Diplomarbeit, 2013
86 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung: Demografischer Wandel als Anstoß
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2 Begriffsabgrenzung: Vielfalt als Grundlage
3 Untersuchungsmodell
4 Erkenntnisse: Altersdiversität (k)ein Mehrwert
4.1 Altersdiversität
4.2 Stereotype
4.3 Mentoring
4.4 Altersspezifische Veränderungen
4.4.1 Alter und Leistungsfähigkeit
4.4.2 Motivation und Motive
4.4.3 Moderationseffekt des Alters
4.4.4 Engagement
4.4.5 Anpassung an organisationale Veränderungen
4.5 Kreative und innovative Leistung
4.6 Wirkung von Altersdiversität
4.6.1 Vorbemerkung
4.6.2 Positive Effekte von Altersdiversität
4.6.2.1 Teamleistung
4.6.2.2 Teamführung
4.6.2.3 Organisationale Leistung
4.6.3 Negative Effekte von Altersdiversität
4.6.3.1 Teamleistung
4.6.3.2 Teamführung
4.6.3.3 Organisationale Leistung
4.6.4 Zusammenfassende Betrachtung
4.7 Faultlines
5 Konsequenzen für das Personalmanagement: Altersdiverse Personalpolitik
5.1 Ausgangslage und Relevanz
5.2 Konsequenzen für die Personalentwicklung
5.2.1 Konsequenzen aus den Erkenntnissen zu Stereotype
5.2.2 Konsequenzen aus den Erkenntnissen zu Mentoring
5.2.3 Konsequenzen aus den Erkenntnissen zu Alter und Leistungsfähigkeit
5.2.4 Konsequenzen aus Veränderungen von Motivation und Motiven
5.2.5 Konsequenzen aus Anpassung an organisationale Veränderungen
5.3 Konsequenzen für die Personalführung
5.3.1 Konsequenzen aus Veränderungen von Motivation und Motiven
5.3.2 Konsequenzen aus positiven und negativen Erkenntnissen
5.3.3 Konsequenzen aus den Erkenntnissen zu Faultlines
5.3.4 Konsequenzen aus den Erkenntnissen zu Stereotype
5.4 Beurteilung von Personalmanagementpraktiken
6 Schlussbetrachtung: Vorteilsgenerierung durch Altersdiversität
Die Diplomarbeit untersucht den wissenschaftlichen Forschungsstand der letzten zwölf Jahre zum Thema „Mehrwert durch Altersdiversität“. Ziel ist es, aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Konsequenzen für das Personalmanagement in einer alternden Arbeitswelt abzuleiten und zu klären, unter welchen Bedingungen altersdiverse Belegschaften tatsächlich Vorteile für Unternehmen generieren können.
4.2 Stereotype
Wie bereits im vorherigen Kapitel erwähnt, sind Stereotype im Zusammenhang mit Altersdiversität ein Thema in der Forschung. Diese können entstehen oder sind bereits vorherrschend, wenn es um die Zusammensetzung und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Altersgruppen geht. Vor allem werden älteren Arbeitnehmern bestimmte Merkmale zugeschrieben, wobei eine negative Sichtweise überwiegt.42 Solche Stereotypen sind – vereinfacht ausgedrückt – Überzeugungen und Erwartungen von Eigenschaften älterer Arbeitnehmer, basierend auf ihrem Alter.43 Es stellt sich die Frage, warum Stereotype gerade gegenüber älteren Menschen bestehen. In der Literatur wird erklärt, dass das Bild des älteren Menschen, sowohl bei Jungen, als auch bei Älteren körperliche und geistige Defizite enthält, im Gegensatz zum Bild der Jugend, welches mit positiven Eigenschaften assoziiert wird. Folglich wird das Altern eher negativ als das Verschwinden von Jugendlichkeit umschrieben.
Die Frage nach den Ursachen von Altersstereotype lässt sich aus der funktionalen Sichtweise, der Perspektive sozialer Rollen und dem Ansatz der sozialen Identität beantworten. Aus der funktionalen Sichtweise wird erklärt, dass Stereotype kognitive, motivationale und soziokulturelle Funktionen erfüllen. Aus Sicht der Rollentheorie werden Eigenschaften einer Person mit Eigenschaften, die eine Rolle oder ein Rollenverhalten innehat, assoziiert. Die soziale Identität mit einer bestimmten Altersgruppe liefert eine weitere Erklärung.44 Um herauszufinden, wie Stereotypen entgegenwirkt werden kann, muss zunächst untersucht werden, welche Stereotype über ältere Arbeitnehmer überhaupt vorherrschend sind.
1 Einleitung: Demografischer Wandel als Anstoß: Diese Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel als treibende Kraft für die Notwendigkeit, ältere Arbeitnehmer verstärkt in die Unternehmenskultur zu integrieren.
2 Begriffsabgrenzung: Vielfalt als Grundlage: Dieses Kapitel definiert den Begriff Diversität wissenschaftlich und erläutert verschiedene Dimensionen sowie die Relevanz für das moderne Personalmanagement.
3 Untersuchungsmodell: Hier wird der methodische Ansatz der Diplomarbeit dargelegt, basierend auf einer Analyse von 51 Studien zum Zusammenhang zwischen Altersdiversität und Leistung.
4 Erkenntnisse: Altersdiversität (k)ein Mehrwert: Dieses Kapitel präsentiert die zentralen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Altersdiversität, Stereotypen, Mentoring, Leistungsfähigkeit und organisationalen Auswirkungen.
5 Konsequenzen für das Personalmanagement: Altersdiverse Personalpolitik: Aus den Erkenntnissen werden konkrete Handlungsfelder für Personalentwicklung und -führung abgeleitet, um altersdiverse Belegschaften effektiv zu managen.
6 Schlussbetrachtung: Vorteilsgenerierung durch Altersdiversität: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse, die unterstreicht, dass Altersdiversität bei richtigem Management ein wertvoller Erfolgsfaktor ist.
Altersdiversität, Personalmanagement, Demografischer Wandel, Altersstereotype, Mentoring, Reverse Mentoring, Personalentwicklung, Personalführung, Transformationale Führung, Faultlines, Arbeitsleistung, Generationenmanagement, Wissensmanagement, Innovationsfähigkeit, Arbeitsmotivation.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob Altersdiversität in Unternehmen einen echten Mehrwert schafft und welche Auswirkungen die Altersmischung auf die Arbeitsleistung und Produktivität hat.
Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von Altersdiversität, dem Umgang mit Stereotypen, der Rolle von Mentoring-Programmen, dem Management von Faultlines (Verwerfungslinien) sowie den Konsequenzen für die Personalentwicklung und Personalführung.
Ziel ist die Zusammenführung des Forschungsstandes der letzten zwölf Jahre, um daraus fundierte Erkenntnisse für eine erfolgreiche, altersdiverse Personalpolitik zu gewinnen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in deren Rahmen 51 Studien – darunter Meta-Analysen und Reviews – aus dem Untersuchungszeitraum 2000 bis 2012 systematisch ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden theoretische Erkenntnisse zu Altersdiversität, Stereotypen und Mentoring sowie spezifische Effekte (positiv wie negativ) auf Team- und organisationale Leistung analysiert und mit moderierenden Faktoren wie transformationaler Führung in Beziehung gesetzt.
Kernbegriffe sind Altersdiversität, Personalmanagement, demografischer Wandel, Altersstereotype, Mentoring, Faultlines, Personalführung und Arbeitsleistung.
Reverse Mentoring beschreibt eine Rollenumkehr, bei der jüngere Mitarbeiter ihre Fachkenntnisse (z.B. in Technologie) an erfahrenere Kollegen weitergeben. Es dient dem intergenerationalen Wissenstransfer und stärkt die Integration sowie gegenseitige Wertschätzung.
Transformationale Führung fungiert als positiver Moderator. Sie hilft, durch Visionen und individuelle Wertschätzung negative Effekte von Altersunterschieden oder Faultlines abzumildern und die produktive Energie in altersgemischten Teams zu steigern.
Faultlines (Verwerfungslinien) sind hypothetische Trennlinien innerhalb einer Gruppe, die aufgrund mehrerer zusammenfallender Diversitätsdimensionen (z.B. Alter, Geschlecht und Betriebszugehörigkeit) zu Subgruppenbildungen führen können, welche die Teamkommunikation belasten.
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