Examensarbeit, 2012
103 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Die Sprache der Jugend
2.1 Jugendsprachforschung
2.2 Definitorische Eingrenzung:
2.2.1 Jugendsprache als Sprache der Jugend
2.2.2 Jugendsprache als Varietät und als Register
2.2.3 Jugendsprache als Sprachstil
2.2.4 Jugendsprache als medial inszenierte Sprache von Jugendlichen
2.2.5 Jugendsprache als internationales System
2.2.6 Zusammenfassung
2.3 Funktionen und Merkmale
2.3.1 Einflussfaktoren bei der Jugendsprachentstehung
2.3.2 Sprechstile
3 Der Entlehnungsprozess aus dem Englischen
3.1 Sprachentlehnungen
3.1.1 Geschichte des Sprachkontakts
3.1.2 Begriffsklärung: Anglizismen
3.1.2.1 Anglizismenforschung
3.1.2.2 Häufigkeit der Anglizismen im Deutschen
3.1.2.3 Kategorien der Anglizismen nach
a) Entlehnungsarten
b) Kommunikationsbereichen
c) Wortarten
3.1.2.4 Motive für den Gebrauch von Anglizismen
4 Anglizismen in der Jugendsprache
5 Methodik der quantitativen und qualitativen Analyse
6 Korpus und Korpuszusammenstellung
6.1 Allgemeines über die BRAO-Zeitschrift
6.2 Spezielles zur BRAVO Foto-Love-Story
6.3 Der ausgewählte Zeitschriftenkorpus
6.4 Gründe für die Quellenauswahl
7 Genutzte Anglizismenwörterbücher
7.1 Das Anglizismenwörterbuch von Carstensen/ Busse
7.2 Der Anglizismen-INDEX 2012 von Junker
8 Anglizismen in der BRAVO Foto-Love-Story
8.1 Anglizismenhäufigkeit in der BRAVO Foto-Love-Story
8.2 Zur Häufigkeit und Form der Anglizismen
8.2.1 Häufigkeit nach den Kommunikationsbereichen
8.2.2 Häufigkeit nach Wortarten
9 Schlussbetrachtung
9.1 Sprachwissenschaftliche Auswertung der Untersuchungsergebnisse
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Verwendung und Häufigkeit von Anglizismen innerhalb der medial inszenierten Jugendsprache am Beispiel der BRAVO Foto-Love-Story über einen Zeitraum von 1972 bis 2012. Ziel ist es, diachrone Entwicklungstendenzen des Anglizismengebrauchs aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich dieser sprachliche Einfluss in Form und Häufigkeit in verschiedenen Kommunikationsbereichen und Wortarten niederschlägt.
3.1.2.1 Anglizismenforschung
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Anglizismen im Deutschen ist sehr intensiv, sodass sich im Laufe der Zeit ein eigenständiger interdisziplinärer germanistisch-anglistischer Forschungsbereich etabliert hat. Die Pressesprache war dabei stets ein beliebter Untersuchungsgegenstand.
„Die Untersuchung des geschriebenen Deutsch, insbesondere die Pressesprache, stand bislang eindeutig im Vordergrund des Interesses [...].“
Neben dem Wortschatzgebiet Anglizismen in der Pressesprache befasste sich die Forschung mit Anglizismus im Sport, in der Werbung, in den Fachsprachen, in der Medizin oder in Fernsehserien. Carstensens Werk „Englische Einflüsse auf die Deutsche Sprache nach 1945“ wird als das Standardwerk der Anglizismen-Forschung betrachtet. Untersuchungsgegenstand seiner Betrachtungen waren deutsche Zeitungen und Zeitschriften, insbesondere das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ aus den Jahren 1961 bis 1964.
Nach Auffassung von Carstensen kommt es hauptsächlich in der deutschen Presse zum Eindringen und zur Verbreitung von Anglizismen.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Sprache als Kommunikationswerkzeug ein und definiert den Fokus auf die Jugendsprache sowie den Einfluss englischer Lehnwörter.
2 Die Sprache der Jugend: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Jugendforschung, definiert den Terminus Jugendspache und beleuchtet Funktionen, Einflussfaktoren und Sprechstile.
3 Der Entlehnungsprozess aus dem Englischen: Es wird die historische und definitorische Basis für Sprachentlehnungen geschaffen, inklusive einer detaillierten Kategorisierung von Anglizismen.
4 Anglizismen in der Jugendsprache: Hier wird der theoretische Bezug zur Verwendung von Anglizismen spezifisch im jugendlichen Sprachkontext hergestellt.
5 Methodik der quantitativen und qualitativen Analyse: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der empirischen Untersuchung, bestehend aus quantitativer Auszählung und qualitativer Analyse.
6 Korpus und Korpuszusammenstellung: Die Auswahl der BRAVO als Untersuchungsobjekt und die Zusammenstellung des diachronen Zeitschriftenkorpus werden begründet.
7 Genutzte Anglizismenwörterbücher: Vorstellung der zur Analyse herangezogenen Standardwerke und Indizes zur Identifizierung und Kategorisierung der Anglizismen.
8 Anglizismen in der BRAVO Foto-Love-Story: Der empirische Hauptteil, der die gesammelten Daten hinsichtlich Häufigkeit, Wortarten und Kommunikationsbereichen auswertet.
9 Schlussbetrachtung: Zusammenführung der Ergebnisse, kritische Reflexion des Einflusses von Anglizismen auf die deutsche Sprache und Beantwortung der Forschungsfragen.
Jugendsprache, Anglizismen, Sprachwandel, BRAVO, Medien, Foto-Love-Story, Sprachkontakt, Lehnwort, Diachronie, Sprachanalyse, Wortarten, Kommunikation, Sprachstil, Globalisierung, Fremdwort.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Form und Häufigkeit der Verwendung von Anglizismen innerhalb der medial inszenierten Jugendsprache, analysiert anhand der BRAVO Foto-Love-Story.
Zentrale Themen sind die Sprachwissenschaft, speziell die Jugendsprachforschung, der Prozess der Sprachentlehnung aus dem Englischen und die mediale Beeinflussung von Sprachgebrauch.
Das Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Analyse Trends und Entwicklungstendenzen bei der Verwendung englischer Begriffe in der Jugendsprache über vier Jahrzehnte hinweg aufzuzeigen.
Es wird eine Kombination aus quantitativer Auszählung der Anglizismen und einer qualitativen, grammatikalischen sowie funktionalen Betrachtung der Begriffe angewandt.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Vorstellung des Korpus, die theoretische Definition von Anglizismen sowie die empirische Auswertung der Daten nach Kommunikationsbereichen und Wortarten.
Die wichtigsten Begriffe sind Jugendsprache, Anglizismen, Sprachwandel, Medien, BRAVO und Sprachkontakt.
Die BRAVO dient als idealer Multiplikator für jugendsprachliche Trends, da ihre Sprache medial inszeniert ist und als Vorbildfunktion für die Kommunikation der Jugendlichen fungiert.
Die Autorin sieht keine akute Bedrohung durch Anglizismen, sondern betont, dass Sprache einem ständigen Wandel unterliegt und Anglizismen zur Bereicherung und Differenzierung des Ausdrucks beitragen können.
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