Bachelorarbeit, 2012
40 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung und Grundlagen
1.1 Grundlegende Definitionen und Sätze
1.1.1 Definition: komplex differenzierbar
1.1.2 Definition: analytisch
1.1.3 Definition: ganze Funktion
1.1.4 Definition: holomorph
1.1.5 Definition: Gebiet
1.1.6 Definition und Satz: Ordnung an der Stelle a
1.1.7 Definition: isolierte Singularität
1.1.8 Definition: Pol
1.1.9 Satz: Charakterisierung von Polen
1.1.10 Definition: meromorphe Funktion
1.1.11 Definition: logarithmische Ableitung
1.1.12 Definition: periodische Funktion
2 Unendliche Produkte in C
2.1 Unendliche Produkte komplexer Zahlen
2.1.1 Definition: Konvergenz
2.1.2 Satz: Konvergenz
2.1.3 Konvention
2.1.4 Defintion: absolute Konvergenz
2.1.5 Satz: absolute Konvergenz
2.1.6 Beispiel: Konvergenz
2.2 Unendliche Produkte komplexer Funktionen
2.2.1 Definition: gleichmäßige Konvergenz
2.2.2 Satz: gleichmäßige Konvergenz
2.2.3 Definition: kompakte Konvergenz
2.2.4 Eigenschaften unendlicher Funktionenprodukte
2.2.5 Satz: kompakte Konvergenz
3 Der Weierstraßsche Produktsatz
3.1 Problemstellung
3.1.1 Endliche Nullstellenmenge
3.1.2 Unendliche Nullstellenmenge
3.2 Konvergenzerzeugende Faktoren: Weierstraßfaktoren
3.2.1 Definition: Weierstraßfaktoren
3.2.2 Abschätzung der Weierstraßfaktoren
3.3 Der Weierstraßsche Produktsatz über C
3.3.1 Satz: Weierstraßscher Produktsatz über C
3.3.2 Definition: Charakteristik einer Folge
3.3.3 Definition: Kanonisches Weierstraßprodukt
3.3.4 Produktentwicklung einer ganzen Funktion
3.3.5 Beispiel: Produktentwicklung der Sinusfunktion
4 Die Weierstraßsche σ- Funktion
4.1 Das Gitter und die Weierstraßsche σ-Funktion
4.1.1 Definition: Diskrete Teilmenge von R2
4.1.2 Satz: diskrete Untergruppen von C = R2
4.1.3 Definition: Gitter
4.1.4 Charakteristik des Gitters
4.1.5 Herleitung der Weierstraßschen σ- Funktion
4.2 Weitere Weierstraßsche Funktionen
4.2.1 Die Weierstraßsche ζ-Funktion
4.2.2 Die Weierstraßsche ℘-Funktion
5 Schlussbemerkung
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Theorie der unendlichen Produkte in der Funktionentheorie, wobei der Weierstraßsche Produktsatz als zentraler Gegenstand untersucht und auf die Weierstraßsche Sigma-Funktion sowie weitere Weierstraßsche Funktionen angewendet wird.
3.3.1 Satz: Weierstraßscher Produktsatz über C
Sei eine Folge (ak)k mit ak ∈ C ∀ k und mit limk→∞ ak = ∞ gegeben. Weiterhin sei (mk)k eine beliebige Folge natürlicher Zahlen mit Σ[k=1 bis ∞] (R/|ak|)^(mk+1) konvergent für jedes R > 0.
Dann haben wir durch Produktbildung der entsprechenden Weierstraßfaktoren (vgl. 3.2.1) mit der Funktion f(z) = z^n0 * Π[k=1 bis ∞] Emk(z/ak) eine ganze Funktion f, dessen Nullstellen gerade bei den Punkten ak der vorgegebenen Zahlenfolge liegen. n0 = ord0(f) stellt hier die Nullstellenordnung im Nullpunkt dar und kommt die Nullstelle ak genau nk-mal in der Zahlenfolge (ak)k vor, so kommt dann der Faktor Emk(z/ak) genau nk-mal in dem unendlichen Produkt vor. Es ist also nk = ordak(f). (Es ist trivial, dass die Faktoren Emk(z/ak) die Nullstellenordnung 1 haben, da Emk(z/ak) = (1 - z/ak) * e^(Lmk(z/ak))).
1 Einleitung und Grundlagen: Einführung in das Themengebiet der unendlichen Produkte und Bereitstellung der für die Arbeit notwendigen Definitionen und Sätze der Funktionentheorie.
2 Unendliche Produkte in C: Detaillierte Untersuchung und Definition der Konvergenz unendlicher Produkte komplexer Zahlen und Funktionen sowie Beweis wichtiger Sätze zu Konvergenzarten.
3 Der Weierstraßsche Produktsatz: Hauptteil der Arbeit, der die Problemstellung ganzer Funktionen mit vorgegebenen Nullstellen behandelt und den Weierstraßschen Produktsatz sowie Weierstraßfaktoren einführt und beweist.
4 Die Weierstraßsche σ- Funktion: Anwendung des Produktsatzes auf Gitter in C zur Herleitung der Sigma-Funktion und Vorstellung weiterer Funktionen wie der Zeta- und P-Funktion.
5 Schlussbemerkung: Zusammenfassung der erzielten Ergebnisse und kurzer Ausblick auf weiterführende Themen wie den Produktsatz von Hadamard und elliptische Funktionen.
Funktionentheorie, Unendliche Produkte, Weierstraßscher Produktsatz, Komplexe Analysis, Ganze Funktionen, Nullstellen, Konvergenz, Weierstraßfaktoren, Sigma-Funktion, Gitter, Zeta-Funktion, P-Funktion, Holomorphe Funktionen, Meromorphe Funktionen, Komplexe Ebene.
Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Teilgebiet der Funktionentheorie, insbesondere mit unendlichen Produkten und ihrer Anwendung zur Konstruktion ganzer Funktionen mit vorgegebenen Nullstellen.
Die zentralen Felder sind die Konvergenztheorie unendlicher Produkte, der Weierstraßsche Produktsatz sowie die Anwendung dieser Theorie auf Gitter zur Ableitung spezieller Funktionen.
Das Ziel ist die theoretische Durchdringung des Weierstraßschen Produktsatzes und seine Anwendung, um ganze Funktionen mittels ihrer Nullstellen zu definieren und so die Sigma-Funktion zu gewinnen.
Es handelt sich um eine mathematische Arbeit, die auf Basis von Definitionen, Sätzen und Beweisen (unter anderem stützend auf Falko Lorenz' "Funktionentheorie") die Thematik strukturiert herleitet.
Der Hauptteil widmet sich der Problemstellung von Nullstellenmengen, der Definition konvergenzerzeugender Weierstraßfaktoren und dem Beweis des Weierstraßschen Produktsatzes.
Wesentliche Begriffe sind der Weierstraßsche Produktsatz, Gitter, Sigma-Funktion, ganze Funktionen und die Konvergenz unendlicher Produkte.
Ein Weierstraßfaktor ist eine ganze Funktion, die dazu dient, ein unendliches Produkt von Funktionen in ein konvergentes Produkt zu verwandeln, ohne das Nullstellenverhalten der ursprünglichen Funktion zu verändern.
Das Gitter dient als spezielle Nullstellenmenge im Kapitel 4, um durch den Weierstraßschen Produktsatz eine ganze Funktion, die Sigma-Funktion, herzuleiten, die exakt an den Gitterpunkten Nullstellen hat.
Die P-Funktion ist eine meromorphe Funktion, die Pole zweiter Ordnung an den Gitterpunkten besitzt und aus der logarithmischen Ableitung der Sigma-Funktion gewonnen wird.
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