werden kann. So wurden im Jahr 2011 663.000 Kinder geboren, das sind 15.000 (-2,2 %) Babys weniger als im Jahr zuvor und es sind 852.000 Menschen gestorben, das sind 6.000 weniger als im Vorjahr. Dies führt dazu, dass das Geburtendefizit auf rund 190.000 steigt, d.h. es sind 190.000 mehr Menschen gestorben als geboren wurden (Statistisches Bundesamt online, 2012). Dieses Problem wird weiter anhalten. Da die Geburtenhäufigkeit von etwa 1,4 Kindern pro Frau bereits sehr niedrig ist und man annimmt, dass das in der Zukunft konstant bleibt, fällt jede neue Generation um ein Drittel kleiner aus als die vorherige. (Statistisches Bundesamt, 2009, S. 13).
Die eben aufgeführten Gründe führen dazu, dass die Erwerbstätigen, definiert von 20 bis 65 Jahren, kontinuierlich weniger werden, die gegenwärtig stark ausgeprägte Generation jedoch ein höheres Lebensalter erreichen. So werden Männer eine Lebenserwartung von durchschnittlich 85 Jahren und Frauen von ca. 89,2 Jahren haben (Statistisches Bundesamt, 2009, S. 7).
1. Einführung: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland und erläutert die demografische Problematik, die das Rentensystem unter Druck setzt.
2. Rechtliche Rahmenbedingungen: Hier werden der Begriff, die Merkmale sowie die rechtlichen Voraussetzungen und Leistungsarten der betrieblichen Altersversorgung definiert und abgegrenzt.
3. Vertragsformen: Das Kapitel erläutert die verschiedenen individual- und kollektivrechtlichen Begründungsakte, durch die ein Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung entstehen kann.
4. Zusagearten: Hier werden die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Zusage, von der klassischen Leistungszusage bis zur Beitragszusage, detailliert beschrieben.
5. Finanzierungsformen: Das Kapitel analysiert die Finanzierung durch den Arbeitgeber, den Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) sowie Mischformen und deren Auswirkungen.
6. Durchführungswege: Es werden die fünf gesetzlich vorgesehenen Wege der bAV vorgestellt, unterteilt in unmittelbare und mittelbare Versorgungszusagen.
7. Direktzusage: Eine detaillierte Betrachtung der Direktzusage inklusive steuerlicher Behandlung in Anwartschafts- und Leistungsphase sowie der Vor- und Nachteile.
8. Direktversicherung: Dieses Kapitel behandelt die Struktur, die steuerliche Einordnung sowie die Perspektiven für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der Direktversicherung.
9. Pensionskasse: Vorstellung des Durchführungswegs Pensionskasse, der Ähnlichkeiten zur Direktversicherung aufweist, sowie dessen steuerliche Implikationen.
10. Unterstützungskasse: Analyse der Unterstützungskasse als Versorgungseinrichtung, insbesondere der Unterschiede zwischen rückgedeckten und pauschaldotierten Modellen.
11. Pensionsfonds: Darstellung der Charakteristika des Pensionsfonds als kapitalmarktorientiertem Durchführungsweg und dessen rechtliche Rahmenbedingungen.
12. Änderungsmöglichkeiten & Anpassungspflicht: Dieses Kapitel erörtert, unter welchen Voraussetzungen Arbeitgeber bestehende Zusagen anpassen oder reduzieren dürfen.
13. Insolvenzrechtliche Besonderheiten: Erläuterung der Insolvenzsicherung der bAV-Anwartschaften durch den PSVaG sowie der Behandlung bei Verbraucherinsolvenz.
14. Sonstige Besonderheiten: Behandlung von Spezialthemen wie vorzeitige Altersleistungen, Arbeitsplatzwechsel, Abfindung von Anwartschaften sowie Rente mit 67.
15. Ausblick & Zusammenfassung: Abschluss der Arbeit mit einer Zukunftsprognose zur Verbreitung der bAV und einer Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse.
Betriebliche Altersversorgung, bAV, Rentenversicherung, demografischer Wandel, Entgeltumwandlung, Direktzusage, Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionsfonds, Insolvenzsicherung, PSVaG, Betriebsrentengesetz, Altersvorsorge, Sozialversicherung
Die Arbeit analysiert die betriebliche Altersversorgung (bAV) als wichtige zweite Säule der Alterssicherung in Deutschland aus der Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern unter besonderer Berücksichtigung rechtlicher und finanzieller Rahmenbedingungen.
Die Arbeit behandelt die demografische Notwendigkeit der bAV, die fünf verschiedenen Durchführungswege, die steuerliche Behandlung, die Möglichkeiten der Finanzierung sowie insolvenzrechtliche Schutzmechanismen.
Das Ziel ist eine kritische Analyse der bAV-Strukturen, um aufzuzeigen, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer die verschiedenen Modelle zur Schließung der Versorgungslücke nutzen können.
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literatur- und Gesetzesanalyse, ergänzt durch statistische Daten und Berechnungsbeispiele, um die Vor- und Nachteile der verschiedenen bAV-Modelle darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen, der verschiedenen Vertrags- und Zusagearten, der Finanzierungsformen sowie einer tiefgehenden Analyse der fünf Durchführungswege inklusive steuerlicher und insolvenzrechtlicher Besonderheiten.
Die zentralen Begriffe sind: bAV, Entgeltumwandlung, Pensionsfonds, Direktversicherung, betriebliche Altersversorgung und Insolvenzsicherung.
Die 3-Stufen-Theorie ist ein vom Bundesarbeitsgericht entwickeltes Modell zur Verhältnismäßigkeitsprüfung, das festlegt, unter welchen Bedingungen Arbeitgeber in bestehende Versorgungszusagen eingreifen dürfen, wobei zwischen erdienten Anwartschaften und zukünftigen Ansprüchen differenziert wird.
Der Pensionssicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) schützt Arbeitnehmer vor dem Verlust ihrer bAV-Anwartschaften oder laufenden Renten, falls der Arbeitgeber zahlungsunfähig wird, was für die Sicherheit der betrieblichen Altersvorsorge zentral ist.
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