Diplomarbeit, 2003
103 Seiten, Note: 1,3
1. ÜBERSICHT UND MOTIVATION
1.1 Beschreibung des Softwareagenten Trustee und dessen Forschungsumfeld
1.1.1 Definitionen
1.1.2 Die Vision des Softwareagenten Trustee
1.2 Problemfelder der Finanzberatung
1.3 Motivation des Trustee
1.4 Aufbau der Arbeit
2. BISHERIGE ANSÄTZE AUF BETEILIGTEN GEBIETEN
2.1 Personalisierung und Privatsphäre
2.2 Internetbasierte Softwareagenten
2.3 Zusammenfassung
3. PLANUNG UND REALISIERUNG EINES PROTOTYPEN
3.1 Arbeitsfelder der Trustee-Entwicklung
3.2 Schnittstellen zu den Clusterprojekten
3.2.1 Übersicht
3.2.2 SIPKIS
3.2.3 SIPREACT
3.3 Konzepte und Architektur des Prototypen
3.3.1 Übersicht der Architektur
3.3.2 Die Kommunikationskomponenten des Trustee
3.3.2.1 Kommunikation mit den Kunden
3.3.2.2 Kommunikation mit den Cluster-Partnern
3.3.2.3 Kommunikation mit den Anbietern
3.3.2.4 Kommunikation mit dem Wissensingenieur
3.3.2.5 Der Trustee-Kern
3.3.3 Der Ablauf der Angebotseinholung
3.4 Ausgewählte Kernbereiche des Prototypen
3.4.1 Wissensrepräsentation und –speicherung
3.4.1.1 Übersicht
3.4.1.2 Repräsentation des Domänenwissens
3.4.1.2.1 Besondere Konzepte der Beschreibungslogik
3.4.1.2.2 Die Verwendung der Beschreibungslogik beim Trustee
3.4.1.3 Repräsentation der Anbieterseiten
3.4.1.3.1 Die Modellierungssprache TRS
3.4.1.3.2 Verknüpfung der Seitenmodelle mit der Wissensbasis
3.4.2 Schutz der Kundendaten
3.4.2.1 Übersicht der zu schützenden Kundendaten
3.4.2.2 Umsetzung
3.4.2.2.1 Sicherung der Internetebene und der Transportebene
3.4.2.2.2 Sicherung der Applikationsebene
4. ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Konzeption und Realisierung eines Softwareagenten ("Trustee") zu beschreiben, der als Mittler zwischen Finanzdienstleistern und Kunden im Internet fungiert. Die zentrale Forschungsfrage liegt darin, wie eine agentenbasierte Architektur, gestützt durch Wissensrepräsentation und Sicherheitsmechanismen, Kunden bei der Suche nach und dem Einholen von maßgeschneiderten Finanzangeboten unterstützen kann, während gleichzeitig Anonymität und Datenschutz gewahrt bleiben.
3.3.2.1 Kommunikation mit den Kunden
Das hier beschriebene Modul bildet die Kundenschnittstelle des Trustee. Wie schon beschrieben stellen die Partnerprojekte im Cluster Services zur Verfügung, die die Kommunikation mit dem Kunden abwickeln. So erhebt SIPKIS die Kundendaten und leistet auch deren Pflege. Trustee kann sie über die Schnittstelle zu SIPKIS direkt übernehmen. Ein weiterer potentieller Berührungspunkt mit dem Kunden sind mögliche Nachfragen, die geschehen können, wenn notwendige Kundendaten nicht vorhanden sind, weil sie der Kunde bei der Aufnahme ins System nicht angegeben hat. Auch erfolgt eine Nachfrage, falls ein Datum zu anonymisieren ist, und der Kunde entscheiden muss, wie dies geschehen soll und welcher Wert statt des wahren Wertes zu verwenden ist. Alle diese Nachfragen sollen von Diensten des Teilprojekts SIPREACT übernommen werden. Die Nachfragen des Kunden beim System, beispielsweise nach der Bedeutung eines bestimmten Ablaufschrittes von Trustee, werden über spezialisierte, personalisierte Informationsdokumente abgedeckt, die von SIPREACT auf Anfrage präsentiert werden.
Die hier beschriebene Zusammenarbeit mit den Cluster-Partnern SIPKIS und SIPREACT befreit den Trustee weitgehend von der direkten Interaktion mit dem Kunden. Dies gilt jedoch ausdrücklich nicht, wenn der Trustee als eigenständiges System (Stand-Alone) betrieben wird, da der Trustee dort die oben beschriebenen Funktionen vollständig selbst übernimmt.
1. ÜBERSICHT UND MOTIVATION: Einleitung in die Forschungsarbeit über den Softwareagenten Trustee und Darstellung der Problemfelder in der Finanzberatung.
2. BISHERIGE ANSÄTZE AUF BETEILIGTEN GEBIETEN: Analyse bestehender Forschungsansätze zu Personalisierung, Privatsphäre und internetbasierten Agentensystemen.
3. PLANUNG UND REALISIERUNG EINES PROTOTYPEN: Detaillierte Beschreibung der Architektur des Trustees, der Schnittstellen zu Partnern und der technologischen Umsetzung der Wissensrepräsentation sowie des Datenschutzes.
4. ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN: Ausblick auf potenzielle Weiterentwicklungen, insbesondere im Bereich der Multi-Agenten-Kommunikation und Verhandlungsprotokolle.
Softwareagent, Trustee, Finanzdienstleistungen, Personalisierung, Individualisierung, Datenschutz, Privatsphäre, Wissensrepräsentation, Beschreibungslogik, XML, Internetagent, Profiling, Anonymisierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und technischen Realisierung eines intelligenten Softwareagenten, genannt "Trustee", der Kunden bei der Einholung von Finanzangeboten im Internet unterstützt.
Die zentralen Felder sind die automatisierte Suche nach Finanzprodukten, die Wahrung der Privatsphäre der Kunden, die Personalisierung der Angebotsfindung sowie die Wissensrepräsentation in Agentensystemen.
Das Ziel ist es, ein System zu schaffen, das den Kunden bei der Auswahl von Finanzprodukten hilft, ohne dass der Kunde seine Anonymität gegenüber den Anbietern aufgeben muss oder durch eigennützige Beratung benachteiligt wird.
Es werden Ansätze aus der Künstlichen Intelligenz angewendet, insbesondere die Beschreibungslogik (Description Logics) zur Wissensrepräsentation und Ontologie-Modellierung, sowie Techniken zur XML-basierten Kommunikation und Web-Manipulation.
Der Hauptteil widmet sich der Architekturplanung des Prototypen, den Schnittstellen zu anderen Forschungsprojekten (wie SIPKIS und SIPREACT), der Modellierung von Anbieterseiten mittels einer speziellen Sprache (TRS) sowie der Umsetzung von Sicherheits- und Anonymisierungskonzepten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Agententechnologie, Datenschutz, Personalisierung, Finanzdienstleistungen, XML, Wissensbasis und Beschreibungslogik charakterisieren.
Im Gegensatz zu einfachen Suchmaschinen agiert der Trustee als "Treuhänder" (Trustee), der aktiv Kundenmodelle verwaltet, Anbieter individuell abfragt, Verhandlungen unterstützt und Daten gemäß Sicherheitsvorgaben anonymisiert.
Der Datenschutz wird durch eine mehrstufige Strategie realisiert, die den Einsatz von SSL-Verschlüsselung für die Transportebene mit einem Applikations-Sicherheitskonzept kombiniert, bei dem Benutzer Profile und Sicherheitsstufen für ihre Daten definieren können.
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