Examensarbeit, 2013
90 Seiten, Note: 1,0
0. Vorwort
1. Einleitung
1.1 Medienwelt
1.2 Medienkompetenz und Mediensozialisation
1.2.1 Ein Beispiel für die politische Gestaltungskraft der Medien
2. Das Genre „Dokumentarfilm“
2.1 Einleitung
2.2 Bewusste Filmrezeption
2.3 Dokumentarfilm als Realitätsreferenz
2.4 Fünf Realitätsebenen des Dokumentarfilms nach Dr. Eva Hohenberger
2.4.1 Die nichtfilmische Realität
2.4.2 Die vorfilmische Realität
2.4.3 Die Realität Film
2.4.4 Die filmische Realität
2.4.5 Die nachfilmische Realität
2.5 Die Formen des Dokumentarfilms
2.5.1 Erklärdokumentarismus oder expositorischer Dokumentarfilm
2.5.2 Beobachtender Dokumentarfilm
2.5.3 Partizipatorischer, interaktiver Dokumentarfilm
2.5.4 Dramatischer Dokumentarfilm
3. Didaktische Reflexionen zum Dokumentarfilm „Inside Job“
3.1 Methoden zur Unterrichtsgestaltung mit „Inside Job“
3.1.1 Die Talkshow
3.1.2 Die Amerikanische Debatte
3.1.3 Die Filmcollage
3.1.4 Die Liste der Schuldigen
3.1.5 Methodendiskussion
4. Vorgehensweise bei der Untersuchung der Wirtschaftskrise 2007
4.1 Vereinfachte Darstellung der Vorbedingungen zur Entstehung der Immobilienkrise in den USA im Jahr 2007
4.1.1 Niedrigzinspolitik der Federal Reserve
4.1.2 Sinkende Sparquote der amerikanischen Haushalte
4.1.3 Das Leistungsbilanzdefizit der USA
4.1.4 Der Immobilienboom und die Zuversicht
4.1.5 Das Bonitätsproblem
4.1.5.1 Die Besonderheit amerikanischer Kredite im Unterschied zu deutschen Krediten
4.1.6 Die krisenrelevante Rolle der US-Regierung
4.1.7 Die krisenrelevante Rolle der Anreize
4.1.8 Rating-Agenturen und ihre krisenrelevante Rolle
4.1.9 Krisenrelevante Finanzinstrumente
4.1.9.1 Verbriefungen
4.1.9.2 Die halbstaatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac
4.1.9.3 Strukturierte Wertpapiere: CDOs
4.1.9.4 Credit Default Swaps oder vermeintliche Kreditausfallversicherungen
4.1.9.4.1 Die Ähnlichkeit der Credit Default Swaps mit der „Friedhofsversicherung“
4.1.9.5 Krise im Interbankengeschäft
5. Chronologisches Glossar zur Immobilienkrise
5.1 Glass–Steagall Act von 1932 und der Banking Act von 1933
5.2 „Commercial bank“ oder Geschäftsbank
5.3 Investmentbank
5.4 Basel 1
5.5 Basel II
6. Filmanalyse „Inside Job“
6.1 Produktionsdaten
6.2 Einleitung
6.2.1 Inhaltlicher Überblick
6.3 Der Vorspann von „Inside Job“
6.3.1 Der Fokus auf Island
6.3.2 Sequenzprotokoll des Vorspanns von „Inside Job“
6.4 Erster Teil: „Wie es dazu kam“
6.4.1 Erster Teil: „Wie es dazu kam“ – Deregulierungen
6.4.2 Erster Teil: „Wie es dazu kam“ - Geldwäsche
6.4.3 Erster Teil: „Wie es dazu kam“ – deregulierte Finanzinnovationen
6.4.4 Erster Teil: „Wie es dazu kam“ - CDOs und die Subprime-Darlehen
6.5 Zweiter Teil: „Die Spekulationsblase (2001-2007)“
6.5.1 Zweiter Teil: „Die Spekulationsblase (2001-2007)“ – die Verschuldungsgrade
6.5.2 Zweiter Teil: „Die Spekulationsblase (2001-2007)“ – Credit Default Swaps
6.5.3 Zweiter Teil: „Die Spekulationsblase (2001-2007)“ – die Banker-Seele
6.5.4 Zweiter Teil: „Die Spekulationsblase (2001-2007)“ – Rentenfonds
6.5.5 Zweiter Teil: „Die Spekulationsblase (2001-2007)“ – Rating-Agenturen
6.6 Dritter Teil: „Die Krise“
6.6.1 Dritter Teil: „Die Krise“ – Verstaatlichungen und der Rettungsschirm
6.6.2 Dritter Teil: „Die Krise“ – der Übersprung auf die Realwirtschaft
6.6.3 Dritter Teil: „Die Krise“ – Hausverlust und Obdachlosigkeit
6.7 Vierter Teil: „Verantwortlichkeit“
6.7.1 Vierter Teil: „Verantwortlichkeit“ – die Macht der Finanzindustrie
6.8 Fünfter Teil: „Wo wir uns jetzt befinden“
6.8.1 Fünfter Teil: „Wo wir uns jetzt befinden“ – soziale Ungleichheit
6.8.2 Fünfter Teil: „Wo wir uns jetzt befinden“ – die Wall Street-Regierung
6.8.3 Fünfter Teil: „Wo wir uns jetzt befinden“ – Schlusswort
6.9 Fazit
7. Study Guide zu „Inside Job“ - Arbeitshilfe für Lehrerinnen und Lehrer zum Filmeinsatz im Unterricht
7.1 Der Aufbau und Inhalt des Lernleitfadens
7.1.1 Einleitung
7.1.2 Titelseite
7.1.3 Die Vorbereitungstexte für die Lehrkraft
7.1.3.1 „An die Lehrkräfte“ („Note to Teachers“)
7.1.3.2 „Vor der Filmvorführung“ („Before Viewing the Film“)
7.1.3.3 Diskussionsthemen nach der Filmvorführung („After Viewing the Film“)
7.1.3.4 Die Unterrichtspläne
7.1.3.5 Aktivitätsbeschreibung „Es ist völlig verrückt“
7.1.3.6 Aktivitätsbeschreibung „Es war deutlich, dass er in seiner Ideologie festgefahren war“
7.1.3.7 Aktivitätsbeschreibung „Diese Wette würde ich sicherlich wagen“
7.1.3.8 Aktivitätsbeschreibung „Dies ist eine Regierung der Wall Street“
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den didaktischen Einsatz des Dokumentarfilms „Inside Job“ im Politik- und Wirtschaftsunterricht, um Schülern komplexe Zusammenhänge der Finanzkrise 2007/2008 verständlich zu machen und die Medienkompetenz im kritischen Umgang mit Filmen zu fördern.
2.4 Fünf Realitätsebenen des Dokumentarfilms nach Dr. Eva Hohenberger
Der Dokumentarfilm vermittelt zwischen verschiedenen Stadien und den dazugehörigen Lagern, nämlich der „Wirklichkeit“, der Produktion und der Rezeption; der relevante Wirklichkeitsausschnitt, das zu Dokumentierende, wird zum Dokumentierten und erhält als Endprodukt beziehungsweise Medium ein Eigenleben. Dabei tun sich die fünf im folgenden Abschnitt erläuterten Ebenen der dokumentierten/ zu dokumentierenden Realität auf: I. Die nichtfilmische Realität, II. die vorfilmische Realität, III. die Realität Film, IV. die filmische Realität und schließlich V. die nachfilmische Realität (vgl. Hohenberger 1988: 28 ff.).
2.4.1 Die nichtfilmische Realität
Die nichtfilmische Realität meint das gesamte Gefüge aus allen Gegebenheiten an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit, darin enthaltene historische, soziale, politische und kulturelle Faktoren und Einflüsse werden impliziert. Aus dieser nichtfilmischen Realität wählen die Produzenten eines Dokumentarfilms jene Aspekte aus, die sie aufgrund ihrer politischen und ideellen Annahmen, Interessen und Überzeugungen als relevant betrachten. Hierin wird deutlich, dass die vermeintliche Objektivität sich einen Platz mit der Subjektivität teilen muss.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Medienkompetenz und die Eignung des Dokumentarfilms als Mittel für den Politik- und Wirtschaftsunterricht.
2. Das Genre „Dokumentarfilm“: Hier werden theoretische Grundlagen des Dokumentarfilms, einschließlich Realitätsebenen und verschiedener filmischer Formen, analysiert.
3. Didaktische Reflexionen zum Dokumentarfilm „Inside Job“: Das Kapitel widmet sich methodischen Ansätzen, wie Talkshows oder Debatten, um den Film im Unterricht effektiv zu bearbeiten.
4. Vorgehensweise bei der Untersuchung der Wirtschaftskrise 2007: Dieses Kapitel bietet eine inhaltliche Aufarbeitung der Entstehung der Finanzkrise, von der Niedrigzinspolitik bis hin zu komplexen Finanzprodukten.
5. Chronologisches Glossar zur Immobilienkrise: Hier werden grundlegende wirtschaftshistorische Begriffe wie Gesetze und Banktypen definiert, um Wissenslücken zu schließen.
6. Filmanalyse „Inside Job“: Eine detaillierte Analyse der Struktur und Inhalte des Films, ergänzt durch ein Sequenzprotokoll des Vorspanns.
7. Study Guide zu „Inside Job“ - Arbeitshilfe für Lehrerinnen und Lehrer zum Filmeinsatz im Unterricht: Dieses Kapitel stellt Materialien und Aktivitäten vor, die Lehrkräfte direkt im Unterricht anwenden können.
8. Fazit: Eine abschließende Betrachtung, die den Wert der politischen Willensbildung durch das Medium Film hervorhebt.
Medienkompetenz, Dokumentarfilm, Finanzkrise 2007, Inside Job, Finanzinstrumente, CDO, Credit Default Swaps, politische Bildung, Didaktik, Wirtschaftspolitik, Immobilienblase, Rating-Agenturen, Subprime-Kredite, Lehraktivitäten, Medienanalyse
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Aufbereitung der Finanzkrise 2007/2008 anhand des Dokumentarfilms „Inside Job“ für den Politik- und Wirtschaftsunterricht.
Zentrale Themen sind die Vermittlung von Medienkompetenz, das Verständnis ökonomischer Krisenursachen und die methodische Gestaltung von Unterrichtseinheiten mit audiovisuellen Medien.
Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften Wege aufzuzeigen, wie Schüler durch den Film „Inside Job“ ein kritisches Verständnis für politische und ökonomische Zusammenhänge entwickeln können.
Es handelt sich um eine didaktisch-theoretische Arbeit, die medienwissenschaftliche Theorien mit wirtschaftshistorischen Analysen verknüpft, um eine methodische Anleitung für den Unterricht zu erstellen.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen zum Dokumentarfilm, eine tiefgehende Analyse der Ursachen der Finanzkrise (z.B. Subprime-Kredite, Rating-Agenturen) sowie praktische Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Finanzkrise, Inside Job, didaktische Methoden, Finanzinstrumente und Politische Bildung beschreiben.
Der Film nutzt bewusst dramaturgische Mittel, um eine emotionale und personenzentrierte Darstellung der Krise zu erzeugen und die Zuschauer zu einer kritischen Haltung gegenüber der Finanzindustrie zu bewegen.
Es dient dazu, Schülern ohne Vorwissen notwendige fachliche Grundlagen zu vermitteln, damit sie die komplexen Zusammenhänge im Film besser nachvollziehen können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

