Bachelorarbeit, 2013
58 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Hintergrund
1.2. Problemstellung
1.3. Zielsetzung der Arbeit
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Singapur – eine multikulturelle Gesellschaft
3. Begriffliche und theoretische Grundlage
3.1. Bestimmung des Kulturbegriffes
3.2. Interkulturelle Kommunikation
3.3. Kulturelle Dimensionen und Kulturstandards
3.3.1. Kulturdimensionen von Edward T. Hall
3.3.1.1. Kontextorientierung: high-context vs. low-context
3.3.1.2. Zeitorientierung: monochron vs. polychron
3.3.2. Kulturdimensionen von Geert Hofstede
3.3.2.1. Hohe vs. niedrige Machtdistanz
3.3.2.2. Maskulinität vs. Femininität
3.3.2.3. Individualismus vs. Kollektivismus
3.3.2.4. Unsicherheitsvermeidung
3.3.2.5. Langfriste vs. kurzfristige Orientierung
3.3.3. Kulturstandards von Alexander Thomas
3.4. Ein Kulturvergleich zwischen Deutschland und Singapur
3.4.1. Kulturvergleich nach Hofstede
3.4.2. Kulturvergleich nach Thomas
4. Empirische Untersuchung
4.1. Ziel der empirischen Untersuchung
4.2. Methodische Vorgehensweise
4.2.1. Auswahl der Untersuchungsmethode
4.2.2. Auswahl und Kontaktierung der Experten
4.2.3. Aufbau und Inhalt des Interviewleitfadens
4.2.4. Durchführung der Interviews
4.2.5. Beschreibung der Interviewpartner
4.3. Datenaufbereitung und –auswertung
4.3.1. Aufbereitungs- und Auswertungsverfahren der Interviews
4.3.2. Auswertung der Interviews
4.3.2.1. Eindrücke über die kulturellen Unterschiede
4.3.2.2. Umgang mit der Zeit und den Terminen
4.3.2.3. Kommunikationsstil
4.3.2.4. Trennung zwischen Geschäftlichem und Privatem
4.3.2.5. Rolles des Gesichtsverlustes
4.3.2.6. Schwierigkeiten im Umgang mit einander
4.3.2.7. Empfehlungen für den Umgang mit einander
5. Diskussion
5.1. Präsentation der Ergebnisse
5.2. Begründung der Ergebnisse
6. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die interkulturelle Kommunikation im geschäftlichen Kontext zwischen Deutschland und Singapur am Beispiel der Flughafen München GmbH und ihrer singapurischen Partner. Ziel ist es, kulturell bedingte Unterschiede in der Wahrnehmung und Einschätzung der jeweiligen Geschäftspartner zu analysieren, um das Verständnis für den geschäftlichen Umgang miteinander zu fördern.
1.1. Hintergrund
[…] Ich glaube, in Singapur lässt es sich ganz besonders gut über die Zukunft Asiens und seine Verbundenheit mit Europa und Deutschland sprechen. Denn Singapur steht für Dynamik, Singapur steht für Innovation. Von hier gehen wichtige Impulse für die gesamte Region aus. Und so genießt Ihr Land auch weltweit eine außerordentlich hohe Anerkennung.
[…] Die Beziehungen zwischen Singapur und Deutschland haben sich erfreulich gut entwickelt; man kann fast sagen: ideal. Ihr Land ist für uns der größte Wirtschaftspartner in Südostasien. (Bundeskanzlerin Angela Merkel 2012)
Flächenmäßig ist Singapur ein Zwergstaat (710 km² - so groß wie Hamburg), wirtschaftlich jedoch ein Riese, der eine bedeutende Rolle in der Weltwirtschaft spielt. Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat Singapur auf Basis des Bruttoinlandsprodukts als drittreichstes Land weltweit klassifiziert (Viets 2012). Mit einer für Asien außergewöhnlichen Rechtssicherheit, extrem niedriger Korruption, einem attraktiven Steuersystem, einem hohen Wirtschaftswachstum, hochqualifiziertem Personal, exzellenter Infrastruktur und einer günstigen geographischen Lage als Dreh- und Angelpunkt für die Region lockt Singapur ausländische Unternehmen und Investoren an.
Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits bei ihrem Besuch in Singapur im Juni 2011 (Zitat oben) hervorgehoben hat, ist Singapur der größte Handelspartner Deutschlands. Der Inselstaat ist für viele deutsche Unternehmen die Drehscheibe und das Sprungbrett nach Südostasien.
1. Einleitung: Einführung in die Themenstellung, die Problembeschreibung, Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung des inhaltlichen Aufbaus.
2. Singapur – eine multikulturelle Gesellschaft: Ein kurzer Überblick über die Besonderheiten der singapurischen Gesellschaft, ihre Geschichte und ihre ethnische Vielfalt.
3. Begriffliche und theoretische Grundlage: Erläuterung zentraler Begriffe wie Kultur und interkulturelle Kommunikation sowie Vorstellung der Kulturdimensionen von Hall, Hofstede und der Kulturstandards von Thomas.
4. Empirische Untersuchung: Methodische Beschreibung der Experteninterviews sowie detaillierte Auswertung und Analyse der Ergebnisse hinsichtlich kultureller Unterschiede und Kommunikationsstile.
5. Diskussion: Zusammenführung und Diskussion der wichtigsten Erkenntnisse aus der empirischen Forschung sowie deren Begründung.
6. Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Ergebnisse und Fazit zur interkulturellen Zusammenarbeit zwischen deutschen und singapurischen Partnern.
Interkulturelle Kommunikation, Singapur, Deutschland, Flughafen München, Geschäftskontext, Kulturdimensionen, Kulturstandards, Geert Hofstede, Edward T. Hall, Alexander Thomas, Experteninterviews, internationale Kooperation, multikulturelle Gesellschaft, Geschäftsgebaren, interkulturelles Management.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der interkulturellen Kommunikation zwischen Deutschen und Singapurern im geschäftlichen Kontext, konkret untersucht am Beispiel der Kooperation der Flughafen München GmbH mit Partnern in Singapur.
Die Arbeit behandelt die multikulturelle Struktur Singapurs, theoretische Konzepte der interkulturellen Kommunikation, einen direkten Kulturvergleich zwischen Deutschland und Singapur sowie eine qualitative empirische Untersuchung mittels Experteninterviews.
Das Ziel ist es, durch eine Fallstudienanalyse zu untersuchen, wie deutsche und singapurische Partner den geschäftlichen Umgang miteinander erleben und welche kulturell bedingten Unterschiede sowie potenziellen Schwierigkeiten in der Kommunikation existieren.
Es wird eine qualitative empirische Forschung durchgeführt, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit deutschen und singapurischen Mitarbeitern der beteiligten Unternehmen.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der theoretischen Herleitung von Kulturstandards und Dimensionen sowie auf der Auswertung der Interviews zu Themen wie Kommunikationsstil, Zeitverständnis, Trennung von Privatem und Beruflichem sowie der Bedeutung des Gesichtsverlustes.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Interkulturelle Kommunikation, Kulturdimensionen, Kulturstandards, Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Singapur sowie Experteninterviews.
Während deutsche Experten den Kommunikationsstil als sehr direkt wahrnehmen, zeichnet sich der singapurische Stil durch eine höhere indirekte Höflichkeit aus, um soziale Harmonie zu wahren und einen Gesichtsverlust zu vermeiden.
Die Autorin empfiehlt vor allem eine gute Vorbereitung, den Aufbau einer persönlichen Vertrauensbasis, Geduld sowie ein Verständnis für die kulturellen Werte und die Mentalität des jeweiligen Partners, anstatt sich rein auf fachliche Aspekte zu konzentrieren.
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