Bachelorarbeit, 2013
60 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Aufgaben und Organisation des Beteiligungsmanagements
2.1 Beteiligungsverwaltung
2.1.1 Begriffserklärung
2.1.2 Aufgaben der Beteiligungsverwaltung
2.1.3 Instrumente der Beteiligungsverwaltung
2.2 Mandatsbetreuung
2.3 Beteiligungscontrolling
2.3.1 Begriffserklärungen und Grundlagen
2.3.2 Ziele des Beteiligungscontrollings
2.3.3 Aufgaben des Beteiligungscontrollings
2.3.4 Instrumente des Beteiligungscontrollings
3 Beteiligungsmanagement der Stadt Hoyerswerda
3.1 Grundlegendes
3.1.1 Aufbau und Arbeitsfelder der Stadt Hoyerswerda
3.1.2 Beteiligungsunternehmen der Stadt Hoyerswerda
3.1.3 Städtische Vertreter in Gremien
3.2 Aufgaben und Befugnisse des zentralen Beteiligungscontrollings
3.2.1 Ausgestaltung der Gesellschaftsverträge und Satzungen
3.2.2 Haushaltsangelegenheiten der Unternehmen und Beteiligungen
3.2.3 Koordinationsfunktion
3.2.4 Beteiligungsbericht
3.2.5 Unterjähriges Berichtswesen und Reporting
3.2.6 Steuerungs- und Kontrollinstrumente
3.2.7 Wirtschafts- und Finanzplanung
4 Der Beteiligungsbericht als Instrument der Beteiligungsverwaltung und -steuerung
4.1 Gesetzliche Grundlagen des Beteiligungsberichtes
4.2 Inhalte des Beteiligungsberichtes
4.2.1 Grundinformationen
4.2.2 Übersicht über den Bestand an Beteiligungen
4.2.3 Darstellung der Finanzbeziehungen
4.2.4 Lagebericht
4.2.5 Weitere Angaben
4.2.6 Kennzahlen als Schwerpunkt
4.2.7 Einzelberichterstattung
4.2.8 Konzernberichterstattung
4.3 Der Beteiligungsbericht der Stadt Hoyerswerda
4.4 Fazit zum Beteiligungsbericht
5 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht das Beteiligungsmanagement der Stadt Hoyerswerda mit dem Ziel, die Eignung des Beteiligungsberichts als zentrales Steuerungs- und Kontrollinstrument der kommunalen Verwaltung zu bewerten und Optimierungspotenziale aufzuzeigen.
2.1.2 Aufgaben der Beteiligungsverwaltung
Der Beteiligungsverwaltung nach Hille folgende wesentliche Aufgaben zugeordnet, die anschließend eingehend betrachtet werden:
• Zentrale Aktenverwaltung
• Grundsatzfragen der Beteiligungspolitik
• Vorbereitung von Ausgliederungen
• Erstellung des Beteiligungsberichtes
Um eine professionelle Verwaltung der Beteiligungen sicherzustellen, bedarf es in erster Linie einer einheitlichen und zentralen Aktenverwaltung. Die wesentlichen Unterlagen der Beteiligungen sind in einer einheitlichen und übersichtlichen Struktur zu führen. Dies kann in Form einer Datenbank erfolgen. Damit die Beteiligungsverwaltung ihrer Informations- und Dokumentationsfunktion gerecht wird, muss ein Mindestbestand an Unternehmensdaten vorliegen. Zu diesen wesentlichen Unterlagen zählen bspw. Satzungen oder Gesellschaftsverträge, die aktuellen Handelsregisterauszüge, Verträge, Wirtschaftspläne, Jahresabschlüsse und Prüfberichte sowie Unterlagen und Protokolle von Aufsichtsratssitzungen oder Gesellschafterversammlungen. Weiterhin übernimmt die Beteiligungsverwaltung eine Überwachungsfunktion. Dabei ist auf die Einhaltung formaler Kriterien wie rechtzeitige Vorlage und ordnungsgemäße Feststellung der Jahresabschlüsse, die Entlastung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat und die Bestellung von Wirtschaftsprüfern zu achten. Die Beschlusskontrolle kommt ebenfalls eine wichtige Aufgabe zu. Sie prüft die Einhaltung von notwendigen politischen, rechtlichen und organisatorischen Pflichten, welche sich aus Gesetzen, Gesellschaftsverträgen, Satzungen sowie aus Beschlüssen des Stadtrates ergeben.
1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung der kommunalen wirtschaftlichen Betätigung und legt die Forschungsfrage sowie das Vorgehen der Arbeit fest.
2 Aufgaben und Organisation des Beteiligungsmanagements: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der drei Säulen Beteiligungsverwaltung, Mandatsbetreuung und Beteiligungscontrolling definiert und gegeneinander abgegrenzt.
3 Beteiligungsmanagement der Stadt Hoyerswerda: Dieses Kapitel liefert eine Bestandsaufnahme der städtischen Beteiligungsstruktur in Hoyerswerda und beschreibt die Aufgaben des zentralen Beteiligungscontrollings.
4 Der Beteiligungsbericht als Instrument der Beteiligungsverwaltung und -steuerung: Hier wird die Eignung des Beteiligungsberichts als Instrument für die politische und administrative Steuerung am Beispiel Hoyerswerdas kritisch analysiert.
5 Resümee: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des städtischen Beteiligungsmanagements.
Beteiligungsmanagement, Beteiligungsverwaltung, Beteiligungscontrolling, Kommunalverwaltung, Stadt Hoyerswerda, Beteiligungsbericht, Kommunalunternehmen, Konzernsteuerung, Wirtschaftsplanung, Finanzbeziehungen, Aufsichtsrat, Daseinsvorsorge, Jahresabschluss, Kennzahlenanalyse, kommunale Selbstverwaltung.
Die Arbeit befasst sich mit der Struktur und der Effizienz des Beteiligungsmanagements einer Kommune, speziell am Beispiel der Stadt Hoyerswerda, unter besonderer Berücksichtigung des Beteiligungsberichts.
Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation der Beteiligungsverwaltung, den Methoden des Beteiligungscontrollings und der kritischen Bewertung des Beteiligungsberichts als Instrument der Konzernsteuerung.
Ziel ist es, die Eignung des Beteiligungsberichts zur effektiven Steuerung kommunaler Unternehmen zu prüfen und Verbesserungsvorschläge für die Verwaltungspraxis abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen (z.B. SächsGemO) und einer IST-Analyse der städtischen Strukturen in Hoyerswerda.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition des Beteiligungsmanagements sowie eine empirische Bestandsaufnahme und kritische Auseinandersetzung mit der spezifischen Situation der Stadt Hoyerswerda.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Beteiligungsmanagement, Beteiligungscontrolling, Konzernsteuerung, Kommunalunternehmen und kommunale Daseinsvorsorge.
Der Autor argumentiert, dass der Beteiligungsbericht aktuell eher eine Informationsfunktion erfüllt, jedoch zur effektiven Steuerung durch das unterjährige Berichtswesen und strategische Kennzahlen ergänzt werden muss.
Es werden unter anderem die fehlende einheitliche IT-Unterstützung, Schnittstellenkonflikte und die mangelnde Definition von strategischen Konzernzielen bemängelt.
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