Diplomarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau
2. Marketing
3. Social Media
3.1 Vom Web 1.0 zu Social Media
3.2. Social Media Marketing
3.2.1. Die Regeln des Social Media Marketing
3.2.2 Content statt Ein-Weg-Unterbrechung
3.2.3 Dialog statt Monolog – Zuhören und Antworten
3.2.4 Social Media Marketing – Chancen und Risiken
3.3 Social Media Anwendungen
3.4 Soziale Netzwerke
4. Facebook
4.1 Die Nutzer
4.2 Marketingpotential von Facebook
5. Die Eventbranche – Diskotheken und Clubs in Deutschland
5.1 Die Bedeutung von Social Media Marketing für die Eventbranche
5.2 Die Nutzung von Facebook in der Eventbranche
5.2.1 Methodik und Ziele des Vergleichs auf Facebook
5.2.3 Vergleich der Pinnwandaktivitäten
5.2.4 Vergleich der Facebook Seitenstatistiken
5.2.6 Vergleich der Reaktionen auf Kritiken und Fragen
5.2.7 Auswertung Experteninterviews
5.2.8 Auswertung des Vergleichs
6. Erfolgreiches Social Media Marketing auf Facebook für die Eventbranche
6.1 Ziele definieren
6.2 Seite gestalten
6.3 Fans gewinnen
6.4 Content bieten
6.5 Dialog anregen
6.6 Zuhören und reagieren
6.7 Veranstaltungen anlegen
6.7 Werbeanzeigen schalten
6.8 Auswertung / Monitoring
7. Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erforschung und Bewertung des Marketingpotentials sozialer Netzwerke, insbesondere von Facebook, für die Eventbranche. Dabei soll geklärt werden, wie Veranstalter diese Plattformen effektiv zur Vermarktung von Events und zur Kundenbindung einsetzen können und ob Social Media Marketing die klassischen Werbemedien in diesem Bereich verdrängt.
3.2.2 Content statt Ein-Weg-Unterbrechung
Die traditionelle Werbung ist vor allem darauf ausgerichtet, zu unterbrechen: Sie ist darauf angewiesen, sich zwischen interessanten Inhalten wie spannenden TV-Filmen, Radiosendungen und viel besuchten Websites zu positionieren, um sie zu unterbrechen und von der durch sie erreichten Aufmerksamkeit zu profitieren.
Das scheint in den sozialen Netzwerken nicht zu funktionieren: Denn hier werden nicht einem passiven User Inhalte von einem One-To-Many-Medium vorgesetzt, sondern der User selbst sucht sich die Inhalte, die ihn interessieren und die er konsumieren möchte, und klickt den Rest einfach weg.
Laut Gorden Wübbe, Geschäftsführer der Agentur „Famefact“, sollte auf keinen Fall „einfach die klassische One-To-Many-Kommunikation der traditionellen Medien auf Social Media übertragen und etwa bei Facebook immer wieder zu einem Produkt „Jetzt kaufen“ gepostet werden.
Denn: Im Social Media Marketing gilt „Content is King“. Das bekräftigen auch die Ergebnisse der Social Media Studie 2010 der Marketingagentur Ambuzzador: Hier nennen 77% der befragten User „Großteil der Postings sind Werbung“ als wichtigsten Grund dafür, eine Unternehmensseite nicht zu mögen, 66% bewerteten „keine News / kein Unterhaltungswert“ als den größten Negativfaktor, während 81% „laufend aktuelle Inhalte und Neuigkeiten“ als Grund dafür angaben, eine Seite weiter zu empfehlen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Social Media Marketing ein und formuliert das Ziel der Arbeit, das Marketingpotential von Facebook für die Eventbranche zu untersuchen.
2. Marketing: Das Kapitel definiert den Marketingbegriff auf Basis von Fachliteratur und erläutert die Relevanz des Kunden als aktiven Teil des Marketingprozesses.
3. Social Media: Es werden die Grundlagen von Social Media, der Wandel zum Web 2.0 sowie die spezifischen Chancen und Herausforderungen für Unternehmen dargelegt.
4. Facebook: Dieses Kapitel analysiert die Nutzerstruktur und das Marketingpotential der Plattform als größtes soziales Netzwerk weltweit.
5. Die Eventbranche – Diskotheken und Clubs in Deutschland: Hier wird der Status Quo der Eventbranche beleuchtet und ein praktischer Vergleich zweier Berliner Veranstaltungsreihen auf Facebook vorgenommen.
6. Erfolgreiches Social Media Marketing auf Facebook für die Eventbranche: Zusammenfassung bewährter Strategien für Veranstalter, von der Zieldefinition über die Seitengestaltung bis hin zur Erfolgsmessung.
7. Fazit und Ausblick: Das Fazit bestätigt die hohe Bedeutung von Facebook für die Eventbranche, betont jedoch die Notwendigkeit einer dauerhaften und professionellen Strategie gegenüber traditionellen Medien.
Social Media Marketing, Facebook, Eventbranche, Veranstaltungsmarketing, Fanbase, Reichweite, Viralität, Content-Strategie, Dialog, Interaktion, Online-Werbung, Monitoring, Kundenbindung, Netzwerke, Marketing-Mix.
Die Arbeit untersucht das Marketingpotential von Facebook für Veranstalter in der Eventbranche und analysiert, wie soziale Netzwerke effektiv zur Vermarktung von Events eingesetzt werden können.
Zu den zentralen Themen zählen die theoretischen Grundlagen des Social Media Marketings, das Nutzerverhalten auf Facebook, die Besonderheiten der deutschen Club- und Eventlandschaft sowie Strategien zur erfolgreichen Veranstaltungsbewerbung.
Die Arbeit fragt nach dem Marketingpotential von sozialen Netzwerken für die Eventbranche und untersucht, ob Social Media Marketing die klassische Veranstaltungsbewerbung zukünftig verdrängen wird.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem empirischen Teil, der Experteninterviews mit Werbeagenturen und Veranstaltern sowie einen direkten Vergleich der Facebook-Seiten zweier Berliner Veranstaltungsreihen umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Branchenanalyse, einen detaillierten Vergleich von Facebook-Seiten hinsichtlich Pinnwandaktivitäten, Seitenstatistiken und Einladungsmanagement sowie Handlungsempfehlungen für Veranstalter.
Die wichtigsten Begriffe sind Social Media Marketing, Facebook, Eventbranche, Viralität, Interaktion und Kundenbindung.
Während eine hohe Anzahl an Zusagen als Social Proof für den Erfolg einer Veranstaltung dient, kann eine zu geringe Zusagezahl bei wöchentlichen Events auf potentielle Gäste abschreckend wirken oder gar als „Anti-Werbung“ wahrgenommen werden.
Die Arbeit thematisiert diesen unterhaltenden Content als Mittel zur Steigerung der Viralität und Interaktionsrate, warnt jedoch davor, dass bei exzessiver Nutzung die Relevanz der eigentlichen Veranstaltung für die Fans in den Hintergrund rücken kann.
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