Masterarbeit, 2008
101 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 Vorstellung des Unternehmensbereiches Siemens Industry Mobility
1.2 Problemstellung
1.3 Ziel der Masterarbeit
1.4 Struktur der Masterarbeit
2. Theoretischen Grundlagen
2.1 Geschäftsprozesse
2.1.1 Definition der Geschäftsprozesse
2.2 Projektmanagement
2.2.1 Begriffe und Definitionen
2.2.2 Projektplanung
2.3 Technische Systeme als Gegenstand technischer Großprojekte
2.3.1 Definition des System- und Modellbegriffs
2.3.2 Systementwicklung anhand des V-Modells
2.4 Projektdokumentation
2.4.1 Die Rolle der Projektdokumentation im Projektmanagement
2.4.2 Projektdokumentation als Produkt des Systementwicklungsprozesses
2.5 Geschäftsprozessmodellierung und -analyse
2.5.1 Ist-Zustand vs. Ideal-Zustand, Soll-Modell
2.5.2 Modellierung der Geschäftsprozesse
2.5.3 Ziel der Geschäftsprozessanalyse
2.5.4 Strukturerfassung der Geschäftsprozesse anhand der Netzplantechnik
2.5.5 Anordnungsbeziehungen für Geschäftsprozesse
3. Projektmanagement bei Siemens I MO RA
3.1 Grundsätze des Projektmanagements bei Siemens I MO
3.2 Einordnung des Projektmanagements in die Geschäftsprozesslandschaft der Siemens I MO RA MLI
3.2.1 Vorstellung des Geschäftsprozesses PM@TS
3.3 Projektdokumentation bei Siemens I MO
3.4 Norm- und Regelwerke der Projektdokumentation eisenbahnsignaltechnischer Großprojekte bei Siemens TS RA MLI
3.4.1 RAMS – Systemlebenszyklus
3.4.2 Sicherheitslebenszyklus
4. Verfahrensschritte zum Aufbau einer generischen Dokumentenstruktur
4.1 Vorstellung des zugrunde liegenden Projektes „HSL Zuid“
4.2 Konzept des Verfahrens
4.3 Datenaufbereitung
4.3.1 Beschreibung des Programms für die Datenaufbereitung
4.4 Ergebnis der Datenaufbereitung – Darstellung der Projektdokumentenstruktur anhand eines IST-Baumes
4.5 Analyse der IST-Situation
4.5.1 Fehlerbeschreibung und deren Ursachen
4.6 Aufbau des Soll-Modells
4.7 Rolle des Soll-Modells in der Dokumentenplanung für MLI Pojekte
5. Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel der Arbeit besteht in der Entwicklung eines Verfahrens zum Aufbau eines generischen Soll-Modells für die Projektdokumentation bei eisenbahnsignaltechnischen Großprojekten, um die Planungseffizienz zu steigern und Projektkosten durch unnötige Dokumentationsaufwände zu reduzieren. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie aus bestehenden Dokumentationsstrukturen und branchenspezifischen Anforderungen ein optimiertes Referenzmodell abgeleitet werden kann, das als Maßstab für zukünftige Projekte dient.
2.5.1 Ist-Zustand vs. Ideal-Zustand, Soll-Modell
Die Modellierung ist eine grafische Abbildung von real existierenden „Produkten“ mit dem Zweck der Informationsgewinnung (vgl. [Br05] S. 14). Dabei ist eine Unterscheidung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem erforderlich. Die Modellbildung kann als ein iterativer Abstraktionsprozess bezeichnet werden. Dieser Prozess wird mehrmals durchlaufen. Mit jedem Durchgang nähert sich das Modell an die Realität.
Der Vergleich zwischen dem Modell und dem Original ergibt folgendes:
Das Modell übernimmt nicht alle Eigenschaften sondern nur diejenigen, die für einen bestimmten Zweck wichtig sind.
Von einem Original können mehrere Modelle existieren, da viele Interpretationen möglich sind.
Ein Modell ist weniger komplex als das Original.
Die Problemlösung bedeutet den Übergang von einer Ausgangssituation zu dem gewünschten Zielzustand. Dieser Vorgang wird vom [Br05]44 wie folgt definiert: Zuerst wird ein konzeptionelles Ist-Modell für die Abbildung der Ist-Situation erstellt. Dieses konzeptionelle Ist-Modell wird dann schrittweise in ein detailliertes Ist-Modell überführt. Das erweiterte Ist-Modell bildet die Grundlage für die Lösungsfindung. Als erster Schritt zur Lösung wird auf Basis des erweiterten Ist-Modells ein konzeptionelles Soll-Modell ausgearbeitet. Das konzeptionelle Soll-Modell wird dann schrittweise in einem präzisen Soll-Modell erweitert.
1. Einführung: Dieses Kapitel stellt die Problemstellung der Projektdokumentation dar und erläutert die Unternehmensstruktur von Siemens Mobility sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Theoretischen Grundlagen: Hier werden die theoretischen Basis-Konzepte zu Geschäftsprozessen, Projektmanagement sowie der Systementwicklung anhand von Modellen und Graphentheorie vermittelt.
3. Projektmanagement bei Siemens I MO RA: Dieses Kapitel beschreibt die spezifischen PM-Grundsätze, das Prozessmodell PM@TS sowie die relevanten Normen wie RAMS für Bahnanwendungen.
4. Verfahrensschritte zum Aufbau einer generischen Dokumentenstruktur: Dies ist der Kernteil, der das praktische Vorgehen zur Identifikation generischer Dokumente, deren Modellierung und Fehleranalyse im HSL Zuid Projekt detailliert.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet den Nutzen des entwickelten Soll-Modells für die zukünftige Projektplanung.
Projektdokumentation, Soll-Modell, Geschäftsprozessmodellierung, Netzplantechnik, Systementwicklung, V-Modell, RAMS, Eisenbahnsignaltechnik, Fehleranalyse, Projektmanagement, Dokumentenstruktur, Prozessoptimierung, Automatisierung, Siemens, HSL Zuid.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung und Standardisierung der Projektdokumentation für komplexe eisenbahnsignaltechnische Großprojekte im Umfeld von Siemens.
Die zentralen Themen umfassen Projektmanagement, Geschäftsprozessmodellierung, die Anwendung technischer Normen (RAMS/SILZ) sowie die systematische Datenaufbereitung von Dokumentenstrukturen.
Das Ziel ist die Erstellung eines geschäftsbereichsspezifischen Soll-Modells, das als Maßstab für die Planung der Projektdokumentation dient, um Kosten zu senken und die Qualität zu sichern.
Es wird eine prozessorientierte Modellierung unter Verwendung der Netzplantechnik (Graphentheorie) und des V-Modells angewandt, um Dokumentenabhängigkeiten zu analysieren und zu strukturieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die spezifische Projektumgebung bei Siemens, das methodische Vorgehen zur Fehleranalyse an einem Praxisbeispiel (Projekt HSL Zuid) und die Ableitung des Soll-Modells.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Projektdokumentation, Soll-Modell, Geschäftsprozessanalyse, Netzplantechnik, V-Modell und RAMS.
Durch die Entwicklung eines Java-Programms, das Referenzlisten extrahiert und die Daten in einer XML-Struktur speichert, um sie anschließend mittels Graphviz als Baumstruktur zu visualisieren.
Das Soll-Modell dient als Vorlage für die Dokumentenplanung bei Angebotsstellungen, reduziert Planungsaufwände und hilft dabei, formale sowie logische Fehler frühzeitig zu identifizieren.
Da diese Normen (EN 50126) zwingend vorschreiben, wie Sicherheitsnachweise für Bahnsysteme zu dokumentieren sind, bilden sie die regulatorische Basis für die Strukturierung der Projektdokumente.
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