Hausarbeit, 2006
25 Seiten
I. Theoretische Abhandlung
1. Einleitung
2. Funktionale Satzperspektive unter Berücksichtigung des Subjekts
2.1. Thema
2.2. Rhema
2.3. Thema/ Rhema Gliederung
2.4. Subjekt und Thema
3. Ebenenkonzept der Thematisierung
3.1. Grammatische Ebenen im engeren Sinn
3.2. Grammatische Ebenen im weiteren Sinn
3.3. Zusammenfassung
II. Analyse
4. "La telefonata"
4.1. Inhaltsangabe
4.2. Analyse des Textes
5. "I bronzi di Riace"
5.1. Einleitung
5.2. Analyse des Textes
Die vorliegende Hausarbeit untersucht die funktionale Satzperspektive mit einem besonderen Fokus auf das Verhältnis von Subjekt und Thema. Dabei wird theoretisch fundiert analysiert, wie sprachliche Äußerungen funktional strukturiert sind und wie verschiedene grammatische Ebenen die Thematisierung beeinflussen.
2.1. Thema
Zunächst einmal soll nun der Begriff Thema eingegrenzt werden, wobei es verschiedene Herangehensweisen gibt ein Thema zu definieren. Die vier gängigsten Ansätze möchte ich jetzt vorstellen.
a) Thema als bekannt bzw. bereits besprochen: Von Bedeutung bei der ersten Herangehensweise ist, dass das Thema sowohl dem Sprecher, als auch dem Hörer bekannt sein sollte bzw. muss das Thema als beim Hörer bekannt vorausgesetzt werden. Zum Beispiel in der Aussage: „Mia moglie non poteva venire.“ ist mia moglie das Thema; dem Hörer ist demnach bekannt oder wenigstens erschließbar, dass sein Gesprächspartner verheiratet ist. Ein Thema anhand von Bekanntheit oder auch Vorerwähnung zu bestimmen ist aber nicht ausreichend, denn der Sprecher kann sich nicht immer sicher sein, ob eine von ihm als bekannt erachtete Aussage, dem Hörer tatsächlich bekannt ist.
Des weiteren hat der Sprecher prinzipiell die Wahl auch etwas Nichtbekanntes an Thema Stelle zu setzen. Seit Mitte der 60er Jahre wird diese Definition also nur noch selten verwendet, was aber nicht bedeutet, dass sie verworfen wurde. Sie ist lediglich nicht genügend als Definitionsgrundlage.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Aufbau der Hausarbeit und stellt die behandelten linguistischen Kernbegriffe sowie die gewählte theoretische Basis vor.
2. Funktionale Satzperspektive unter Berücksichtigung des Subjekts: In diesem Kapitel werden die Grundbegriffe Thema, Rhema und deren Gliederung definiert sowie die komplexe Beziehung zwischen Subjekt und Thema beleuchtet.
3. Ebenenkonzept der Thematisierung: Dieses Kapitel stellt das Ebenenkonzept nach Klaus Welke vor, welches in eine grammatische Ebene im engeren und eine im weiteren Sinn unterteilt wird.
4. "La telefonata": Dieses Analysekapitel wendet die zuvor erarbeiteten theoretischen Erkenntnisse praktisch auf eine Kurzgeschichte an.
5. "I bronzi di Riace": In diesem Kapitel wird ein Sachtext über die Bronzestatuen von Riace hinsichtlich der funktionalen Satzperspektive analysiert.
Funktionale Satzperspektive, Thema, Rhema, Subjekt, Linguistik, Italienisch, Grammatische Ebenen, Thematisierung, Kommunikative Dynamik, Satzgegenstand, Textanalyse, Syntax
Die Arbeit untersucht die funktionale Satzperspektive in der italienischen Sprache, insbesondere das Zusammenspiel zwischen grammatischen Subjekten und thematischen Strukturen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Definition von Thema und Rhema, das Ebenenkonzept der Thematisierung nach Klaus Welke sowie die Anwendung dieser Theorien auf konkrete italienische Texte.
Das Ziel ist es, die theoretischen Konzepte der funktionalen Satzperspektive verständlich zu machen und zu demonstrieren, wie sich diese auf reale Textbeispiele anwenden lassen.
Die Autoren nutzen eine literaturgestützte theoretische Herleitung der funktionalen Grammatik, gefolgt von einer angewandten Textanalyse italienischer Beispiele.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Abhandlung über Satzperspektiven und eine anschließende praktische Analyse, in der Texte auf ihre Thema-Rhema-Struktur hin untersucht werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Funktionale Satzperspektive, Thema, Rhema, Subjekt und italienische Sprachwissenschaft charakterisieren.
Die Arbeit stellt vier gängige Ansätze vor, unter anderem die Definition als "bekannte Information", als "Ausgangspunkt der Aussage" und als Element mit "niedrigstem Grad an kommunikativer Dynamik".
Bei der echten Topikalisierung wird das an den Satzanfang gerückte Element zum Thema, während es bei der unechten Topikalisierung lediglich zur Kontrastierung dient und kein Thema bildet.
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