Bachelorarbeit, 2012
105 Seiten, Note: 1,0
Zusammenfassung
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretischer Teil
2.1 Theoretischer und empirischer Forschungsstand
2.1.1 Computerbildung und Computerwissen
2.1.2 Persönlichkeitsmerkmale und Computernutzung
2.1.3 Selbstregulatives Lernen und Lernstrategien
2.2 Fragestellungen
2.2.1 Neue Medien im Fernstudium
2.2.2 Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
2.2.3. Allgemeine Technikaffinität und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
2.2.4 Computerbezogene Einstellungen und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
2.2.5 Lernstrategien und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
2.2.6 Studienerfolg durch Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
3. Methoden
3.1 Versuchsplanung
3.2 Stichprobe
3.3 Messinstrumente
3.3.1 Soziodemografische und studienbezogene Daten
3.3.2 Besitz von Neuen Medien
3.3.3 Häufigkeit der im Fernstudium eingesetzten Neuen Medien
3.3.4 Für das Fernstudium erworbene Neue Medien
3.3.5 Lernaktivitäten mit Neuen Medien
3.3.6 Allgemeine Technikaffinität
3.3.7 Computerbezogene Einstellungen
3.3.8 Lernstrategien im Studium
3.3.9 Studienerfolg
3.4 Datenanalyseverfahren
3.5 Datenbereinigung und Datenaufbereitung
4. Ergebnisse
4.1 Im Fernstudium eingesetzte Neue Medien
4.1.1 Neue Medien im Besitz von Fernstudierenden
4.1.2 Häufigkeit des Einsatzes Neuer Medien
4.2 Lernaktivitäten mit Neuen Medien
4.3 Allgemeine Technikaffinität Fernstudierender
4.4 Computerbezogene Einstellungen
4.5 Technikaffinität und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.5.1 Der Zusammenhang von Technikaffinität und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.5.2 Der Einfluss von Allgemeiner Technikaffinität auf Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.5.3 Moderatoren des Zusammenhangs von Technikaffinität und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.6 Computerbezogene Einstellungen und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.6.1 Zusammenhang zwischen computerbezogenen Einstellungen und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.6.2 Einfluss von computerbezogenen Einstellungen auf Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.7 Lernstrategien und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.7.1 Lernstrategien im Fernstudium
4.7.2 Zusammenhänge zwischen Lernstrategien und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.7.3 Einfluss von Lernstrategien auf Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
4.8 Studienerfolg und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
5. Diskussion
5.1. Im Fernstudium eingesetzte Neue Medien
5.2 Häufigkeit des Einsatzes Neuer Medien
5.3 Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
5.4 Der Einfluss von Technikaffinität im Fernstudium
5.5 Der Einfluss von computerbezogenen Einstellungen im Fernstudium
5.6 Lernstrategien und Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
5.6.1 Prädiktoren für Lerntätigkeiten mit Web 2.0 Technologien
5.6.2 Prädiktoren für kreative Lerntätigkeiten mit Neuen Medien
5.6.3 Prädiktoren für Lerntätigkeiten mit Computeranwendungen
5.6.4 Prädiktoren für auditive Lerntätigkeiten
5.7 Lerntätigkeiten mit Neuen Medien als Prädiktoren des Studienerfolgs
5.8 Abschließende Diskussion und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das bislang wenig erforschte Nutzungsverhalten von Fernstudierenden im Hinblick auf moderne Informations- und Kommunikationstechnologien zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Technikaffinität, computerbezogene Einstellungen und Lernstrategien für die Art der Lerntätigkeiten mit Neuen Medien spielen und ob diese einen Einfluss auf den Studienerfolg ausüben.
1. Einleitung
„Der Computer rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer“ (Dieter Hildebrandt).
Mit dem Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft hat sich das durch Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unterstützte lebenslange Lernen etabliert. Lernende müssen dazu Strategien zum Wissensmanagement erwerben und „Fähigkeiten zu einem eigenaktiven, selbst organisierten aber auch kooperativen Lernen“ (Schulz-Zander & Tulodziecki, 2002, S. 317) entwickeln unter Verwendung von IKT.
Medienkompetenz ist eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Im Zeitalter der IKT sind die klassischen Medien, wie Bücher oder Zeitschriften, um Neue Medien ergänzt worden. Im Nachfolgenden werden in dieser Arbeit moderne IKT wie beispielsweise Personal-Computer (PCs), Notebooks/Netbooks, Tablet-PCs, Smartphones und Ebook-Reader, aber auch Computeranwendungen und Web-2.0-Technologien als Neue Medien verstanden.
Neue Medien haben den Vorteil der Unabhängigkeit von Zeit und Ort, ihre Verwendung erfordert aber zusätzliche technische Kompetenzen. Diese Medienkompetenz wurde mehrfach beschrieben und meist in Teilaspekte gegliedert. Alle Definitionen beschreiben aber diese Kompetenz unabhängig vom konkreten Medium und damit unabhängig von der technischen Entwicklung. Baacke (1996) definiert Medienkompetenz als „Fähigkeit, in die Welt aktiv aneignender Weise auch alle Arten von Medien für das Kommunikations- und Handlungsrepertoire von Menschen einzusetzen“ und unterscheidet Medienkompetenz in Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung (Baacke, 1999). Stärker auf die Interaktion fokussiert Tulodziecki (1997, S. 116), wenn er Medienkompetenz definiert als „Fähigkeit und Bereitschaft zu einem sachgerechten, selbst bestimmten, kreativen und sozial verantwortlichen Handeln in einer von Medien mitgestalteten Welt“.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Medienkompetenz und modernen Informations- und Kommunikationstechnologien im Kontext des lebenslangen Lernens ein.
2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert den aktuellen Forschungsstand zu Computerbildung, Persönlichkeitsmerkmalen und Lernstrategien sowie die zentralen Fragestellungen der Arbeit.
3. Methoden: Hier wird das methodische Vorgehen der empirischen Online-Befragung beschrieben, einschließlich der Stichprobenkonstruktion und der verwendeten Messinstrumente.
4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die explorativen Befunde zur Mediennutzung, den Lerntätigkeiten sowie den Zusammenhängen zwischen psychologischen Variablen und dem Studienerfolg.
5. Diskussion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, kritisiert die methodische Vorgehensweise und leitet daraus Ansätze für zukünftige Forschung ab.
Fernstudium, Neue Medien, Medienkompetenz, Technikaffinität, Lernstrategien, Computerbildung, Web 2.0, Selbstregulation, Studienerfolg, explorative Untersuchung, Lerntätigkeiten, Online-Befragung, Psychologie, Mediennutzung, Computerbezogene Einstellungen
Die Arbeit untersucht den Einsatz Neuer Medien (wie Notebooks, Web 2.0 oder Computeranwendungen) durch Studierende im Fernstudium und analysiert, inwieweit persönliche Einstellungen und Lernstrategien dieses Verhalten beeinflussen.
Die Schwerpunkte liegen auf Technikaffinität, computerbezogenen Einstellungen, Lernstrategien im Studium sowie der Frage, wie diese Faktoren die spezifischen Lerntätigkeiten mit digitalen Medien prägen.
Das Ziel ist es, bisher wenig erforschte Bereiche des Mediengebrauchs im Fernstudium mit validierten Theorien zu verknüpfen, um die Struktur von Lerntätigkeiten mit Neuen Medien sowie deren Prädiktoren zu identifizieren.
Die Autorin oder der Autor führt eine empirische Querschnittsuntersuchung in Form einer Online-Befragung mit N=308 Psychologie-Studierenden durch, deren Daten anschließend mittels statistischer Verfahren wie Hauptkomponentenanalysen und Regressionsanalysen ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen, die methodische Vorgehensweise, die deskriptive und schließende Ergebnisdarstellung sowie eine kritische Diskussion der Befunde.
Zentrale Begriffe sind Fernstudium, Technikaffinität, Medienkompetenz, Lernstrategien, Web 2.0 und der Einsatz Neuer Medien im Lernkontext.
Nein, die Untersuchung konnte keinen signifikanten Zusammenhang zwischen den erfassten Lerntätigkeiten mit Neuen Medien und dem Studienerfolg (operationalisiert durch Modulnoten) belegen.
Es wurden signifikante Geschlechterunterschiede bei der Ausstattung (z.B. Besitz von Notebooks) sowie in der Technikaffinität festgestellt, wobei Männer tendenziell eine höhere Technikaffinität und Frauen positivere Einstellungen zur Nützlichkeit von Computern zeigten.
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