Fachbuch, 2010
68 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation und Problemstellung
1.2. Aufbau des Buchs
2. Global Sourcing als Element der strategischen Beschaffung
2.1. Einleitung
2.2. Spezifika der Krankenhausbeschaffung
2.2.1. Medizinprodukte
2.2.2. Einfluss interner Kunden auf die Krankenhausbeschaffung
2.2.3. Professionalisierungsgrad der Krankenhausbeschaffung
3. Global Sourcing
3.1. Begriffsabgrenzung
3.2. Formen von Global Sourcing
3.3. Exkurs: Offshoring
3.4. Voraussetzungen für Global Sourcing
3.4.1. Betriebsgröße und Investitionskraft
3.4.2. Organisationsstrukturen
3.4.3. Mitarbeiterqualifikation und -motivation
3.4.4. Management- und Controllingsysteme
3.4.5. Standardisierung
3.4.6. Anwendungen im Krankenhaus
3.5. Chancen und Risiken von Global Sourcing
3.5.1. Chancen von Global Sourcing
3.5.2. Risiken von Global Sourcing
3.5.3. Anwendungen im Krankenhaus
4. Gestaltungsoptionen des Global Sourcing im Krankenhaus
4.1. Gestaltungsebene Beschaffungsobjekte
4.1.1. Analyse anhand objektübergreifender Kriterien
4.1.2. Analyse anhand objektspezifischer Kriterien
4.1.2.1. Strategische Artikel
4.1.2.2. Hebelartikel
4.2. Gestaltungsebene Beschaffungsmärkte
4.2.1. Strategische Artikel
4.2.2. Hebelartikel
4.3. Gestaltungsebene Lieferanten
4.3.1. Strategische Artikel
4.3.2. Hebelartikel
4.4. Gestaltungsebene Internationalisierungsform
4.4.1. Strategische Artikel
4.4.2. Hebelartikel
5. Zusammenfassung und Ausblick
5.1. Zusammenfassung
5.2. Ausblick
Das Hauptziel dieses Buches ist die Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten von Global Sourcing im Krankenhaussektor, um durch eine weltweit ausgerichtete Beschaffungsstrategie Kosten- und Prozessoptimierungen zu erreichen und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Kliniken zu stärken.
3.5.2. Risiken von Global Sourcing
Kommunikationsrisiken bzw. -probleme können im Rahmen von Global Sourcing zum einen dadurch entstehen, dass die technischen Voraussetzungen der Kommunikation wie Internetanbindung, Faxgerät, etc. nicht gegeben sind. Zum anderen entstehen diese aufgrund von Sprach-, Kultur- und Mentalitätsunterschieden. Dies kann einerseits zu erheblichen Missverständnissen, andererseits enormen Kosten führen und die Implementierung von Global Sourcing-Aktivitäten hemmen. Hinzu kommen die aus der Entfernung zwischen Lieferant und Abnehmer resultierenden Reisetätigkeiten, die ebenfalls einen Kostenfaktor darstellen. Zudem entsteht durch die größeren Entfernungen und Mentalitätsunterschiede das Risiko von Lieferverzögerungen. Hinzu kommt die Gefahr der Nichtlieferung beispielsweise aufgrund von Havarien. Auch besteht das Risiko, dass eventuelle Liefervorschriften, wie Temperatur- und Verpackungsvorschriften, vom Transporteur nicht oder nur unzureichend eingehalten werden.
In einigen Ländern befindet sich die technische Entwicklung auf einem geringeren Stand als in Deutschland, Westeuropa oder den USA. Zudem existieren andere technische Normen. Des Weiteren sind z. T. divergierende Qualitätsverständnisse zu konstatieren. Insofern entsteht beim Global Sourcing ein nicht unerhebliches Qualitätsrisiko. Es erscheint hier schwierig, den ausländischen Lieferanten das in Deutschland und Westeuropa stark ausgeprägte Qualitätsverständnis zu vermitteln. Darüber hinaus bestehen Währungsrisiken, da Lieferverträge mit außereuropäischen Unternehmen oftmals in Fremdwährung abgeschlossen werden.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage der deutschen Gesundheitswirtschaft, den zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendruck durch DRGs und die bisher untergeordnete Rolle von Global Sourcing in Krankenhäusern.
2. Global Sourcing als Element der strategischen Beschaffung: Es erfolgt eine theoretische Einordnung von Global Sourcing als Teil der strategischen Beschaffung sowie eine Analyse der Besonderheiten der Krankenhausbeschaffung, wie z.B. Medizinprodukte und der Einfluss des medizinischen Personals.
3. Global Sourcing: Dieses Kapitel definiert den Begriff, erläutert die verschiedenen Formen, Voraussetzungen (wie Unternehmensgröße und Personalqualifikation) sowie die Chancen und Risiken dieses Instruments im Krankenhauskontext.
4. Gestaltungsoptionen des Global Sourcing im Krankenhaus: Hier werden mittels Portfolio-Analysen konkrete Empfehlungen für die Gestaltung der Ebenen Beschaffungsobjekte, Märkte, Lieferanten und Internationalisierungsformen gegeben.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Die wesentlichen Ergebnisse werden zusammengefasst und die zukünftige Entwicklung sowie die Notwendigkeit eines Einstellungswandels für Global Sourcing im Gesundheitswesen diskutiert.
Global Sourcing, Krankenhausbeschaffung, Medizinprodukte, Strategische Beschaffung, Kostensenkung, Lieferantenmanagement, Portfolio-Analyse, Internationalisierungsform, Supply Management, Gesundheitsökonomie, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Beschaffungsrisiko, Lohnherstellung
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die praktische Umsetzung einer weltweit ausgerichteten Beschaffungsstrategie (Global Sourcing) für den Krankenhaussektor.
Die zentralen Themen sind die strategische Beschaffung, das Management von Medizinprodukten, die Analyse von Beschaffungsmärkten sowie die Gestaltung von Lieferantenbeziehungen unter Berücksichtigung spezifischer Branchenrisiken.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer tragfähigen Konzeption für Krankenhäuser, um durch Global Sourcing trotz steigenden Wettbewerbs- und Kostendrucks effizientere Beschaffungsprozesse zu etablieren.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und stützt sich methodisch auf die Portfolio-Analyse nach Kraljic, um eine strukturierte Entscheidungsbasis für die verschiedenen Strategiedimensionen der Beschaffung zu schaffen.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse und Kategorisierung von Beschaffungsobjekten, der Wahl geeigneter Beschaffungsmärkte, der Gestaltung der Lieferantenbeziehungen und der Identifikation der passenden Internationalisierungsformen für den Klinikeinkauf.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Global Sourcing, Krankenhausbeschaffung, Medizinprodukte, Kostensenkung, Beschaffungsrisiko und Strategische Beschaffung charakterisieren.
Die Unterscheidung ist entscheidend, da strategische Artikel eine langfristige Partnerschaft und hohe Sicherheitsanforderungen erfordern, während Hebelartikel vorrangig über preisorientierte, marktliche Transaktionsbeziehungen und Standardisierung kosteneffizient beschafft werden können.
Der geringe Professionalisierungsgrad führt dazu, dass die Beschaffung oft operativ statt strategisch agiert und dem Einfluss des medizinischen Personals kaum ein fachliches Gegengewicht entgegensetzen kann, was innovative Strategien wie Global Sourcing erschwert.
Die CE-Kennzeichnung ist eine zwingende regulatorische Voraussetzung für das Inverkehrbringen von Medizinprodukten in Europa; sie stellt sicher, dass Produkte Mindestanforderungen erfüllen und für das Krankenhaus rechtlich und qualitätstechnisch handhabbar sind.
Dies bezieht sich auf eine große Anzahl von Produktvariationen der Industrie, die zwar neu erscheinen, aber keinen echten medizinischen oder ökonomischen Mehrwert bieten, was die Komplexität des Beschaffungsportfolios unnötig erhöht.
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