Examensarbeit, 2003
70 Seiten, Note: 2,0
Diese Hausarbeit befasst sich mit der römischen Badekultur im Spiegel lateinischen Schrifttums. Die Arbeit analysiert ausgewählte Texte aus der römischen Literatur, um die vielfältigen Aspekte der Badekultur in der Antike zu beleuchten. Dabei liegt der Fokus auf der literarischen und philologischen Betrachtung der Quellen.
Die Einleitung bietet eine Einführung in das Thema Badekultur in der römischen Antike und unterstreicht die Bedeutung dieser Institution für die Gesellschaft. Die Kapitel I. und II. beschäftigen sich mit der Interpretation einzelner Texte, wobei verschiedene Aspekte der Badekultur wie Architektur, soziale Bedeutung und die literarische Darstellung beleuchtet werden. In Kapitel I. werden unter anderem die Ausführungen Vitruvs zur Bauplanung von Bädern, Seneca minors Beschreibung des Bades als Ort der Ruhe und Reflexion sowie Petrons satirische Darstellung von Baderituale im Kontext der "Cena Trimalchionis" analysiert. Kapitel II. beinhaltet eine Zusammenfassung und Schlussbetrachtung der Arbeit.
Römische Badekultur, Thermen, Bäder, Literatur, Vitruv, Seneca, Petron, Martial, Epigramm, Architektur, Sozialgeschichte, Alltagsleben, Gesellschaft, Kulturgeschichte.
Bäder und Thermen waren Mittelpunkte des öffentlichen Lebens. Sie dienten nicht nur der Hygiene, sondern waren soziale Treffpunkte mit Sportplätzen, Bibliotheken und Gesellschaftsräumen.
In seinem Werk "De Architectura" beschreibt Vitruv die technischen Aspekte der Bauplanung, wie die Ausrichtung der Räume zur Sonne und die Funktionsweise von Heizungssystemen.
Seneca bietet einen lebendigen, teils kritischen Einblick. Er beschreibt den Lärm, die verschiedenen Besucher und nutzt das Bad als Ort der philosophischen Reflexion über Luxus und Tugend.
Der vollständige Vers besagt, dass Bäder, Wein und Liebe (Venus) den Körper zwar ruinieren, aber das Leben erst lebenswert machen. Es verdeutlicht die hedonistische Seite der römischen Badekultur.
Mit dem wirtschaftlichen Niedergang des Römischen Reiches konnten die kostspieligen Anlagen nicht mehr unterhalten werden. Die Dimensionen schrumpften massiv oder die Bäder verschwanden vollständig.
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