Examensarbeit, 2003
70 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
I. Interpretation von Einzeltexten
1. Vitruv: De Architectura Liber V, 10
2. Seneca minor: Epistulae morales ad Lucilium 86, 4 – 12
3. Petron: Cena Trimalchionis
3.1 Der Besuch eines öffentlichen Bades: 26, 7 – 27, 4
3.2 Der Besuch in Trimalchios Privatbad: 72, 2 – 73, 5
4. CIL 6, 15258 ( CLE = 1499 ): balnea vina venus
5. Martial und die Bäder
5.1 Bäderepigramme bei Martial
5.2 Epigramm VI, 42: Das Bad des Claudius Etruscus
II. Schlussteil
1. Zusammenfassung
2. Schlussbetrachtung
3. Nachwirkung der römischen Badekultur
III. Literaturverzeichnis
IV. Anhang
1. Index verwendeter Textstellen
Die vorliegende Arbeit untersucht die römische Badekultur anhand lateinischer Quellentexte des 1. Jahrhunderts n. Chr., um das Zusammenspiel von technischer Innovation, gesellschaftlichem Alltag und literarischer Reflexion zu beleuchten.
3. Petron: Cena Trimalchionis
Petron verfasste seine Satyrica in den frühen 60er Jahren des 1. nachchristlichen Jahrhunderts. Sie sind ihrer Textgattung nach der erste realistische Roman, den wir heute kennen. Die `Mahlzeit bei Trimalchio` stellt die wohl bekannteste Episode des Werkes dar, weil sie sich in geradezu „genialer Weise durch Geist, Witz, Eleganz und zügellose Frechheit auszeichnet“. Das Lokal der cena ist Puteoli, Petrons in Kampanien gelegener Heimatort. Diese Gegend ist uns aufgrund ihrer heißen Quellen schon aus dem vorigen Kapitel als eine Keimzelle der römischen Badekultur bekannt.
Die cena im Hause des Trimalchio wird nun von zwei Besuchen im Bad umrahmt, die im Folgenden einen guten Einblick in den Ablauf der Badeprozedur und ihre Einbettung ins Tagesgeschehen der Bevölkerung zeigen:
Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Bäder und Thermen im Zuge der städtischen Zivilisation der römischen Kaiserzeit.
I. Interpretation von Einzeltexten: Ausführliche philologische und architektonische Analyse zentraler antiker Quellen zur römischen Badekultur.
II. Schlussteil: Zusammenfassung der Ergebnisse, Schlussbetrachtung zur Bedeutung der römischen Wasserversorgung und Ausblick auf die Nachwirkung der Thermenkultur.
III. Literaturverzeichnis: Umfassendes Verzeichnis der in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Sekundärliteratur.
IV. Anhang: Detaillierte Auflistung der verwendeten antiken Textstellen mit Seitenverweisen.
Römische Badekultur, Thermen, Vitruv, Seneca, Petron, Martial, Hypokaustenheizung, Cena Trimalchionis, Epigramm, Antike Literatur, Alltagsgeschichte, Wasserversorgung, Sozialgeschichte, Baiae, Luxus
Die Arbeit analysiert die römische Badekultur des 1. Jahrhunderts n. Chr. durch die Auswertung antiker literarischer Texte.
Im Fokus stehen architektonische Aspekte, der gesellschaftliche Stellenwert des Badens, die Darstellung in der Literatur sowie die moralische Auseinandersetzung mit dem Badekult.
Das Ziel ist die Rekonstruktion des römischen Badewesens als Spiegel der kulturellen Leistungen und gesellschaftlichen Einstellungen dieser Zeit.
Der Autor nutzt die philologische Interpretation ausgewählter antiker Quellentexte kombiniert mit kulturgeschichtlichen und archäologischen Hintergrundinformationen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Vitruv (Architektur), Seneca (moralische Kritik), Petron (sozialer Alltag) und Martial (epigrammatische Darstellung).
Wichtige Begriffe sind Thermen, Badekultur, Epigrammatik, römische Kaiserzeit, Luxusdebatte und Hypokaustenheizung.
Seneca kritisiert den Prunk der Kaiserzeit scharf und stellt ihn der spartanischen Schlichtheit der frühen Republik gegenüber, die er als tugendhafter betrachtet.
Trimalchio dient als exemplarisches Fallbeispiel für einen extravaganten, reichen Römer, dessen Alltag im Bad durch Petron satirisch überzeichnet wird.
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