Diplomarbeit, 2003
138 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1. Gegenstand der Arbeit
1.2. Problemstellung
1.3. Aufbau und Methode
2. Konnex Management, Strategie und Kennzahlensystem
2.1. Managementaufgaben
2.2. Allgemeine Strategieansätze
2.3. Strategieansätze der österreichischen Kfz-Branche
3. Kennzahlensysteme
3.1. Ziele, Nutzen und Aufgaben von Kennzahlensystemen
3.2. Konnex strategische Führung und Kennzahlensystem
3.3. Allgemeine Kennzahlensysteme
3.4. Trends im Controlling
4. Empirische Umfrage österreichische Kfz-Importeure
4.1. Auswahl der Untersuchungseinheit
4.2. Durchführung und Rücklauf der Erhebung
4.3. Methodische Aspekte der Fragebogenerstellung
4.4. Methodische Aspekte zur Fragebogenauswertung
4.5. Wesentliche Erkenntnisse aus der Untersuchung
4.6. Resümee der Untersuchung
5. Praxisbeispiel Intercar Austria
5.1. Standortbestimmung Intercar Austria
5.2. Fachliche Schwächen-Analyse des Kennzahlensystems
5.3. Technische Schwächen-Analyse des Kennzahlensystems
5.4. Technischer Lösungsansatz eines neuen Kennzahlensystems
5.5. Fachlicher Lösungsansatz eines neuen Kennzahlensystems
5.6. Integration eines Benchmarkansatzes im Kennzahlensystem
5.7. Darstellung der Internetapplikation mit Prozessabläufen
6. Ausblick Anforderungen an Kennzahlensysteme
6.1. Basel II / Ratingkriterien
6.2. Intangible Assets
6.3. Risiko-Chance-Management / Unternehmensplanung
6.4. Technische Integration in Kennzahlensysteme
7. Resümee
Das primäre Ziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung eines umfassenden Konzepts für ein internetbasiertes Business Management Benchmark System (iBMBS), um Unternehmen in einem durch Strukturwandel und verschärften Wettbewerb geprägten Marktumfeld eine effektive Unternehmenssteuerung zu ermöglichen. Die Arbeit fokussiert sich darauf, betriebswirtschaftliche Stärken und Schwächen der Vertriebsorganisationen zeitnah zu identifizieren, um durch datengestützte Managemententscheidungen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität zu sichern.
Schwächen der Architektur des Kennzahlensystems
Derzeit gibt es bei Intercar Austria keine Gesamtlösung, sondern das KZS besteht aus mehreren Teillösungen. Für die einzelnen Wertschöpfungsbereiche und Abteilungen des Importeurs sind jeweils eigene Systeme aufgebaut worden. Dadurch ergibt sich das Manko, dass weder der Importeur noch die Kfz-Einzelhändler selbst einen Gesamtüberblick haben, wie sie wirtschaftlich liegen. Um einen wirtschaftlichen Gesamtüberblick eines Kfz-Einzelhändlers zu erhalten, müssen derzeit die Informationen mühevoll aus den einzelnen Abteilungen zusammengetragen werden.
1. Einleitung: Beschreibt den strukturellen Wandel in der Kfz-Branche durch rechtliche und technologische Veränderungen und definiert das Ziel der Arbeit, ein modernes Business Management System zu konzipieren.
2. Konnex Management, Strategie und Kennzahlensystem: Erläutert die theoretischen Grundlagen des Managements sowie verschiedene Strategieansätze und verdeutlicht deren enge Verzahnung mit dem Kennzahlensystem.
3. Kennzahlensysteme: Bietet einen Überblick über etablierte Kennzahlensysteme wie das Du-Pont-System und die Balanced Scorecard sowie aktuelle Trends im Controlling.
4. Empirische Umfrage österreichische Kfz-Importeure: Analysiert den Status Quo der Kennzahlennutzung bei österreichischen Automobilimporteuren mittels einer quantitativen Studie und leitet daraus Schwachstellen ab.
5. Praxisbeispiel Intercar Austria: Detailliert die Konzeption eines neuen, internetbasierten Kennzahlensystems für den Importeur Intercar Austria, basierend auf den Erkenntnissen der vorherigen Analyse.
6. Ausblick Anforderungen an Kennzahlensysteme: Diskutiert zukünftige Anforderungen an Kennzahlensysteme, insbesondere unter Berücksichtigung von Basel II, immateriellen Vermögenswerten (Intangible Assets) und Risikomanagement.
7. Resümee: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Diplomarbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer digitalen, integrierten Unternehmenssteuerung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Unternehmenssteuerung, Kennzahlensystem, Kfz-Branche, Business Management System, Benchmarking, Strategie, Controlling, Basel II, Intangible Assets, Risikomanagement, Internetapplikation, Prozessoptimierung, Unternehmensplanung, Automobilimporteure.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines internetbasierten Business Management Benchmark Systems für die Kfz-Branche, um die Unternehmenssteuerung für Importeure und Einzelhändler in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld zu optimieren.
Die Arbeit deckt die Bereiche Managementtheorie, Strategieansätze, Kennzahlensysteme (KZS), empirische Marktforschung in der Kfz-Branche, IT-technische Implementierung sowie Zukunftstrends wie Basel II und Risikomanagement ab.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines umfassenden Konzepts, das es Importeuren ermöglicht, ihre Vertriebsorganisation durch zeitnahe Analysen wirtschaftlicher Stärken und Schwächen effizienter zu steuern und somit die Rentabilität langfristig abzusichern.
Es erfolgt eine fundierte Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen sowie eine empirische, österreichweite Umfrage bei Kfz-Importeuren. Die Ergebnisse fließen in ein praxisorientiertes Fallbeispiel (Intercar Austria) ein, ergänzt durch Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte empirische Schwächen-Analyse der Branche, die konkrete Konzeption eines neuen KZS für Intercar Austria und einen zukunftsorientierten Ausblick auf die Anforderungen an moderne Controllingsysteme.
Wichtige Begriffe sind Kennzahlensysteme, Unternehmenssteuerung, Benchmarking, Kfz-Handel, Digitalisierung, Basel II und Intangible Assets.
Da eine rein manuelle oder papierbasierte Datenverarbeitung zeitverzögert und fehleranfällig ist, ermöglicht eine Internetlösung eine effizientere Datenübermittlung, schnellere Auswertung durch Drill-Down-Mechanismen und eine bessere Transparenz für alle beteiligten Partner.
Obwohl Bilanzdaten meist nur jährlich vorliegen, sind sie für Intercar Austria von zentraler Bedeutung, da sie als Basis für interne Ratingverfahren zur Festlegung von Kreditrahmen (Obligo) gegenüber den Kfz-Einzelhändlern dienen.
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